24. November 2008
Im Wissenschaftsmagazin "Cell" hat ein Forscherteam um Michael Ehlers vom Duke University Medical Center in Durham (USA) ihre Ergebnisse von Studien publiziert, in denen sie einen Zusammenhang zwischen dem Lernprozess und der Funktionalität des zellulären Motorproteins Myosin Vb im Gehirn herstellen konnten.
In der Wissenschaft ist man sich bisher darüber einig, dass ein Prozess namens "Long-Term-Potentiation" (LTP) das Lernen steuert. Benachbarte Zellen kommunizieren auf chemischer Ebene miteinander. Nach und nach wird die Menge der stimulierten Rezeptoren für die Rezeptoren durch eben jene Nervenzellen erhöht.
Während des LTP sorgt Myosin b dafür, dass neue Rezeptoren an die Zelloberfläche gelangen.
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