Vielen Menschen, die einmal enttäuscht wurden, fällt es schwer wieder Vertrauen zu haben. Misstrauen lässt sich jedoch abbauen.
Wenn man anderen Menschen oder bestimmten Situationen misstraut, liegt dies oft daran, dass man in der Vergangenheit schon einmal enttäuscht wurde oder unsicher ist. Manchmal führen aber auch Vorurteile von dritten Personen dazu, dass man misstrauisch ist.
Misstrauen ist ein Gefühl, dass durchaus belastend sein kann. So fühlen sich argwöhnische Menschen häufig besorgt, unwohl, unsicher oder ängstlich. Sie beobachten die Personen, denen sie misstrauen und stehen ihnen ablehnend gegenüber, weil sie fürchten enttäuscht oder reingelegt zu werden. Misstrauen kann sich auch körperlich auswirken. So kommt es bei misstrauischen Menschen häufig zu beschleunigtem Herzschlag, Unruhe, Anspannung und erhöhtem Blutdruck. Ständiges Misstrauen wirkt sich also negativ aus. Es gibt jedoch bestimmte Verhaltensweisen, mit denen man seinen Argwohn abbauen kann und lernt wieder Vertrauen zu haben.
Ist man misstrauisch, sollte man dies für den Moment akzeptieren. Misstrauen kann auch nützlich sein, weil es einen vor schlechten Erfahrungen bewahren will. Man sollte jedoch bewusst prüfen, woher das Misstrauen kommt und ob es wirklich begründet ist. Darüber hinaus empfiehlt es sich, einmal darüber nachzudenken, was im schlimmsten Fall geschehen könnte, wenn man einer anderen Person vertraut und von dieser enttäuscht wird. Ebenso sollte man sich jedoch klarmachen, was man verlieren kann, wenn man dem anderen nicht vertraut, er aber durchaus vertrauenswürdig ist.
Am besten ist es, die richtige Balance zwischen Vertrauen und Misstrauen zu finden, was natürlich nicht immer einfach ist. Ist man zu vertrauensselig, besteht die Gefahr, dass man wiederholt ausgenutzt und enttäuscht wird, ist man jedoch zu misstrauisch, wird man ängstlich und übertrieben vorsichtig. Um Misstrauen abzubauen, sollte man sich immer dann, wenn Argwohn auftritt, fragen, ob das Misstrauen nützlich oder schädlich ist. Hilfreich kann es auch sein, mit seinem Gegenüber offen über seine Gefühle zu sprechen und diese zu begründen.
Besonders schwierig wieder Vertrauen aufzubauen, ist es, wenn man in einer Beziehung von seinem Partner enttäuscht wurde, z.B. durch einen Seitensprung, denn eine sichere Garantie, dass dies nicht erneut vorkommt, hat man nicht, auch wenn der Partner Besserung gelobt. In diesem Fall ist es hilfreich sich klarzumachen, warum sich Vertrauen lohnen kann und an die schönen Zeiten, die man mit dem Lebensgefährten erlebt hat, denkt. Indem man seinen Blick auf die positiven Aspekte lenkt, kann man allmählich wieder Vertrauen aufbauen.
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25.04.11 | |
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12.10.10 | |
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