16. Juni 2006
Durchschnittlich sind Eltern zwischen 55 und 60 Jahre, wenn ihre Kinder aus dem Haus ziehen, und die Soziologen nennen diesen Lebensabschnitt "Empty Nest". Danach folgt nach dem Familienleben wieder ein Zweier-Leben.
Der Schriftsteller und Familienberater Jan-Uwe Rogge meint dazu, dass beim Auszug der Kinder, besonders die Väter darunter leiden, weil sie dann sehen, dass die Zeit für ein aktives Vaterleben vorbei ist. Sie hätten nämlich jetzt Zeit dafür, aber es ist zu spät. Dazu äußert sich die Erziehungswissenschaftlerin Christiane Papastefanou folgendermaßen: "Unter dem Empty-Nest-Syndrom leiden besonders die Väter, einer Bündelung von psychosomatischen Erkrankungen".
Ich bin zwar eine frau, aber leide unbeschreiblich nach den auszug meines sohnes, der nun 600 km entfernt wohnt, mein mann arbeitet 400 km ent...
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