Die Fußball-WM 2014 in Brasilien

Nahaufnahme Beine eines Fußballers auf Fußballfeld

Brasilien ist Gastgeber der Fußball-WM 2014 und wir versorgen Sie mit allen relevanten Informationen dazu

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  • von Paradisi-Redaktion

Fußball-Weltmeisterschaften finden alle vier Jahre statt. Austragungsort der Fußball-WM 2014 ist Brasilien.

Alle vier Jahre ziehen die Fußball-Weltmeisterschaften Millionen von Fans in ihren Bann. Nachdem 2010 die Fußball-WM in Südafrika stattfand, wird das 20. WM-Turnier im südamerikanischen Brasilien veranstaltet.

Der Zuschlag durch die FIFA

Den Zuschlag für die WM bekam Brasilien am 30. Oktober 2007 durch einen Beschluss des FIFA-Exekutivkomitees. Da im Jahr 2014 zugleich der 100. Geburtstag des brasilianischen Nationalverbands CBF (Confederacao Brasileria de Futebol) begangen wird, wurde Brasilien vom südamerikanischen Fußballverband CONMEBOL (Confederacion Sudamericana de Futbol) als einziger Bewerber nominiert. Zugleich war Brasilien auch einziger Kandidat überhaupt bei der WM-Bewerbung.

Nach einer gründlichen Prüfung der Kandidatur durch den Weltfußballverband FIFA, erhielt das südamerikanische Land, das schon 1950 eine WM-Endrunde erfolgreich ausgetragen hat, schließlich den Zuschlag für die WM 2014. Zugleich wird Brasilien auch den Konföderationen-Cup 2013 ausrichten.

Heftige Kritiken für das mögliche Logo zur Fußball-WM 2014 in Brasilien

Flagge von Brasilien
Flagge von Brasilien © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Kaum hat die Fußballweltmeisterschaft begonnen, wird auch schon an die nächste WM in 2014 gedacht, welche dann in Brasilien stattfinden wird. Seit kurzer Zeit kann man im Internet ein Logo "bewundern", welches erst im kommenden Monat an die Öffentlichkeit gehen sollte.

Doch eigentlich wäre es besser, wenn es sich dabei nicht um die finale Ausarbeitung handeln würde, denn was wir hier zu sehen bekommen, ist mehr als amateurhaft. Das Logo zeigt drei Hände (Grün und Gelb), die den Weltpokal formen, dazwischen steht "2014" in Rot.

Obwohl erst am 8. Juli bekannt gegeben wird, wie das Logo aussieht und wer es designt hat, laufen jetzt schon heiße Diskussionen. Vor allem wird die dafür vorgesehene Jury kritisiert, denn diese besteht nur aus einem einzigen Grafiker. Was beispielsweise Topmodel Gisele Bündchen dort verloren hat, weiß anscheinend niemand so genau.

Logo für die WM 2014 in Brasilien steht nun fest

Das Ende der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ist in Sicht, morgen findet das Finale statt. Geplant wird aber schon für die nächste WM. Diese wird 2014 in Brasilien, dem Fußball-Land schlechthin, stattfinden. Das Logo für die WM 2014 steht auch schon fest und wurde nun von der FIFA der Öffentlichkeit präsentiert.

Als Logo weisen drei in den brasilianischen Landesfarben gelb und grün gefärbte und nach einem Ball greifende Hände auf die WM in Brasilien hin.

Fußball-WM in Brasilien: Jetzt doch Bier in den Stadien?

Fließband mit abgefüllten Bierflaschen in einer Brauerei
Fliessband in einer Brauerei // bottles in brewery © industrieblick - www.fotolia.de

Alkohol in Fußballstadien ist bei sogenannten Problemspielen nicht erlaubt. Für viele Fans gehören Bier und Fußball jedoch zusammen. Diese Leute werden jetzt aufatmen, denn Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo hat dem Weltfußballverband FIFA zugesagt, das Alkoholverbot in den Fußballarenen des Landes während der WM 2014 aufzuheben.

Die brasilianische Regierung kommt mit dieser Entscheidung der FIFA entgegen. Diese hatte darauf gedrängt, das Verbot auszusetzen, da die US-amerikanische Brauerei Anheuser-Busch zu den Hauptsponsoren der WM zählt.

Doch noch ist die Entscheidung nicht endgültig, denn Brasiliens Parlament und Senat müssen das WM-Gesetz erst noch verabschieden. Außerdem muss Präsidentin Dilma Rousseff es anschließend noch unterschreiben.

Fußball-WM-2014: Wie das Maskottchen aussieht, weiß man schon

Beine zweier Jungen beim Fußballspielen auf einer Wiese
Friends playing football in the park © WavebreakMediaMicro - www.fotolia.de

Am Wochenende wurde in einer brasilianischen Fernsehshow das Maskottchen für die Fußball-WM 2014 vorgestellt. Sechs brasiliansiche Agenturen hatten 47 Vorschläge eingereicht.

Geworden ist es ein Dreibinden-Gürteltier. Diese Tiere gibt es in Brasilien. Sie gehören zu einer gefährdeten Art. Auch dieser Umweltaspekt habe eine Rolle für die Auswahl gespielt, sagte der Fifa-General-Sekretär Jerome Valcke. Ansonsten habe man sich bei der Kreation vor allem den Wünschen der wichtigen Zielgruppe der 5-12-Jährigen orientiert.

