18. Juli 2009
Der Verbraucherschutz Hessen in Frankfurt kritisiert das Vorgehen vieler Gastronomie-Betriebe, besonders in Pizzarien beliebt, die den "Mogel-Schinken" verwenden.
Hiebei handelt es sich um Schinken, der aus verkleinertem Fleisch, Wasser und Gelatine besteht und wenig Aroma und Geschmack hat. Dieser "Schinken" kostet den Gastwirt weniger als ganz normaler Kochschinken, so spart der Wirt pro Pizza etwa 25 Cent.
Kunden sollten deshalb im Zweifelsfall nachfragen, so der Rat der Verbraucherzentrale. Dieser "Mogel-Schinken" wird in allen Bundesländern verwendet, so stellte man bei Überprüfungen von Herstellern, Handel und Gastronomie fest, dass 67,9 Prozent der Gastronomie-Betriebe beanstandet wurden. Bei den Herstellern und Handel lag der Prozentsatz bei nur 19 Prozent. Aber eine Gefahr für die Gesundheit besteht durch diesen "Mogel-Schinken" nicht.
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