Breakdance

Lässt sich in die Tanzformen Breaking, Locking und Popping einteilen

Der Breakdance ist ein riskanter Tanzstil, der viele akrobatische Tanzelemente und mechanische Bewegungen enthält. Der Breakdancer führt in Battles zahlreiche Drehungen auf allen denkbaren Körperpartien und ein Vielzahl unterschiedlicher Schritte aus.

Junge Frau in Kapuzenpulli beim Sprung nach oben
dancing © Alexander Yakovlev - www.fotolia.de

Herkunft

Der Breakdance gehört zu den Streetdance-Tänzen und wurde wie so viele andere in Manhattan und der Bronx entwickelt. Der Ursprung der Breakdance Bewegung liegt dabei schon in den frühen 70er Jahren, als sich langsam aber sicher eine Hip Hop Bewegung zu definieren begann, der vorwiegend afroamerikanische und puertoamerikanische Jugendliche der eher unteren sozialen Schichten angehörten. Der Breakdance wird auch B-Boying und B-Girling genannt, wobei das B für Break (= Pause, Unterbrechung) steht.

Der Straßentanz bot eine Ausweichmöglichkeit zum Straßenkampf, da sich auch hier Helden formieren konnten, die Gangs aber in weitgehend friedlichen Duellen gegeneinander in den Kampf zogen.

So wurden in bestimmten Stadtteilen Streetworker eingesetzt, um die friedliche Tanzbewegung voranzutreiben.

Eingesetzte Musik

Für den Breakdance ist eine eigene Plattentechnik notwendig, die Remixes aus Hits aus Pop, Funk oder Hip Hop herstellt. Dabei wird dieselbe Platte auf zwei Turntables abgespielt, und im Instrumentalteil künstlich gestreckt. Breakdance und Hip-Hop-DJs genießen in der Szene ein außergewöhnlich hohes Ansehen.

Anforderungen und typsiche Merkmale

Der Breakdance verlangt seinen Tänzern etliches an

  • athletischem Können
  • Rhythmusgefühl und
  • Kondition

ab. Herausstechendster optischer Bestandteil des Breakdances sind

  • die Fall- und Drehbewegungen.

Mitten im Tanz lässt sich der Tänzer zu Boden fallen um sich dort um die eigene Körperachse zu drehen. Manche Tänzer drehen sich auf dem Kopf, andere auf der Schulter oder sogar dem Ohr.

Eine typische Breakdancer Krankheit ist daher das "Blumenkohlohr", das auch vom Boxen und Wrestling bekannt ist.

Inzwischen ist er weltweit verbreitet und wird in allen Gesellschaftsschichten anerkannt und praktiziert. Die Kultur propagiert ein vorurteilsfreies Weltbild und akzeptiert Tänzer jeden Geschlechts, jeden Alters und jeder Hautfarbe.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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