22. Juli 2010
Während man noch die Schulbank drückt, wünscht man sich meist nichts sehnlicher, als den verhassten Bau endlich verlassen zu können. Doch wenn es dann soweit ist, gehen viele mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Schließlich lässt man mit dem Schulabschluss nicht nur viele schöne Erinnerungen, sondern auch eine Menge guter Freunde hinter sich. Wer seine Schulkameraden nicht aus den Augen verlieren möchte, sollte von Zeit zu Zeit ein Klassentreffen veranstalten. Das hält nicht nur den Kontakt aufrecht, sondern ist auch jedes Mal wieder ein Riesenspaß.
Hat sich jemand dazu bereit erklärt, das Treffen zu organisieren, so hat man das Gröbste bereits hinter sich. Die meisten Klassenkameraden verlieren nur deshalb den Kontakt zueinander, weil alle schlichtweg zu träge sind, um eine Zusammenkunft zu organisieren.
Der zweite große Meilenstein ist das Ausfindigmachen der Schulfreunde. Viele sind in eine andere Stadt gezogen oder haben den Namen ihres Ehepartners angenommen.
Durch einen Anruf bei der Schule bekommt man jedoch zumindest die aktuellen Adressen aus der Schulzeit, wo die Eltern meist auch heute noch ansässig sind. Über die Angehörigen kommt man dann meist sehr schnell an die neueste Telefonnummer des vermissten Klassenmitglieds.
Sind auch die Eltern nicht zu erreichen, so kann man sein Glück im Internet versuchen. Hier gibt es zahlreiche Plattformen, auf denen sich ehemalige Schüler registrieren können, damit sie für ihre alten Freunde stets erreichbar sind.
Auf jeder Einladung muss ein Konto vermerkt sein, auf das die Gäste den Unkostenbeitrag für Speisen, Getränke und Saalmiete überweisen können. Nur wer das Geld auch zu einem gewissen Stichtag überwiesen hat, wird auch in die Planung mit einbezogen.
Leider kann es ziemlich lange dauernd, bis alle Eingeladenen auch reagiert haben, deshalb sollte man sich auch dann schon nach einem Raum umsehen, wenn man noch gar nicht weiß, wie viele Personen überhaupt kommen werden. Wer gut schätzen kann ist hier klar im Vorteil.
Die meisten Gaststätten und Restaurants sind jedoch ziemlich kulant, wenn man mit einer so großen Gruppe kommt. Da macht es auch nichts, wenn einmal ein bis zwei Essen zusätzlich nachgeordert werden. Am besten spricht man das Problem schon frühzeitig mit dem Cateringchef ab.
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