Eine gesunde Balance finden: Auch zu viel Selbstbewusstsein kann schaden

Zwei schwarz gekleidete Frauen in Büro arbeiten am Laptop im Besprechungsraum, eine arbeitet an der Flipchart

Ein gesundes Selbstbewusstsein ist wichtig und bringt viele Vorteile mit sich - zuviel des Guten kommt jedoch im sozialen Umfeld überhaupt nicht gut an

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  • von Paradisi-Redaktion

Wer sich seines eigenen Ichs bewusst ist, weiß um seine Stärken und Schwächen. Oft liegt gerade in dieser Einschätzung bereits die Basis beruflicher Erfolge und privater Beziehungen. Doch erst das ausgewogene Verhältnis der Selbstbetrachtung lässt einen Menschen sympathisch werden. Zu viel Selbstbewusstsein kann schaden - dies ist Betroffenen oftmals gar nicht so bewusst. Lesen Sie, welche negativen Auswirkungen ein zu dominantes Selbstbewusstsein haben kann, und wie Sie diesbezüglich eine gesunde Balance finden.

In jungen Jahren geprägt

Wie viel Selbstbewusstsein eine Person mitbringt, wird schon in ihrem genetischen Erbe festgelegt. Diesbezügliche Eigenschaften, die sich bei den Eltern, den Großeltern und weiteren Vorfahren finden lassen, stellen sich auch beim Betroffenen selbst in unterschiedlichen Gewichtungen ein.

Darüber hinaus kommt es beinahe zeitlebens zu einer Prägungsphase.

beeinflussen langfristig den Charakter eines Menschen. Dieser kann mithin Vorzüge aufbauen, die er zuvor nie besaß – ebenso aber auch an Stärken verlieren, die an ihm stets bewundert wurden. Die richtige Balance erreichen nur wenige.

Etwas zu viel des Guten

Grundsätzlich sollte eine Person zur realistischen Einschätzung des Charakters finden. Ist ihr das nicht möglich, so wird zumeist ein starkes Selbstbewusstsein als positive Eigenschaft gewertet.

Das mag in gewissen Maßen auch stimmen: Wer sich das Überwinden neuer Hürden zutraut und Verantwortung übernimmt, kann erfolgreich sein. Ein zu hohes Level der wahrgenommenen Kräfte führt aber nicht selten dazu, dass sich der Betroffene ins soziale Abseits stellt. Ist er der Meinung, der beste Angestellte im Büro zu sein und die Produktivität des Arbeitgebers alleine in die Gewinnzone zu führen, so wird das bei den Kollegen und Mitmenschen nicht immer gut ankommen.

Schon vorher kann einem ein zu selbstbewusstes Auftreten im Job - bzw. bevor man diesen beginnt - einen Strich durch die Rechnung machen. Viele Bewerber möchten sich von ihrer besten Seite zeigen und zeigen sich im Bewerbungsgespräch entsprechend selbstbewusst - spätestens nach ein paar Minuten kommt diese Art jedoch ziemlich unsympathisch rüber.

Doch nicht nur im Beruf wird ein zu stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein mit Nachteilen behaftet. Grundsätzlich sollten Persönlichkeit und Selbstdarstellung zusammenpassen - tun sie dies nicht und trägt man in unterschiedlichen Situationen zu dick auf, wird man sich keine Freunde machen, denn mit einer überheblichen Person umgibt sich niemand gerne.

Eine überhebliche Art macht einem den sozialen Umgang mit Mitmenschen ziemlich schwer
Eine überhebliche Art macht einem den sozialen Umgang mit Mitmenschen ziemlich schwer

Ein zu starkes Selbstbewusstsein wird häufig auch mit dem Hang zum Narzissmus in Verbindung gebracht. So eine Selbstverliebtheit macht us der entsprechenden Person einen überheblichen, selbstverliebten Menschen, der zudem an seiner oft arroganten Art zu erkennen ist.

