23. Juli 2010
Kinder sollten in der Nähe von Wasser nie aus den Augen gelassen werden, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Köln. Das gilt auch für kurze Zeiträume, denn die meisten Ertrinkungsunfälle passieren dann, wenn die Aufsichtspersonen nur für einen Moment in ein Gespräch verwickelt oder ein Buch vertieft sind.
Bei Kleinkindern reichen für einen Unfall schon kleine Wassertiefen, da sie leicht das Gleichgewicht verlieren und mit dem Kopf zuerst ins Wasser fallen. Das löst eine Art Schock aus, der die Stimmritze im Rachen verschließt und das Atmen unmöglich macht: das trockene Ertrinken.
Auch Schulkinder sollten im Wasser beobachtet werden, da es möglich ist, dass sie durch eine Kreislaufschwäche plötzlich untergehen. Pools im Garten müssen für die Kleinen mit einem Zaun gesichert sein, der mindestens 1,30 Meter hoch sein und einrastende Türen haben sollte.
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