10. August 2010
Auch wenn sie seit 1989 wieder vereint sind, unterscheiden sich die Ostdeutschen von ihren westlichen Vettern in vielerlei Hinsicht, was natürlich auch immer wieder gerne thematisiert wird. Die neuste Unterscheidung zwischen Ost und West beläuft sich auf ihre Eigenschaften des Fernsehkonsums.
Laut den veröffentlichten Zahlen im "Focus-Magazin" verbringen die Ostdeutschen durchschnittlich 52 Minuten pro Tag länger vor dem Fernseher, als die Westdeutschen. Während im Osten Deutschlands die Fernseher rund vier Stunden und 25 Minuten liefen, waren die TVs im Westen nur etwa drei Stunden und 33 Minuten täglich in Betrieb. Am wenigsten fern schaute man in Bayern und Hessen mit drei Stunden und 20 Minuten und am längsten starrten die Einwohner von Sachsen-Anhalt in die Röhre, nämlich ganze vier Stunden und 30 Minuten.
Auch die Lieblingssender variieren von Ost nach West. Während in Ostdeutschland vorwiegend RTL läuft, schaut man sich im Westen lieber ZDF an. Die Nachrichten werden von den meisten bei der "Tagesschau" verfolgt, nur in Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen setzt man auch bei den Nachrichten auf RTL.
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