Hierbei sollte betont werden, dass es sich in solchen Fällen nicht um die krankhafte Form des Narzissmus, der narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) handelt; bei dieser leiden neben dem Umfeld auch die Betroffenen selbst darunter. Es sind vielmehr gesunde Menschen mit narzisstischen Zügen gemeint, die durch ihre zu positive Selbstbewertung (negativ) auffallen.

Solche Menschen haben es zwar in vielen Situationen auch einfacher, zum Beispiel gelten sie als psychisch stabiler. Sie sind selbstbewusst und können sich durchsetzen, wenn es mal schwierig wird. Es ist lediglich wichtig, dass diese zarzisstischen Züge nicht ins Negative umschlagen; dann können sie viele Vorteile mit sich bringen.

Auch zu wenig macht es schwerer

Demgegenüber werden aber auch solche Personen häufiger gemieden, die über zu wenig Selbstbewusstsein verfügen. Meist sind das solche Charaktere, die auf die Stärken anderer Menschen angewiesen sind, sich ihnen vielleicht sogar regelrecht anbiedern.

Das unterwürfige Agieren, die prompte Entschuldigung selbst bei kleinsten Fehlern oder das gezielte Zurschaustellen der eigenen Schwächen wird nur selten einmal in der Gemeinschaft geduldet. Wer den Anschluss an das eigene Ich verliert, riskiert häufig auch die sozialen Kontakte, die freundschaftlichen Bindungen und damit vieles, was das Leben erst so lebenswert erscheinen lässt. Zu wenig Selbstbewusstsein sollte daher ebenso wenig vorliegen.

In der Gemeinschaft lernen

Ein ausgewogenes Verhältnis lässt sich oft bereits dann herstellen, wenn sich der Betroffene regelmäßig in einem Austausch mit seinen Mitmenschen befindet. Das kann etwa im Sportverein, dem Stammtisch oder bei ähnlichen Veranstaltungen gelingen, bei denen es stets auch darum geht, die eigenen Stärken und Schwächen in die Waageschale zu werfen.

Die gesunde Konkurrenz – sei es alleine oder in der Gruppe – führt dazu, sich der Grenzen bewusst zu werden. Damit erschließen sich aber stets auch neue Möglichkeiten. Der Mensch erkennt, wozu er fähig ist. Diese Einschätzung wird sein soziales Auftreten künftig verändern.

Die Arbeit am eigenen Charakter

Ist eine Person in der Lage, sich selbst realistisch bewerten zu können, so kann sie in den Dialog mit sich treten. Sie darf sich selbst für Fehler kritisieren, sollte aber die Chance nicht verpassen, sich für Erfolge auch einmal selbst zu loben.

Mit dieser Option öffnet sich der Weg, sogar die Umwelt, die Kollegen und Freunde sowie weitere Menschen und Situationen weitgehend objektiv zu betrachten. Wer sich selbst in den Kontext des Gesamtgefüges einordnet, kann dort seinen Platz finden.

Ebenso wird er akzeptiert. Mit allen Schwächen, aber auch allen Vorzügen. Dieser Prozess dürfte allerdings einige Monate andauern, ehe er zu Ergebnissen führt.

Auf externe Hilfe setzen

Jedoch ist es nicht immer leicht, sich selbst zu bewerten. Wer zusätzliche Anhaltspunkte des eigenen Charakters benötigt, sollte ruhig einmal die Freunde nach einer sachlichen Kritik fragen oder den Vorgesetzten um eine realistische Analyse der eigenen Arbeit bitten.

Auch hier lohnt es sich wieder, die Antworten sachlich in das große Ganze einzufügen. Am Ende sind es schließlich nicht die Fehler, die uns zu einem schlechten Menschen werden lassen.

Ebenso sind es nicht die Erfolge, die uns in der Gunst der Mitmenschen erheben. Erst die Art, wie wir uns des eigenen Ichs stellen, befindet darüber, wie andere uns wahrnehmen.

