Schlagball

Ein Schlagballer muss gut Schlagen, Werfen, Fangen und Laufen können

Der Mannschaftssport Schlagball wird auf einem Spielfeld mit einem Schlagmal, einem Weitschlagfeld und zwei Tickstangen gespielt. Für die beiden Teams werden Laufpunkte, Weitschlagpunkte, Wechselpunkte und Fangpunkte je nach Aktivität vergeben.

Baseball fliegt auf Kamera zu
baseball © Rick Sargeant - www.fotolia.de

Die Ballsportart Schlagball ähnelt stark dem rumänischen Oina und dem russischen Lapta; viele Anhänger sehen in dem Sport den Ursprung des Baseball.

Spielprinzip und Mannschaften

Ausgetragen wird das Spiel Schlagball zwischen zwei Mannschaften mit je 12 Spielern, gespielt wird um den Erhalt des Schlagrechts. Die Mannschaft, die das Schlagrecht besitzt, wird als Schlagpartei bezeichnet. Die Mannschaft ohne Schlagrecht wird als Fangpartei bezeichnet, sie muss versuchen die Bälle zu fangen, bevor die gegnerische Mannschaft zum Laufmal hin- und zurückrennen konnte.

Spielball und Verbreitung

Der Ball sollte ein minimales Gewicht von 70 Gramm und ein maximales Gewicht von 85 Gramm besitzen, denn er sollte möglichst weit fliegen. Der Ball wird durch das sogenannte Schlagholz wieder in die Luft befördert, dieses besteht aus Naturholz und ist kreisrund.

Heutzutage wird Schlagball nur noch extrem selten gespielt, nur auf den Inseln Spiekeroog und Langeoog wird die Ballsportart noch als richtige Disziplin ausgeführt. Einmal jährlich wird ein Wettkampf zwischen den beiden Inseln ausgetragen, dieser findet in Kiel statt.

Die Blütezeit des Schlagballs war in Deutschland insbesondere in den 50er Jahren, dort wurde der Sport unter anderem auch in der Schule gelehrt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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