Wie das Maskottchen heißen wird, muss man noch in Umfragen ermitteln. Ein erstes Lied hat der Glücksbringer schon. Es heißt "Tatu bom de Bola" und wird von Arlindo Cruz gesungen.

Fußball-WM 2014 - Das Maskottchen hat jetzt auch einen Namen

Schwarz-weißer Fußball liegt hinter der Torlinie auf einem Kunstrasenplatz
Fußball liegt hinter der Torlinie © Smileus - www.fotolia.de

In knapp zwei Jahren ist es wieder so weit. Die Fußball-Weltmeisterschaft wird dann in Brasilien stattfinden. Dort hat man das Maskottchen bereits entwickelt. Es ist ein Kugelgürteltier mit Hose und einem Lächeln im Gesicht. 89 Prozent der Brasilianer kennen das Maskottchen bereits. Und jetzt hat es auch noch einen Namen.

In einer großen TV-Show legte man dem Publikum mehrere Namen zur Auswahl vor. 1,7 Millionen Brasilianer stimmten ab. Platz drei ging an den Namen "Amijubi" mit 21 Prozent. 31 Prozent der Abstimmer entschieden sich für den Namen "Zuzeco". Gewonnen hat aber mit grandiosen 48 Prozent der Stimmen der Name "Fuleco". Er setzt sich aus den portugiesischen Begriffen "Futebol" und "Ecologica" zusammen.

Das Maskottchen ist nämlich auch ein Umweltbotschafter, weil das reale Kugelgürteltier in Brasilien vom Aussterben bedroht ist. Das WM-Maskottchen heißt nun also Fuleco. Es hat sich in seinem neu eingerichteten Twitter-Account bereits bei seinen Fans für den schönen Namen bedankt.

Reiseveranstalter bieten Pakete für Fußball-WM in Brasilien ohne Eintrittskarten an

Deutschlandflaggen in einer Menschenmenge
deutschlandflagge © Michael Homann - www.fotolia.de

Fußballfans, die die deutsche Nationalelf bei der WM in Brasilien unterstützen möchten, müssen tief in die Tasche greifen. Doch dies ist nicht das einzige Problem für die Anhänger des DFB-Teams: Wenn sie sich bei einem der Veranstalter für Sportreisen ein WM-Paket leisten, bekommen sie zwar Hotelaufenthalt, Flug und eine Diskussionsrunde mit den Experten Reiner Calmund, Uwe Reinders, Mirko Slomka und Comedian Dieter Nuhr, aber keine Eintrittskarte. Das Ticket müssen sich Fußballfans selbst besorgen.

Wer sich für ein WM-Paket entscheidet, das die Vorrundenpartien Deutschlands gegen Ghana, die USA und Portugal beinhaltet, muss rund 6.000 Euro bezahlen. Dazu kommen noch finanzielle Aufwendungen für die Eintrittskarten.

Früher erhielten Reisebüros auch Tickets

Reiseveranstalter kritisieren die Vergabepolitik von FIFA und DFB. Früher, so ein Sprecher von Voss und Votava Sportreisen, hätten die Reisebüros auch Tickets für ihre Kunden bekommen. Vietentours sieht die Situation dagegen entspannter. Aufgrund der Stadionkapazitäten von mehr als 40.000 Plätzen pro Spielort sollte es für nach Brasilien reisende deutsche Fans kein Problem sein, eine Karte für eine Begegnung zu erhalten.

Reise und Eintrittskarte nur im DFB-Reisebüro

Wer Reise, Hotel und Eintrittskarte zusammen buchen möchte, muss sich an das DFB-Reisebüro wenden. Dort sind Eintrittskarte aus dem DFB-Kontingent vorhanden. Allerdings ist es für die Buchung dieses WM-Paketes erforderlich, Mitglied im Fanklub der deutschen Nationalmannschaft zu sein.

Fans & Public Viewing

Bundesregierung will Sperrstunden während der Fußball-WM für Live-Übertragungen streichen

Fans im Fußball-Stadion aus unterschiedlichen Ländern jubeln
Supporters from Multiple Countries at Stadium All Together © william87 - www.fotolia.de

Viele Spiele der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien werden aufgrund der fünfstündigen Zeitverschiebung zu Deutschland erst am späten Abend starten. Aus diesem Grund will die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eine so genannte "Public-Viewing-Verordnung" bei der Kabinettsklausur im brandenburgischen Meseberg präsentieren, welche Live-Übertragungen auf Großbildleinwänden auch bis tief in die Nacht ermöglichen.

Spiele gucken und Nachtruhe

Einerseits wolle man das große öffentliche Interesse an den Partien berücksichtigen, während andererseits für betroffene Anwohner auch ein akzeptabler Mindestschutz der Nachtruhe garantiert werden muss. Eine ähnliche Verordnung des Bundes mit Lärmschutz-Vorgaben für die Übertragungen hatte es auch bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 gegeben.

Bundesumweltministerium will Public Viewing bei Fußball-WM in Brasilien nach Mitternacht erlauben

Public Viewing bei großen Sportveranstaltungen erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Hunderttausende Fans versammeln sich auf großen Plätzen, um bei Live-Übertragungen dabei zu sein und zu feiern.