Dominante Menschen beeinflussen unsere Blickrichtung

Paar am Tisch, er guckt vorbeigehender Frau lustvoll hinterher, seine Partnerin ist sauer
horny guy © diego cervo - www.fotolia.de

Menschen orientieren sich sehr oft an den Blickrichtungen von Mitmenschen, die sehr maskuline und somit dominant wirkende Gesichtszüge aufweisen. In einer Studie mit 20 Teilnehmern wurde dies nun getestet. Somit reagieren Menschen ähnlich wie die Makaken, eine mit Ihnen entfernt verwandte Affenart, welche sich ebenfalls an der Blickrichtung dominanter Affen orientieren.

Maskuline Züge werden nach wie vor mit körperlicher Kraft, Dominanz und Durchsetzungsvermögen assoziiert und weisen auf eine höhere Position in der Hierarchie hin. Das Verhalten des Menschen, sich an dominanten Mitmenschen zu orientieren, lässt sich somit vermutlich auf die gemeinsamen Vorfahren, die Affen, zurückführen. Es handele sich hierbei um eine Affekthandlung, einen unbewussten Reflex, der das schnellere Erkennen von Bedrohungen ermögliche, erklärt Benedict Jones von der University of Aberdeen.

Selbstüberschätzung: Wer von sich überzeugt ist, ist der Gewinner!

Ein gesundes Selbstbewusstsein für bessere Durchsetzungskraft im Alltag

Portrait einer blonden Frau, sie lacht in Kamera
sisters 12 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Schon lange ist bekannt, dass Menschen die von sich überzeugt sind, meistens nicht intelligenter sind als andere. Dennoch wirken diese Kandidaten auf unsichere Menschen so. Es zählt nicht die Intelligenz, sondern wer einfach stärker von sich überzeugt ist.

Das Ganze fängt schon bei einem kleinen Beispiel an. Kandidat A bekommt ein Brot angeboten und lehnt es ab. Ihm ist es unangenehm und peinlich, so etwas an zu nehmen. Kandidat B denkt nicht darüber nach und nimmt es dankend an. In dem Fall hatte Kandidat B viel mehr Selbstbewusstsein.

Selbstbewusstsein ja, Überschätzung nein

Die Selbstwahrnehmung ist sehr wichtig und sollte immer weiter geschult werden. Überschätzen muss sich niemand, aber es bringt auch nichts, wenn man sich kleiner macht als man ist.

Treffen zwei selbstbewusste Menschen aufeinander, kann es durchaus passieren, dass der andere sein Selbstbewusstsein total verliert. Der zweite Mensch hat auf einmal das Gefühl, überhaupt nichts mehr auf die Reihe zu bekommen. Ein gesundes Selbstwertgefühl kann im Alltag nur helfen. Trotzdem sollte jeder seine Grenzen kennen und nicht ausnützen.

Menschen stellen ihr Licht gerne auf den Scheffel

Grafik: Mann in blauem Hemd lehnt über einem Whiteboard, hält einen Daumen hoch und zeigt auf das Board
Man showing thumbs up with blank board © Edyta Pawlowska - www.fotolia.de

Wir leben in einer leistungsorientierten Welt. Kein Wunder, dass sie Mehrzahl der Menschen in Begriff ist, sich für besser zu halten als jeden anderen. Wer nicht besser und intelligenter ist, will wenigstens sozialer und netter als andere sein.

Laut einer kanadischen Studie sind Autofahrer in der Regel davon überzeugt, besser als der Durchschnitt zu fahren.

Auch die amerikanischen College-Professoren sind von dieser Selbstüberschätzung betroffen. Sie glauben zu 94 Prozent, mehr als die Kollegen zu leisten. US-amerikanische Oberschüler denken zu 70 Prozent, dass sie überdurchschnittlich gut sind.

Gegen den Wahrheitsgehalt sprechen die Statistiken. Nicht nur Konkurrenzsituationen führen zu Fehleinschätzungen, auch bei Intelligenztests kommt es zu einer solchen Einschätzung, insbesondere bei inkompetenten Menschen, was bei Reality-Shows und Talentwettbewerben immer wieder bewiesen wird.

Aufgrund des Zeitgeistes, der uns dazu auffordert, an unsere Stärken zu glauben, finden sich Menschen heutzutage sehr viel mehr toll, als früher. Was jemand kann und ist wird immer wichtiger und in den Medien entsprechend präsentiert. Allen voran sind Männer und jüngere Menschen, die sich besonders gerne selbst überschätzen.

