Die Reinigung der Arbeitskleidung ist nicht nur aufwändig, sondern häufig auch schwierig. Für die Pflege der Textilien spielen der Grad der Verschmutzung sowie die Gewebeart eine Rolle.
Arbeitsbekleidung kommt mit den unterschiedlichsten Arten von Schmutz in Verbindung. Manchmal haftet dieser sehr stark am Gewebe und riecht obendrein. Während selbst die Kleidung des Bäckers nicht nur nach frischem Brot duftet, entströmt beim Flexen von Metall oder in der Landwirtschaft getragenen Textilien ein noch unangenehmerer Geruch. Doch nicht nur er entscheidet, wann Berufsbekleidung gewaschen werden muss.
Arbeitskleidung muss nach dem Waschen sauber sein. Nicht nur, damit der Träger sich wohl in ihr fühlt. Je nach Branche werden unterschiedliche Maßstäbe an die Farbe der Kleidung und an deren Reinheitsgrad gestellt.
Bei der Arbeit in lebensmittelherstellenden Betrieben, in medizinischen oder pflegenden Bereichen kommt der Hygiene eine besondere Bedeutung zu. Aus diesem Grunde ist hier weiße Kleidung vorgeschrieben.
Weiße Berufsbekleidung besteht in der Regel aus reiner Baumwolle, seltener aus Leinen. Sie lässt sich bei hohen Temperaturen in der Maschine waschen. Das 90-Grad-Kochprogramm muss heute aber kaum noch verwendet werden. Hochwertige Waschmittel, die mit Bleichmitteln versetzt sind, waschen auch bei Temperaturen von 60 Grad perfekt.
Sind die Textilien stärker verschmutzt, empfiehlt sich das Einweichen derselben in einer Wasser-Gallseife-Lauge. Fleckentferner sollten nur eingesetzt werden, wenn eindeutig zuzuordnende Verschmutzungen vorhanden sind.
Das für den späteren Maschinenwaschgang verwendete Waschmittel sollte auf das Waschprogramm abgestimmt werden. Wer seine Kleidung kocht, muss ein Vollwaschmittel nehmen. Doch Vorsicht! Nicht alle Fasern sind für das Waschen bei hohen Temperaturen geeignet. Aufschluss hierüber gibt das an der Kleidung befindliche Etikett.
Wer die Berufsbekleidung zu heiß wäscht, riskiert nicht nur ein übermäßiges Knittern, sondern auch das Einlaufen der Kleidungsstücke beziehungsweise Verfärbungen.
Für normale Verschmutzungen an weißer und bunter Arbeitsbekleidung reichen das 30-Grad-Hauptwaschprogramm sowie ein Colorwaschmittel aus. Wer die Wäsche nach dem Waschen ins Freie hängt, sorgt nicht nur dafür, dass sie wieder frisch duftet. Gleichzeitig lässt sich ein Teil des Weichspülermittels sparen. Das abschließende Bügeln macht die Wäsche glatt und beseitigt alle eventuellen Reste von Bakterien.
Wer im Arbeitsalltag mit Maschinenölen und Fetten in Berührung kommt, besitzt schon nach wenigen Tagen recht verschmierte Berufsbekleidung. Weiße Arbeitskleidung trägt man in vielen Berufen aus diesem Grunde nicht. Hersteller bieten diverse farbige Arbeitshosen und –jacken oder auch –anzüge aus derben Materialien an. Sind die sogenannten Blaumänner von guter Qualität, halten sie extremen Belastungen Stand.
Hierzu zählt auch das häufige Waschen mit groben Waschmitteln. Wer ein gutes Waschergebnis erzielen will, wird bei ölverschmierter Arbeitsbekleidung um das Einweichen nicht herumkommen. Beim anschließenden Waschen in der Maschine wird zunächst ein Vorwaschprogramm, dann das Hauptwaschprogramm gewählt werden müssen. Die Waschtemperatur ist nach Herstellerangaben zu wählen.
Das Reinigen der Arbeitsbekleidung ist recht zeit- und kostenintensiv. Immerhin lässt es sich von der Steuer absetzen.
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28.03.13 | |
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27.03.13 | |
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14.01.13 | |
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10.12.12 | |
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09.11.12 | |
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