18. November 2009
Regentonnen fangen kostbares Wasser auf, das problemlos zum Bewässern von Garten und Balkon genutzt werden kann. Allein aus diesem Grund lohnt sich die Anschaffung einer Regentonne.
Im Handel sind wasserdichte Fässer und Tonnen aus Kunststoff oder Holz erhältlich. Alternativ zu Fertiggefäßen aus dem Handel kommen aber zum Beispiel auch alte Weinfässer als Regentonne in Frage. Diese können mit etwas handwerklichem Geschick und den nötigen Materialien in Eigenarbeit umfunktioniert werden.
Ein altes, nicht mehr genutztes Weinfass eignet sich am besten für den Bau einer Regentonne. Es besteht aus solidem, witterungsbeständigem Holz und ist in der Regel auch nach vielen Jahren noch wasserdicht. Dennoch sollte zunächst geprüft werden, ob die einzelnen Holzdauben wirklich kein Wasser durchlassen. Diese klaffen bei alten trockenen Fässern zwar oft sichtlich auseinander, quellen aber wieder auf, wenn Wasser eingefüllt wird. Wird dennoch irgendwo eine undichte Stelle entdeckt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese abzudichten. Wirksam ist unter anderem die Abdichtung der Stelle mit Hanf und die anschließende Beschichtung mit wasserdichtem Bitumen oder Teer. Dieser sollte immer von innen aufgetragen werden.
Ist das Fass auf Dichtigkeit geprüft, kann an der Seite in Loch gebohrt werden, durch das das Wasser anschließend austreten kann. Soll keine Pumpe zum Einsatz kommen, muss das Loch sich im unteren Bereich der Regentonne befinden. Andernfalls kann es auch weiter oben gebohrt werden. Das Loch sollte der Größe des Abflussrohres oder Wasserschlauches entsprechen.
Der abnehmbare Deckel des Weinfasses kann auch weiterhin als Deckel dienen. Auch hier muss ein Loch gebohrt werden, in das das Regenrohr eingeführt werden kann. Ein abnehmbarer Deckel hat zudem den Vorteil, dass das Fass von innen gesäubert und repariert werden kann.
Wer kein Weinfass zur Verfügung hat, kann sich aus Holzlatten und Teichfolie eine Regentonne zimmern. Die Holzlatten müssen dazu vertikal eng aneinander gefügt werden. Damit die einzelnen Latten nicht nach innen fallen, müssen sie oben und unten aneinandergeschraubt werden. Für zusätzliche Stabilität können anschließend noch Matallringe angebracht werden, die die ganze Tonne umschließen und mit jedem zweiten Brett verschraubt werden. Eine Vliesschicht im Tonneninneren schützt später die Teichfolie. Auch der Boden der Tonne sollte mit Vlies beschichtet werden. Anschließend kann die Folie eingelegt und am oberen Außenrand mit einem Metallring, speziellem Klebemittel oder auf eine anderweitig folienschonende Weise an der Tonne befestigt werden.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
20.09.09 | |
![]() | REGENTONNEN |
17.07.09 | |
![]() | REGENTONNEN |
27.05.09 | |
![]() | REGENTONNEN |
25.05.09 | |
![]() | REGENTONNEN |
30.04.09 | |
![]() | REGENTONNEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Regentonnen Forum

