Leistungssport ist nicht nur für den Körper extrem anstrengend, sondern kann sich auch negativ auf die Psyche des Menschen auswirken. In Wettkampfsituationen kann der psychische Druck drastisch ansteigen und in Einzelfällen sogar Depressionen auslösen. Wichtig ist daher auch eine sportpsychologische Betreuung für die Athleten.
Leistungssport verlangt einem Athleten alles ab. Tägliches Training, eine spezielle Ernährung und seelische Stärke sind unglaublich wichtig, um Erfolge zu erzielen. Auch starker Rückhalt durch die Familie kann einem Sportler helfen, mit Rückschlägen umzugehen und nicht in Depressionen zu versinken.
Leistungssportler werden häufig nur auf ihre Erfolge reduziert. Stimmt die Leistung nicht, leiden sie extrem. Doch anstatt gleich an sich zu zweifeln und zu resignieren, sollte man erst hinterfragen woran der Leistungsabfall liegen könnte. Häufig genügt schon eine kurze Trainingspause, um dem Körper die Chance zu geben, sich vollständig zu regenerieren. Ein kurzer Tapetenwechsel bringt den Sportler auf andere Gedanken, sodass er das Training anschließend mit aufgefüllten Energiereserven und positiven Mutes fortsetzen kann.
Egal, welche Sportart ein Extremsportler ausführt, es kommt immer wieder zu psychischer Belastung und verstärktem Druck von außen. Trainer, Kollegen und Gegner können psychisch schwachen Athleten so sehr zusetzen, dass diese mit dem Druck nicht mehr zurecht kommen. Deshalb ist eine sportpsychologische Betreuung im Leistungssport besonders wichtig. Die Athleten müssen sich den Druck von der Seele reden können, ihre Ängste aussprechen und Gefühle zeigen können. Nur wenn man im Einklang mit sich selbst ist, kann die sportliche Leistung stimmen.
Beim Umsetzen individueller Fähigkeiten spielt auch die Psyche eine große Rolle. Der Leistungssportler sollte also möglichst ausgeglichen und zufrieden mit sich selbst sein. Er sollte sich durch nichts und niemanden ablenken oder gar stören lassen und im Wettkampf vor allem auf sich selbst achten. Die Meinungen Anderer sind zweitrangig. Was zählt ist, dass es dem Sportler gut geht - so kann er auch die beste Leistung bringen und muss hinterher nicht nach Ausreden suchen.
Wer nach einer Niederlage in ein tiefes Loch aus Depressionen, Selbstzweifel und Ängsten fällt, sollte sich sofort psychologische Hilfe suchen. Schon einige Gespräche können dem niedergeschlagenen Athlet helfen und ihn motivieren.
Vor allem auf sich selbst achten... Sehr richtig!
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