Je komplizierter die Tätigkeit, desto weniger neigen Menschen zur Selbstüberschätzung. Im Gegenteil kommt es hier zur Unterschätzung.

Wer Selbstvertrauen hat, kommt im Leben weiter

Der Meister seines Fachs kleidet jede Frau ein und verwandelt sie in einen Schwan

Mollige Frau draußen, hat Arme oben, lacht in Kamera
Joyful plus size girl © Konstantin Sutyagin - www.fotolia.de

Marios Schwab, ein Designer aus Leidenschaft hat nun das Geheimnis verraten, was sich alle Frauen und auch Männer aneignen sollte.

Selbstbewusstsein in jeder Größe

Wer mit gutem Selbstvertrauen durch die Welt stolziert, hat schon gewonnen. Vor allem können Frauen seine Designs in jeder Kleidergröße tragen, wenn sie zu sich stehen. Damit will Schwab einfach nur sagen, dass auch mollige Damen schick aussehen können, falls sie sich nicht in einem Kleidersack verstecken.

Passend und adrett

Schwab hat sehr viele Kunden, die Größe 42 oder noch höher bestellen. Seine fülligen Kundinnen mögen seinen Stil und seine Kreationen, weil sie einfach passen und adrett wirken. Natürlich achtet der Designer darauf, dass Problemzonen optimal kaschiert werden.

Genau an diesem Punkt ist er ein Meister seines Faches. Er kleidet jede Frau ein und verwandelt sie in einen Schwan. Natürlich sollte das Kleid auch zur Dame passen. Wer sich an diese Punkte hält, kann in jeder Größenklasse auf die Straße gehen und zeigen, was in einem steckt.

Voller Überzeugung in die Castingshow-Blamage: Warum sich viele selbst überschätzen

Zwei Frauen sitzen in Wohnung in Wohnzimmer auf Sofa, essen Popcorn, lachend, schauen Fernsehen oder Filme
comedy © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Der Mensch tut sich schwer damit, seine eigenen Fähigkeiten und Talente richtig einzuschätzen: Die einen halten sich für weit unfähiger als sie sind, während die anderen zur Selbstüberschätzung neigen.

Gerade letzteres wurde in den letzten Jahren durch die vielen Castingshows im Fernsehen verdeutlicht, wo sich vollkommen talentfreie, aber enorm von sich selbst überzeugte Kandidaten vor der Jury und dem Publikum vor den Bildschirmen lächerlich machen durften. So mancher wird sich gefragt haben, was in aller Welt sich diese Menschen wohl dabei gedacht haben.

Fehleinschätzung bei allgemeinen Leistungen

Die meisten können gar nichts dafür, stellten Wissenschaftler nun fest, nachdem sie zahlreiche Studien analysiert haben: Menschen fällt es ganz einfach schwer, sich selbst einzuschätzen.

Während dies bei ganz konkreten und vertrauten Aufgaben oft noch halbwegs gelingt, geht den meisten jegliche Objektivität ab, wenn es um generelle Leistungen geht. Dies führe dann dazu, dass manche, die maßlos von sich selbst eingenommen sind, eine Karriere wählen, die sie stark überfordere, während andere mit negativen Selbstbildnis zu Jobs greifen, für die sie eigentlich zu gut sind.

Freunde sind nicht objektiv genug

Das Feedback des Freundeskreises ist dabei auch meist keine Hilfe, denn nahestehende Menschen sind oft zu höflich um wirklich ehrlich zu sein. Ob sich eine objektivere Selbsteinschätzung lernen lässt, können die Psychologen jedoch auch nicht beantworten. So wird wohl auch in Zukunft noch häufig Fremdschämen angesagt sein.