Da einige Spiele der Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) nach deutscher Zeit erst um Mitternacht beginnen, war es lange unklar, ob es anlässlich des Turniers überhaupt Public Viewing geben würde.

Trotz Erlaubnis die Genehmigung nicht ausreizen

Nun hat das Bundesumweltministerium grünes Licht für die Übertragung von WM-Spielen auf Großleinwänden auch nach 0 Uhr gegeben. Eine Sonderverordnung soll Fan-Feste auch zur Geisterstunde ermöglichen.

Bislang verbietet noch das Bundesimmissionsschutzgesetz öffentliche Veranstaltungen, deren Geräuschpegel 40 dB(A) überschreitet, nach 22 Uhr in allgemeinen Wohngebieten.

Allerdings empfahl das Ministerium den Kommunen, nicht jede Begegnung live zu zeigen.

Gelockerter Lärmschutz für nächtliches Public Viewing während der WM-Spiele

Schon in wenigen Wochen beginnt die Fußball-WM in Brasilien. Aufgrund der unterschiedlichen Uhrzeiten in Brasilien und Deutschland werden oft Übertragungen der Spiele zu später deutscher Stunde stattfinden. Lärmschutz in Deutschland wird jedoch stets großgeschrieben, allerdings gibt es für alle Fans, die am Public Viewing teilnehmen wollen, eine gute Nachricht.

Da es sehr häufig Fußballübertragungen nach 22 Uhr oder gar nach 0 Uhr geben wird, hat der Bundesrat eine entsprechende Sonderverordnung gebilligt. Demnach wird in einem gewissen Maß der Lärm während der Großveranstaltungen und somit der Übertragungen toleriert, obwohl normalerweise der Geräuschpegel nach 22 Uhr nicht über 40 Dezibel liegen darf.

Erfreulicherweise finden die Vorrundenspiele des DFB-Teams zu früher Stunde statt: am 16. Juni beginnt das Spiel gegen Portugal um 18 Uhr, gegen Ghana am 21. Juni um 21 Uhr und gegen die USA um 18 Uhr.

Schwarz, rot, Gold - So stylen Sie sich zur Fußball-WM

Kleiner Junge mit Fußballtrikot liet auf Rasen, Deutschlandfan
liegender Fußballfan © Manuel Tennert - www.fotolia.de

Es müssen ja nicht immer bemalte Wangen sein! Wer die deutsche Mannschaft bei der kommenden Fußball-WM mit Stil anfeuern möchte, der sollte Schminkstifte und Perücken lieber nur zur Karnevalssaison tragen. Schließlich gibt es sehr viel schickere und sogar elegantere Möglichkeiten, seinem Fantum modisch Ausdruck zu verleihen!

Anfeuern mit Stil

Zum Beispiel durch ein passendes Make-Up. Mit tiefroterm Lippenstift, schwarzen Smokey Eyes und golden schimmernden Akzente auf den Lidern - so haben Sie die Farben des Landesflagge sicher noch nicht interpretiert, oder? Wer es gern ein wenig auffälliger mag, der kann sich seine Nägel im schwarz-rot-goldenen Look lackieren.

Auch die Garderobe lässt sich prima in den Landesfarben gestalten. Wählen Sie zum Beispiel eine auffällige Statement-Kette in Gold mit roten Schmucksteinen und tragen Sie ein elegantes schwarzes Kleid hierzu - fertig ist das Outfit für eine Fan-Party der etwas gehobeneren Kategorie!

Probieren Sie ruhig verschiedene Accessoires aus, denn dank des aktuellen Metallic Trends ist die Auswahl riesig. Selbst Sneakers kommen jetzt nämlich schon mal im goldenen Gewand daher - und lassen sich dann perfekt zu schwarzen und roten Elementen kombinieren.

Strahlend schön wie die Brasilianerin - Beautytipps aus dem Gastgeberland der WM

Flagge von Brasilien
Flagge von Brasilien © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Bald ist Anpfiff - die WM 2014 in Brasilien steht in den Startlöchern! Bis dahin genießen wir schon einmal die Vorfreude und luchsen den schönen Bewohnerinnen des Landes ein paar Schönheitsgeheimnisse ab. Schließlich zählen Brasilianerinnen nicht nur zu den schönsten, sondern auch strahlendsten Frauen der Welt.

Die Sonne - Vitamin-Spender und Glücklichmacher

Dabei haben sie natürlich einen entscheidenden Vorteil, die Sonne! Die stellt nämlich längst nicht nur böse Dinge an, wie wir seit einigen Jahren zunehmend glauben, sondern ist zunächst einmal ein sehr wichtiger Vitamin-Spender - und Glücklichmacher!

Wenn man sich richtig zu sonnen weiß, natürlich. Brasilianerinnen brutzeln nicht stundenlang ungeschützt in der Sonne, sie bekommen auch so einen knackigen Teint. Schließlich gehört es zur Kultur des Landes, möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Und ja, auch im Bikini - unabhängig davon, ob man es sich figurtechnisch "leisten" kann oder nicht! Dieses Selbstbewusstsein allein ist ein echter Beauty-Booster für die Ausstrahlung.

