Wie Forscher jetzt heraus fanden, kamen die ersten Menschen nicht erst von 60 bis 70.000 Jahren, wie bisher angenommen, sondern schon vor 125.000 Jahren von Afrika auf die arabische Halbinsel. Die Forscher haben bei Ausgrabungen in Jebel Fya, das liegt östlich von Dubai, Werkzeug gefunden, das aus jener Zeit stammt.
Die ersten Menschen lebten seinerzeit in Afrika und sind dann von dort, nachdem es nach einer Eiszeit wärmer wurde, in Richtung Asien gewandert, beziehungsweise auch nach Norden nach Europa. Aber der Weg nach Osten war nur möglich, weil der Meeresspiegel etwa 100 Meter tiefer lag und so auch die Meeresenge des Roten Meeres leichter passierbar war.
So haben diese Menschen also schon vor Moses das Rote Meer durchschritten. Aber auf der arabischen Halbinsel war die Wüste. Erst Jahrtausende später gab es auch dort fruchtbare Regionen, so dass die Menschen weiter nördlich zogen und danach auch den Golf von Oman überquerten und in das heutige Iran kamen. Danach teilten sich die Wege nach Europa, Asien bis hin nach Australien. Aber im Wüstensand auf der arabischen Halbinsel sind die Ausgrabungen äußerst schwierig und man findet dort auch keine menschlichen Überreste mehr.
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