Cheerleading

Cheerleader unterstützen ihr Team und heizen das Publikum ein

Beim Cheerleading geht es in erster Linie darum, während Sportveranstaltungen und Sportwettkämpfen die Sportmannschaften anzufeuern und die Zuschauer zum Mitmachen zu animieren. Diese tänzerische Sportart wird von Frauen in einer Gruppe betrieben.

Cheerleader mit blauem Kostüm und blau-weißen Pompons von hinten auf Spielfeld
Cheerleaders Cheering at Game 9 © Amy Myers - www.fotolia.de

Das Cheerleading zählt zu den Sportarten, die die Grundlagen aus

  • Turnen
  • Tanz und
  • Akrobatik

vereinen.

Elemente des Cheerleadings

Das Cheerleading bedient sich bestimmter Elemente:

  • Motions (Armbewegungen)
  • Chants (Sprechgesang)
  • Cheers (längere Kombinationen aus Bewegungen und Worten)
  • Stunts (diverse Hebefiguren)
  • Basket Toss (bestimmte Bewegungen in der Luft)
  • Jumps (verschiedene Sprünge)
  • Dance
  • Spotter (Personen zur Absicherung eines Stunts)
  • Tumbling (Bodenturnübungen) und
  • Props (verschiedene Requisiten).

Ziele und Aufgaben

Der Sinn des Cheerleading ist es, Zuschauer von Sportveranstaltungen zur aktiven Teilnahme zu animieren. Die Cheerleader signalisieren den Zuschauern, wann sie applaudieren sollen. Cheerleading entstand in den USA und bedeutet wörtlich übersetzt "zum Beifall heranführen".

Eine Cheerleader Gruppe besteht aus mehreren attraktiven Damen und ist immer - ähnlich wie ein Fanclub - einem bestimmten Verein oder Team zugehörig. Während des Spiels feuern die Cheerleader die Mannschaft an und animieren die Zuschauer zum Mitmachen.

Von Cheerleading begleitete Sportarten

Sportarten, die sich der Unterstützung von Cheerleadern bedienen sind hauptsächlich

steigen erst allmählich in den Trend ein.

Wettkämpfe

Außerhalb der Spielsaison, wenn die Cheerleader eigentlich Pause haben, führen sie ihre eigenen Meisterschaften durch und treten mannschaftsweise gegeneinander an, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Die Mannschaften werden auch "Squads" genannt.

Das Programm der Wettkämpfe ist genau definiert und enthält einen Auftritt, der drei Minuten dauern muss und "Routine" genannt wird. Dieser enthält Pflichtteile und -elemente, die von der Jury nach Ausführung und Schwierigkeitsgrad beurteilt werden.

Geschichte

Den Ursprung nahm die Cheerleader-Bewegung bereits 1898 an der Universität von Minnesota. Damals wurden die Anfeuerungsrufe aus dem Publikum organisiert, als Cheerleader traten seinerzeit aber noch Männer in Aktion. In Deutschland erlangte das Cheerleading in den 1980er Jahren an Popularität, mittlerweile sind über 400 Teams registriert.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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