1. Juni 2010
Bereits im März hatte stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Hannelore Kraft den Vorschlag gemacht, dass Langzeit-Hartz-IV-Empfänger gemeinnützige Arbeit ohne Entlohnung und Befristung verrichten sollten. Die Kritiken dafür waren zahlreich. Nun folgt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit einem ähnlichen Vorschlag.
Die Bürger sollen sehen, dass die Politik es ernst meint mit den Arbeitsangeboten und fordert daher "Bürgerarbeit" für Langzeitarbeitslose. Diese sollen in 30 Wochenstunden die Chance haben, 900 Euro brutto zu verdienen.
Die Arbeit soll aus Straßen- oder Parksäuberungen bestehen und auf eine Zeit von drei Jahren befristet sein. Zudem soll auf die "Bürgerarbeit" keine Arbeitslosenversicherung abgeführt werden.
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