Doch wo ständig die Sonne scheint und die Temperaturen entsprechend hoch sind, da schwitzt man auch. Deshalb lieben Brasilianerinnen Duschen - gern mehrmals pro Tag. Das sorgt für den zusätzlichen Frischekick. Eincremen danach bitte nicht vergessen!

Die Kurven werden mit Hausmannskost in Form gehalten

Übrigens, Salatblätter sollen andere knabbern - Brasilianerinnen halten ihre Kurven mit guter Hausmannskost in Form. Die Küche des Landes beinhaltet viel Gemüse, aber auch Fleisch und kräftige Gewürze. Kalorienzählen ist vielen Brasilianerinnen fremd. Man isst gern mit der ganzen Familie in großer Runde - und mit viel Spaß. Definitiv ein Tipp zum Nachmachen!

Krankfeiern während der WM - 1,4 Millionen Fußball-Fans wollen zu Hause bleiben

Mann sitzt mit Bier und Brotkorb auf der Couch vor dem Fernseher, seine Frau steht mit Nudelholz hinter ihm und schimpft
Shut Up Wife, Match Starts © milanmarkovic78 - www.fotolia.de

Viele Spiele der Fußball-WM in Brasilien beginnen nach europäischer Zeit erst um Mitternacht. Sie sind erst gegen 2.00 Uhr beendet. Zahlreiche Fußballfans werden in den kommenden vier Wochen mit wenig Schlaf auskommen müssen, wenn sie die Partien live am Fernsehgerät verfolgen wollen.

Deutsche Wirtschaft hofft auf steigende Einnahmen durch Fußballfans

Daher planen in Deutschland bis zu 1,4 Millionen Arbeitnehmer, während des Turniers entweder krankzufeiern oder um bis zu zwei Stunden zu verschlafen. Der Volkswirtschaft würde ein Schaden von bis zu einer halben Milliarde Euro entstehen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage.

Andererseits erhofft sich die deutsche Wirtschaft höhere Einnahmen durch die Weltmeisterschaft, weil etwa mehr TV-Geräte gekauft und mehr Getränke, Süßigkeiten und Grillwürste konsumiert werden.

Fußball-WM - so lassen sich die vier Wochen figurbewusst genießen

Auswahl an Snacks wie Chips, Brezeln etc mit Salsa Dip Sauce
Chips, salty sticks and pretzels with salsa dip sauce © Igor Dutina - www.fotolia.de

Endlich hat die Fußball-WM angefangen! Jetzt heißt es gemütlich auf dem Sofa, auf der Terrasse oder bei einem der Public Viewing Plätze die Spiele erleben und genießen.

Genuss ist hierbei gleich in mehrfacher Form angesagt, denn außer dem Verfolgen seiner Lieblingsmannschaft wird gerne und viel zu Pizza, Fast Food, Limonaden oder Bier gegriffen. Bis zum WM-Ende in Brasilien können sich da locker bis zu fünf Kilo auf die Hüften schleichen, was meistens recht ärgerlich ist und folgend wieder Diätpläne ausgraben lässt.

Gesunde Lebensmittel wählen statt kalorienhaltiger Snacks

Damit die Freude am Fußball nicht durch zu viel Kalorienattacken geschmälert wird sollte man jetzt lieber zu gesunden Alternativen greifen. So empfehlen Experten magere Fleischsorten mit gemischten Salaten und Gemüse statt Hamburger und Döner zu essen. Beide haben rund 700 Kalorien und werden in der Verbindung mit Cola oder Bier zu wahren Kalorienbomben.

Wer gerne zu Snacks greift, so etwa zu Chips, Flips und Co., der findet in leicht gesalzenen und mit Zitronensaft beträufelten Karottensticks und Gurkensticks eine super leichte, leckere Alternative. Auch Dips auf Joghurtbasis, klein geschnittenes Obst oder Studentenfutter und ungesalzene Nüsse schmecken prima und lassen den Hipper auf Süßes und Salziges zu einer kalorienarmen Angelegenheit werden.

Kalorienarme gekühlte Getränke

Beim Thema Bier und Limonaden lassen sich ebenfalls figurbewusste Alternativen finden. Verschiedene Saftschorle, selbstgemachter gut gekühlter Eistee oder auch alkoholfreies Bier löschen kalorienarm den Durst. Gerade beim Bier können somit bei einem halben Liter rund 80 Kalorien eingespart werden. Auf die Spanne von vier Wochen betrachtet also eine ganze Menge. Doch auch langfristig lohnt es sich leckere, leichte Alternativen zu fettigen und zuckerhaltigen Getränken und Lebensmittel zu sich zu nehmen.

Zu viele übergewichtige Menschen

Experten gehen nämlich inzwischen davon aus, dass knapp ein Drittel aller Menschen rund um den Globus stark bis sehr stark übergewichtig sind. Tendenz steigend. Die Auswirkungen durch hohes Übergewicht und Adipositas sind leider nicht so aufregend wie die Fußballspiele in Brasilien, aber mindestens ebenso nachhaltig.

Genießen ohne tägliche Kalorienbomben sollte deshalb die Devise lauten und kann natürlich gerne durch ein eigenes Fußballspiel auf dem eigenen oder öffentlichen Rasen in den Halbzeitpausen ergänzt werden. Viel Spaß inklusive.

