30. Oktober 2004
Dem alternden Gehirn nützt der regelmäßige Umgang mit Freunden und Bekannten mehr als das Lesen vieler kluger Bücher im stillen Kämmerlein, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Untersuchungen an der Universität von Kalifornien mit 1200 Männern und Frauen zwischen 75 und 79 Jahren ergaben zudem, dass der Kontakt zu Freunden effektiver ist, als der – oft wohl eher routinierte – Umgang mit dem Ehepartner. Auch der Diplom-Psychologe Peter Sturm von der Gesellschaft für Gehirntraining im bayrischen Ebersberg weiß: „Das Gehirn ist in der Gruppe leistungsbereiter.“
Die Kombination von Geselligkeit und geistiger Betätigung tun den grauen Zellen gut. Egal ob Volkshochschulkurs oder gemeinsames Musizieren – die Gegenwart anderer Menschen erzeugt eine positive Alarmbereitschaft. Sie macht uns aufmerksamer, aufnahmebereiter und besser gelaunt.
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