Trinkgeld

Kleiner Zusatzlohn für eine Dienstleistung

In der Gastronomie ist es vor allem bei Kellnern üblich, bei Zahlung der Rechnung ein kleines Trinkgeld für den Service zu geben. Aber auch auf öffentlichen Toiletten, beim Friseur oder im Taxi gehört in der Regel die Gabe eines Trinkgeldes dazu.

Nahaufnahme Euroscheine und Münzen auf Tisch, Geld
Money - Euro banknotes - Euros © c - www.fotolia.de

In Deutschland obliegt es der Entscheidung des Einzelnen, ob er im Restaurant, im Hotel oder in der Bar ein Trinkgeld gibt oder ob er es nicht tut. Eine Ausnahme sind Schiffsreisen, hier werden die Gäste im Vorfeld darauf hingewiesen, dass Trinkgeld so etwas wie ein Muss ist. Sonst ist es letztlich nur üblich und wird vom Personal auch erwartet. Immerhin ist das Gehalt in der Branche der Gastronomie so gering bemessen, dass die Kellner auf das Trinkgeld in gewisser Weise angewiesen sind.

Fünf bis zehn Prozent sind angebracht

Wer also mit dem Service und der Qualität zufrieden war, sollte nach eigenem Ermessen ein Trinkgeld in Höhe von fünf bis zehn Prozent zum Rechnungsbetrag dazu legen. Beim Bezahlen in bar ist das einfach, dann übergibt man den Rechnungsbetrag samt Trinkgeld und sagt dankend, der Rest ist für Sie oder man sagt, stimmt so, vielen Dank.

Etwas komplizierter wird es, wenn das Geld nicht passend zur Verfügung steht, dann sollte dem Kellner mitgeteilt werden, wie viel Geld er zurückgeben soll; alternativ kann dem Kellner auch gesagt werden, wie hoch er aufrunden darf. Eine andere Möglichkeit ist es auch, das Geld in einer eigens dafür vorgesehenen Schatulle zu übergeben, was in Restaurants der höheren Kategorie üblich ist. Kein Trinkgeld gibt es, wenn der Gast mit dem Service unzufrieden ist und es Anlass zur Beschwerde gab.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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