Jubeln ohne Bußgeld – was geht beim Autokorso, und was geht nicht?

Ausschnitt Deutschlandfahne
Rendered german flag © Huebi - www.fotolia.de

Die Polizei will zur Fußballweltmeisterschaft kein Spielverderber sein. Wenn die Fans hupend im Autokorso durch die Stadt fahren, drücken die Beamten gern ein Auge zu. Dennoch gelten auch im Fan-Mobil die Verkehrsregeln: kein Alkohol und zum Jubeln anschnallen!

Fahnen sind erlaubt

Ob Deutsche, Franzosen oder Brasilianer – wer Fußball liebt, erlebt bei der WM intensive Emotionen. Nach einem Sieg geht die Feier auf der Straße weiter. Dabei darf es durchaus etwas lauter werden, und auch Spiegelüberzieher, Fahnen und Aufkleber dürfen die Freude unterstreichen. Allerdings nur dann, wenn sie die Sicherheit nicht gefährden.

Problematisch wird es etwa, wenn die Deko sich während der Fahrt ablösen kann. Und auch übergroße Fahnen sind verboten, da sie die Sicht einschränken. Genaue Maße gibt die Straßenverkehrsordnung aber nicht vor.

Immer anschnallen

Auch wenn der Autokorso sich nur im Schritttempo bewegt, müssen die Fans angeschnallt sein. Wer sich fahneschwenkend aus dem Fenster hängt oder singend aus dem Schiebedach lehnt, riskiert ein Bußgeld. Mindestens 30 Euro werden fällig.

Kein Bier am Steuer

Dass der Fahrer keinen Alkohol konsumieren darf, ist selbstverständlich. Die Polizei reagiert aber auch streng, wenn der Beifahrer so betrunken ist, dass er dem Fahrer ins Lenkrad greift.

Lärm drosseln

Hupen, singen, laute Musik – innerhalb von Wohngebieten sollten Fußballfans Rücksicht nehmen. Zwar müssen die Anwohner einen gewissen Lärmpegel tolerieren, spätestens eine Stunde nach Abpfiff sollte aber wieder Ruhe einkehren.

Eröffnungsspiel und Spielorte

Das Eröffnungsspiel der WM wurde für den 13. Juni 2014 terminiert. Das Endspiel soll am 13. Juli 2014 stattfinden. Im Mai 2009 wurden zwölf von siebzehn brasilianischen Städten ausgewählt, in denen die Spiele ausgetragen werden. Dies sind:

  1. die Hauptstadt Brasilia mit dem Estadio Nacional de Brasilia,
  2. Belo Horizonte mit dem Estadio Governador Maghales Pinto,
  3. Cuiaba mit der Arena Pantanal,
  4. Curitiba mit der Arena da Baixada,
  5. Fortazela mit dem Castelao-Stadion,
  6. Manaus mit der Arena da Amazonia,
  7. Natal mit der Arena da Dunas,
  8. Porto Alegre mit dem Estadio Beira-Rio,
  9. Recife mit der Cidade da Copa,
  10. Salvador da Bahia mit der Bahia Arena sowie
  11. Sao Paulo mit dem Corinthians-Stadion, das neu gebaut werden soll und
  12. Rio de Janeiro mit dem Maracana-Stadion, in dem auch das Endspiel ausgetragen wird.
Regeln während der Fußball-WM

Reglement und Modus der Fußball-WM in Brasilien

Schwarz-weißer Fußball in linker oberer Torecke fliegend
torschuss © Bernd Neisemann - www.fotolia.de

Nach der Vorrunde der Fußball-WM muss die Hälfte der Teilnehmer nach Hause fahren. Welche Teams ausscheiden, entscheidet das Reglement. Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe erreichen das Achtelfinale.

Entscheidungen im Spiel

Entscheidend für die Reihenfolge ist die Punktzahl. Ist die gleich, ist zunächst die Tordifferenz maßgeblich, dann die Anzahl der mehr erzielten Tore. Anschließend wird der direkte Vergleich herangezogen. Gibt es dann noch immer keine Entscheidung, bestimmt das Los, wer in die K.-o.-Runde einzieht.

Dort gibt es bei einem Unentschieden nach 90 Minuten eine Verlängerung über zweimal 15 Minuten. Kann sich auch in dieser Zeit kein Team durchsetzen, treten beide Mannschaften zu einem Elfmeterschießen an. In jeder Partie dürfen drei Spieler eingewechselt werden, dazu gehören alle zwölf Spieler, die nicht bei Anpfiff auf dem Platz stehen und auf der Reservebank sitzen.

Strafregelung bei Vergabe der Gelben Karte

Nach jeder zweiten Gelben Karte erfolgt eine Sperre für eine Begegnung. Nach dem Viertelfinale werden alle Karten gestrichen. Eine Gelbsperre für das Finale, wie bei Michael Ballack 2002, ist demnach unmöglich. Bei einem Platzverweis muss ein Spieler automatisch eine Partie aussetzen. Die FIFA behält sich aber vor, eine höhere Strafe zu verhängen.

