2. Februar 2011
Glücklich darf sich schätzen, wer in einem Kurort lebt. All die Annehmlichkeiten, die Kurgäste während ihres Aufenthalts genießen dürfen, können nämlich sehr oft auch von den Anwohner genutzt werden. Bestes Beispiel hierfür ist der Kurpark. Er ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich und kann daher auch von Urlaubern und Ausflüglern für einen kleinen Abstecher ins Grüne genutzt werden. Während manche Kurparks lediglich an eine nette Grünfläche erinnern, sind andere wahrliche Juwele der Gartenkultur.
So zum Beispiel auch der Kurpark in Bad Kissingen. Die Anlage wurde Mitte des 18. Jahrhunderts vom damaligen bayerischen König Ludwig dem Ersten höchstpersönlich entworfen. Auch heute noch besticht das Gelände mit seinem barocken Einschlag. Tausende von Blüten verwandeln den Park jedes Frühjahr in ein wahres Paradies, während die hohen und akkurat gesetzten Bäume im Hochsommer zu einem kühlen und schattigen Spaziergang einladen. Ein prächtiger Springbrunnen sorgt für eine entspannende Geräuschkulisse und dient gleichzeitig als Blickfang.
Der Rosengarten von Bad Kissingen grenzt direkt an den Kurpark an. Zu Zeiten seiner Entstehung war der Kurpark nur den Kurgästen vorbehalten, weshalb man den Rosengarten anlegte, um auch den Anwohnern Raum für ihre Freizeitgestaltung zu bieten.
Heute unterscheidet man nicht mehr wirklich zwischen den beiden Anlagen, der Rosengarten ist zum Teil der Kuranlage geworden. Man findet hier circa 130 verschiedene Rosensorten, die vor allem im Sommer einen atemberaubenden Duft über das gesamte Gelände verströmen. Nach Einbruch der Dunkelheit lohnt sich ein Abendspaziergang zum Fächerspringbrunnen, da dieser des Nachts in verschiedenen Farben beleuchtet wird.
Auch der Luitpoldpark in Bad Kissingen wird von Kurgästen und anderen Besuchern gleichermaßen gerne benutzt. Dadurch, dass die Saale quer durch den Park fließt, entsteht eine überaus idyllische Atmosphäre, in der man Alltag und Stress schnell hinter sich lässt. Der Luitpoldpark ist jedoch nicht nur ein wahres Paradies für alle Ruhesuchenden, auch Hobbysportler und Wellnessfreaks kommen in der Kneipplandschaft und auf den Nordic-Walking-Strecken voll auf ihre Kosten.
Einen Barfußweg gibt es auch am anderen Ende Deutschlands, im Kurpark von Bad Pyrmont. Hierbei handelt es sich um einen englischen Landschaftsgarten, der vor allem mit gepflegten Grünflächen besticht. Aber auch an duftenden Blüten und Gartenkunst mangelt es dem Kurpark nicht. Besonders Fans von Azaleen werden in Bad Pyrmont sicherlich auf ihre Kosten kommen.
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