30. Mai 2004
Nicht die Anzahl an Schaukeln, Rutschen oder Wippen bestimmt den Wert eines Spielplatzes. „Der beste Spielplatz ist der, an dem Kinder selbstbestimmt und ungestört eigene Erfahrungen sammeln und Spuren hinterlassen können“, meint der Sozialpädagoge, Spielraumplaner und Baukünstler Thomas Stadelmann aus Freiburg im Apothekenmagazin BABY und die ersten Lebensjahre.
Ideale Spielplätze finden sich allerdings am ehesten in der freien Natur, wo Wasser und Sand, Böschungen und Hänge, Bäume und Büsche, Gras und Blätter die Phantasie herausfordern. Eltern sollten dabei ihren Nachwuchs nicht überbehüten. Das dient auch der Sicherheit der Kleinen.
„Zwei Drittel aller Unfälle geschehen, wenn Eltern aktiv ins Spiel eingreifen“, weiß der Münchner Sicherheits-Experte des TÜV, Franz Danner. Er rät: Kinder lieber beobachten, sich neben sie stellen und Hilfe geben, wenn sie es wollen.
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