9. August 2011
Filmen ist ein Hobby, das viele Möglichkeiten eröffnet. So kann man zum Beispiel sein eigenes Musikvideo drehen.
Vor allem für Jugendliche ist es eine reizvolle Freizeitbeschäftigung, ein eigenes Musikvideo zu drehen. Doch was benötigt man dazu?
Um ein gutes Musikvideo zu drehen, braucht man natürlich zunächst einmal eine geeignete Kamera. Dazu kommen eine Digitalkamera, eine Webcam oder ein Camcorder infrage. Digitalkameras haben den Vorteil, dass man sie an jeden beliebigen Drehort mitnehmen kann. Sinnvoll ist dabei auch die Verwendung eines Stativs, mit dessen Hilfe sich der Blickwinkel präzise festlegen lässt. Eine Digitalkamera ermöglicht auch eine hohe Beweglichkeit und das Erzeugen von interessanten Effekten. Ein Nachteil ist jedoch, dass sich nicht jede Digitalkamera für diese Zwecke eignet, sodass man sich gut über die Möglichkeiten der Kamera, die man verwenden will, informieren sollte. Eine Alternative zum Filmen ist die Webcam, die die Bilder direkt beim Videoschnittprogramm abliefert, wodurch man einen Arbeitsschritt spart. Außerdem wird auch gleich der Ton aufgezeichnet. Die Webcam hat jedoch den Nachteil, dass sie an den Computer gebunden ist, sodass man sich zum Drehen immer nur an einem Ort aufhalten kann, sofern man nicht über ein Notebook verfügt. Dafür ist eine Webcam deutlich preisgünstiger als eine Digitalkamera. Eine weitere Möglichkeit zum Filmen ist die Verwendung eines Camcorders. Gute Camcorder sind jedoch teurer als Webcams oder Digitalkameras.
Bei einem Musikvideo ist es natürlich besonders wichtig, den Film mit Ton zu unterlegen. Eine Möglichkeit ist, den Sound mithilfe eines internen oder externen Mikrofons direkt aufzunehmen. Allerdings ist das Ergebnis oftmals unbefriedigend. Bei einer Webcam gibt es jedoch die Möglichkeit, den Sound-Mixer so einzustellen, dass der ausgegebene Ton aufgenommen wird. Um zu prüfen, ob die Lautstärke richtig reguliert ist, empfiehlt sich eine Probeaufnahme.
Hat man die geeignete Ausrüstung beisammen, kann die Filmaufnahme erfolgen. Bevor man mit dem Drehen beginnt, ist es sinnvoll eine kurze Probeaufnahme zu machen, um zu testen, ob das Licht ausreichend ist. Verwendet man eine Digitalkamera, ist es ratsam, diese auf einem Stativ zu befestigen, um Stabilität zu gewährleisten und den Bildausschnitt genau festzulegen. Die Kamera kann jedoch auch mit dem Stativ ergriffen werden, wodurch sich verschiedene Bewegungen ausführen lassen. Bei einer Webcam sind solche Tricks allerdings nicht möglich. Nach den Dreharbeiten folgt dann die Bearbeitung des Videos am Computer.
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