Erhalt des Goldenen Schuhs

Torschützenkönig und Empfänger des Goldenen Schuhs wird der Spieler mit den meisten Toren. Bei der gleichen Anzahl von Treffern bestimmt die Anzahl an Torvorlagen die Rangfolge. 2010 hatten neben dem Deutschen Thomas Müller auch David Villa (Spanien), Wesley Sneijder (Niederlande) sowie Diego Forlán (Uruguay) fünf Treffer erzielt. Müller erhielt letztlich den Goldenen Schuh.

Kein "Unentschieden" mehr? FIFA-Präsident will Remis abschaffen

Ins Tornetz fliegender Fußball auf Rasenplatz
soccer ball in goal with green backgroung © anekoho - www.fotolia.de

Es wäre ein revolutionärer Schritt im Fußball. Der Präsident des FIFA, Joseph S. Blatter, möchte das Ergebnis "Unentschieden" in der Vorrunde von Weltmeisterschafen abschaffen. Es wird überlegt, ob es in Zukunft nur noch Siege und Gewinne, jedoch keine unentschiedenen Spiele mehr geben soll. Zur Not soll es ein Elfmeterschießen geben.

Der Grund dafür ist, dass das primäre Ziel von Mannschafen in der Vorrunde ist, nicht zu verlieren. Dadurch kommt es des Öfteren zu langatmigen und -weiligen Spielen. Das soll bald ein Ende haben.

Zukünftig sollen nur noch Profi-Schiedsrichter bei den Fussball-Weltmeisterschaften pfeifen dürfen

Ein Fußball liegt vor dem Tor auf dem Rasen und wird von einem Flutlicht angeleuchtet
fußball vor tor © sp4764 - www.fotolia.de

Auch wenn manche Leute der Ansicht sind der Fussballsport lebe erst durch die Fehler der Schiedsrichter, gibt es doch immer wieder kritische Fehler und erhebliche Unterschiede auf Seiten der Schiedsrichter. Besonders ins Gewicht fallen die Fehler, wenn sie während einer Weltmeisterschaft unterlaufen. Auch bei der diesjährigen Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika gab es einige Pfiffe, die nicht ganz kritiklos hingenommen werden konnten.

Der Präsident der FIFA will daher die Regeln für die Schiedsrichter bei den Weltmeisterschaften verschärfen. So sollen schon ab der kommenden WM in Brasilien nur noch professionelle Schiris zum Einsatz kommen, damit die Pfiffentscheidungen ein Stück weit vereinheitlicht werden können.

Revolution im Fußball - FIFA sagt Ja zu technischen Hilfsmitteln

Ausschnitt Tor auf Fußballplatz
goal detail © Tinka - www.fotolia.de

War der Ball drin oder nicht? Diese Frage ist für den Schiedsrichter und seine Assistenten nicht immer leicht zu beantworten. Bisher haben sie sich immer auf ihre guten Augen verlassen müssen und sich dabei manches Mal auch getäuscht. Jüngstes Beispiel: Der nicht gegebene Treffer der Ukraine bei der Europameisterschaft im Spiel gegen England (0:1).

Doch bald sollen die Unparteiischen auf technische Hilfsmittel zurückgreifen dürfen. Dies hat jetzt das FIFA-Regelkomitee IFAB beschlossen. Ob eine Torkamera zum Einsatz kommen soll oder ein Chip im Ball, ist jedoch noch nicht entschieden. Erste Tests finden bei der Klub-WM im Dezember in Japan, dem Confederations Cup 2013 und der WM 2014 in Brasilien statt. Auch die umstrittenen Torrichter soll es vorerst weiterhin geben.

FIFA: Verstärkter Kampf gegen Doping im Fußball - der Blutpass soll kommen

Untersuchung - Chemiker mit Mundschutz bei einer Blutuntersuchung
diagnosis © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de

Der Fußball-Weltverband FIFA sagt dem Dopingmissbrauch den Kampf an. Beim Confederations Cup im Juni soll es erstmals einen Blutpass für Spieler geben. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, will die FIFA die Pässe auch bei der Weltmeisterschaft 2014 vorschreiben. Dies gab der Verband nach einer gemeinsamen Sitzung mit der Spitze der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) in Zürich bekannt.

Das Dokument soll Informationen über ein durch Urinproben erstelltes Steroidprofil sowie ein Blutprofil enthalten. Zudem sollen bei allen Spielern Trainings- und Wettkampfkontrollen stattfinden.

Seit 2011 läuft nach Angaben der FIFA ein Pilotprojekt zur Einführung des Athleten-Passes. Dabei entstanden Steroidprofile der Teilnehmer der Klub-Weltmeisterschaft. Außerdem teilte der Verband mit, im kommenden Jahr 2,5 Millionen Dollar (1,87 Millionen Euro) für den Kampf gegen Doping zu investieren.

Die WADA hatte mehr Engagement gegen verbotene Substanzen im Fußball gefordert. Überall könne mehr getan werden, erklärte WADA-Präsident John Fahey. Dies gelte für den Tennissport, aber auch für den Fußball.

UEFA-Präsident Michel Platini fordert mehr Mannschaften bei WM-Endrunden

Fußballteam in roten Trikots im Kreis auf Fußballfeld
Soccerteam © L.F.otography - www.fotolia.de

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien werden 13 europäische Mannschaften mitspielen, aber nur 5 afrikanische. Fifa-Chef Josef Blatter kritisierte dieses Missverhältnis und forderte mehr Plätze für Afrika und weniger für Europa.