"Fake it till you make it" - was dahinter steckt

Frau mit hochgestecktem Pony lächelt Gesprächspartner an, sitzt an orangener Bar
flirt © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Haben Sie schon einmal von "Fake it till you make it" gehört? Nein? Dann sollten Sie jetzt besonders aufmerksam lesen: Übersetzt bedeutet das Motto so viel wie "Täusche es vor, bis du es geschafft hast". Hinter diesem Prinzip steckt eigentlich nicht viel mehr als die Erkenntnis, dass wir unser Verhalten ganz nach Wunsch gestalten können - selbst, wenn wir anfangs gar nicht daran glauben. In der Verhaltenstherapie weiß man schon seit langem um diese simple Wahrheit.

Anwendungsgebiete

Funktionieren kann dieses Prinzip in allen nur erdenklichen Situationen: Bei einem Vortrag in der Uni oder im Job, beim Bewerbungsgespräch, beim Flirten oder auch einfach nur beim Smalltalk auf der Party - wo immer wir uns ängstlich oder unsicher fühlen, tun wir einfach mal so, als sei das gar nicht so.

Der Effekt ist verblüffend: Dadurch, dass wir plötzlich positive Erfahrungen sammeln und sehen, dass all die Angstsituationen gar nicht so wild sind, wird das Selbstbewusstsein tatsächlich gestärkt. Irgendwann müssen wir also gar nicht mehr "so tun als ob" - zu Englisch: faken -, sondern fühlen uns genau so, wie wir es eigentlich immer schon gern wollten.

Nicht stressen lassen

"Fake it till you make it" hat noch einen anderen Vorteil: Wir setzen uns nicht unter Druck. Alles ist ja bloß ein Spiel, wir müssen nicht wirklich stark sein, bloß ein bisschen so tun als ob - das macht viel mehr Spaß und entkrampft viele eingefahrene Verhaltensmuster.

Hochmut und Überheblichkeit – Tipps zum Umgang mit arroganten Menschen

Im Umgang mit einer vermeindlich arroganten Person, ist es wichtig, sich selbst treu zu bleiben

Hübsche Frau mit langen dunkelblonden Locken lächelnd vor weißem Hintergrund, türkise Ohrringe und Halskette
Beautiful woman with long curly brown hair © Tatyana Gladskih - www.fotolia.de

Eines vorweg: viele Menschen, die arrogant wirken, sind es gar nicht. Statt offen und freundlich auf andere zuzugehen, verstecken sie ihr schwaches Selbstbewusstsein hinter einer hochmütigen Fassade. Was ihnen an eigener Sicherheit fehlt, versuchen sie durch herablassendes Verhalten zu kompensieren.

Gegenangriff zwecklos

Eine Entschuldigung ist das natürlich nicht. Aber es macht deutlich, warum es wenig Sinn hat, Überheblichkeit mit einem Gegenangriff zu kontern. Ob unhöfliche Verkäuferin oder anmaßender Chef – ein arroganter Auftritt ist selten persönlich gemeint.

In den meisten Fällen soll er dem Hochmütigen nur das Gefühl von Kontrolle geben. Wer darauf aggressiv reagiert, befindet sich schnell im schönsten Machtspiel. Zwar ist es möglich, einen abschätzigen Menschen mit den eigenen Waffen zu schlagen. Aber nur um den Preis, dass man selbst überheblich wird.

Größe zeigen

Um im Einklang mit den eigenen Werten zu bleiben, empfehlen Psychologen deshalb eine andere Strategie: Größe zeigen und gelassen bleiben. Wenn eine Person sich regelmäßig herablassend verhält, kann dies in einer ruhigen Minute ansprechen.

Nicht als Vorwurf, sondern mit klaren Ich-Botschaften. Oft staunen die Betroffenen dann, wie ihr Verhalten auf die anderen wirkt.

Letztlich bietet der Umgang mit arroganten Zeitgenossen ein gutes Lernfeld. Warum reagiere ich auf überhebliches Verhalten so fassungslos – und wie kann ich mich in mehr Toleranz üben.

Allerdings: Falls eine Person ihre Blasiertheit gar nicht ablegt, hilft nur ignorieren. Es gibt Mitmenschen, die danken Ihre Aufmerksamkeit mehr.

Grundinformationen und Hinweise zum Selbstbewusstsein

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Quellenangaben

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