UEFA-Präsident Michel Platini hat nun in der englischen Zeitung "Times" einen Vorschlag gemacht, der schon bei der WM 2018 in Russland Realität werden könnte. Platini fordert die Aufstockung der WM-Endrunde um acht Mannschaften. Es sollen zwei afrikanische, zwei asiatische, zwei amerikanische, eine ozeanische und eine europäische Mannschaft dazu kommen.

Insgesamt sollen es dann nicht mehr 32, sondern 40 Mannschaften sein. Es gäbe nicht mehr acht Vierergruppen, sondern acht Fünfergruppe. Die Weltmeisterschaft würde drei Tage länger dauern. Das fänden viele Fußballfans auf der ganzen Welt bestimmt sehr gut. Im November wird sich die Fifa mit dem Vorschlag bei einer Tagung in Brasilien erstmals auseinandersetzen.

FIFA-Präsident Blatter gegen Play-offs in der Qualifikation zur Fussball-WM

Tritt gegen Fußball, im Hintergrund Grafik Fußballfeld
fußball © sandra zuerlein - www.fotolia.de

Joseph "Sepp" Blatter, Präsident des Fußballweltverbandes FIFA, plant, die Play-off-Spiele in der WM-Qualifikation abzuschaffen. Zwar seien diese Begegnungen spannend und dramatisch, er wolle jedoch eine sportliche Entscheidung ohne diese Partien. Am Ende der Gruppenspiele solle feststehen, welche Teams sich durchgesetzt haben und welche nicht, erklärte der 77 Jahre alte Schweizer.

Am 15. und 19. November treffen in den Play-offs in Europa Portugal und Schweden aufeinander. Die Ukraine spielt gegen Frankreich, Griechenland gegen Rumänien sowie Island gegen Kroatien. In den interkontinentalen Ausscheidungsspielen finden die Partien Jordanien gegen Uruguay sowie Neuseeland gegen Mexiko statt. Die Duelle werden am 13./14. und am 20. November 2013 ausgetragen.

Fifa-Entscheidung: Freistoß-Spray wird auch bei der WM eingesetzt

Füße eines Fußballers auf Wiese, ein Fuß auf Ball gestützt
football player with a soccer ball on soccer pitch © Forgiss - www.fotolia.de

Jetzt hat Fifa-Präsident Joseph Blatter ein Machtwort gesprochen. Ja, das umstrittene Freistoßspray wird nun auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien eingesetzt. Das sagte Blatter gestern am Rande der Klub-WM in Marokko. Auch dort hat man das ominöse Spray bereits verwendet.

Der Schiedsrichter markiert damit vor Freistößen die 9,15-Meter-Abstandslinie. Das Spray verschwindet nach 60 Sekunden. Einige Bayern-Spieler beklagten in Marokko, dass durch die Sprüherei der Spielfluss verzögert werde. Aber das spielt wohl keine Rolle.

Qualifikation und Kritik

In Europa soll die Qualifikation für die WM 2014 im Herbst 2012 beginnen. Andere Kontinental-Verbände starten die WM-Qualifikation bereits 2011. So beginnt die Vorqualifikation des Verbands Ozeanien im August 2011 mit den Pacific Games. Automatisch qualifiziert ist Gastgeber Brasilien.

Der WM-Zuschlag für Brasilien blieb nicht ohne Kritik, denn kein einziges der brasilianischen Fußballstadien ist bislang in der Lage, die Anforderungen der FIFA zu erfüllen. Vor allem Mängel bei der Sicherheit werden beanstandet. Die meisten Stadien sollen jedoch in den kommenden Jahren modernisiert oder neu gebaut werden.

Allerdings befürchten die Kritiker, dass man die Stadien nicht termingerecht fertig stellt. Ähnliche Befürchtungen gab es bereits im Vorfeld der WM 2010 in Südafrika, die sich aber nicht bestätigten.

Kritik im Vorfeld der WM

Brasilien bekommt Kritik für die hinkenden WM-Vorbereitungen für das Jahr 2014

Geplante Neubauten der Stadien für die Weltmeisterschaft in Brasilien wurden noch nicht realisiert

Ausschnitt eines Fußballplatzes
Fußballplatz © mirpic - www.fotolia.de

Die nächste Fussball-Weltmeisterschaft im Jahr 2014 wird in Brasilien stattfinden, das hat sich bereits 2007 entschieden, doch die geplanten Aus- und Neubauten der Stadien konnten bisher nicht realisiert werden. Weil das Land die Baumaßnahmen nicht innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens begonnen hat, wächst auf Seiten der FIFA zusehens die Kritik.

Finanzielle Probleme verhindern den Bau der geplanten Fussballstadien

Zwölf Stadien sollen bis 2012 entweder ausgebaut oder neu gebaut werden. Baubeginn war für März diesen Jahres angesetzt, doch für viele Stadien gibt es bislang noch immer keine Finanzierungspläne und die Aufnahme der Baustellen rückt damit in weite Ferne.

Die Stadt Sao Paulo zum Beispiel kann sich den Neubau eines Stadions garnicht leisten, da andere Bauvorhaben wie neue Schulen oder Krankenhäuser zunächst Priorität haben und die für das Stadion benötigten 400 Millionen Euro anderweitig zu beschaffen, gestaltet sich als äußerst schwierig. Auch die meisten Flughäfen und Hotels sind renovierungsbedürftig, um dem Touristenandrang bei der WM gerecht werden zu können, doch es fehlt vorne und hinten das Geld.

Verringerung der Anzahl der Teilnehmerstädte

Trotzdem macht die FIFA weiterhin Druck und sollten die Stadien bis 2012 nicht fertiggestellt sein, bliebe noch als letzter Ausweg die Teilnehmerstädte bei der Weltmeisterschaft von bisher zwölf auf acht zu minimieren, was schon länger eine Forderung der FIFA ist.

Fußball-WM 2014: Brasilianische Schusswaffen sollen als Bezahlung für WM-Tickets gelten

Pistole, Waffe mit Kugeln, Patronen, Projektil, Munition
pistole,waffe,echt © bilderstoeckchen - www.fotolia.de

In Brasilien wird 2014 die Fußball-Weltmeisterschaft stattfinden. Die brasilianische Regierung debattiert momentan über ein WM-Gesetz, das es erlauben soll, als Bezahlung für ein WM-Ticket auch Schusswaffen gelten zu lassen. Denn Schusswaffen gibt es in Brasilien sehr viele. Im Umlauf sind etwa 20 Millionen Waffen, davon befinden sich etwa 80 Prozent in privatem Besitz. Die Brasilianer wenden diese Waffen auch an. Die UN teilt mit, dass in Brasilien im letzten Jahr 43909 Menschen ermordet worden sind. Für ein Land mit 195 Millionen Einwohnern ist das ein trauriger Rekordwert.

Die Regierung möchte nun mithilfe der sehr beliebten WM-Tickets die eigene Bevölkerung zumindest teilweise entwaffnen. Aus den eingesammelten Pistolen möchte man dann Torpfosten herstellen. Der Generalsekretär der FIFA, Jerome Valcke, meldet berechtigte Zweifel an dieser einzigartigen Idee an. Er weist darauf hin, dass es in Brasilien viel mehr Waffen gibt als Tickets für die WM 2014.

Aber wenn die Regierung dieses Gestz beschließt, wird auch die FIFA dagegen nicht viel machen können. Es gibt außerdem schon Vorschläge, wie man an die restlichen brasilianischen Waffen kommen kann, wenn die Tickets schon alle weg sind: Man möchte dann T-Shirts oder Bälle für die Waffen hergeben. Ob die brasilianische Regierung mit solchen Ideen ihr massives Gewaltproblem in den Griff bekommen kann, bleibt abzuwarten.

Brasilien ein Jahr vor der WM: Beim Stadienbau reiht sich Panne an Panne

Einsicht in Fußballstadion, London
Emirates Football Stadium View © Amrit G - www.fotolia.de

Brasilien, Ausrichterland der Fußball-Weltmeisterschaft 2014, scheint seine Stadionprobleme nicht in den Griff zu bekommen. Kurz vor dem Confederations-Cup, der Generalprobe für das große Turnier im nächsten Jahr, treten immer neue Pannen ans Licht. Die Renovierung des legendären Maracanã-Stadions in Rio de Janeiro hat nicht nur jeden Kostenrahmen gesprengt, sondern zieht sich auch ewig in die Länge.

Mit rund 500 Millionen Euro sind die Renovierungskosten fast doppelt so hoch wie geplant. Dennoch wurde das Stadion erst mit viermonatiger Verspätung eröffnet. Zwei Wochen vor dem Confederations-Cup liegt immer noch Bauschutt in der Arena, Sitze sind falsch zusammen geschraubt, die kulinarische Versorgung funktioniert nicht.

Eine Richterin hatte den Spielbetrieb aus Sicherheitsgründen daher zunächst verboten, der Bundesstaat Rio de Janeiro konnte diese Peinlichkeit in einer Berufungsverhandlung noch einmal verhindern.

Auch in anderen potenziellen WM-Stadien sieht es nicht besser aus. In Salvador hielt ein Teil des Stadiondachs den Regenmassen nicht stand, in Brasilia ist die Arena verkehrstechnisch kaum zu erreichen, in Porto Alegre verletzten sich Fans aufgrund eines nachgebenden Geländers. Das Itaquerão-Stadion in São Paulo soll Schauplatz eines WM-Halbfinals sein, doch die rechtzeitige Fertigstellung ist in Gefahr. Ein Rechtsstreit des Fußballvereins Corinthians mit der zuständigen Baufirma hat die Bauarbeiten auf Eis gelegt.

Die Verantwortlichen der Fifa haben das Problem längst erkannt, doch alle Mahnungen seitens des Welt-Fußballverbandes sind im südamerikanischen Land bisher ergebnislos verpufft.

Fußball-WM 2014: In wenigen Tagen ist Generalprobe

Zuschauer, Fußballfans im Stadion
Fußball, Fans, Zuschauer, Köln © Blacky - www.fotolia.de

In einem Jahr erfolgt der Anstoß zur Fußball-WM in Brasilien, und bislang ist nichts so, wie es sein sollte. Die Bauarbeiten sind hinter dem Zeitplan und nun wird es langsam richtig eng. Am 15. Juni wird es dann richtig ernst, wenn die Generalprobe für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft ansteht und der Confed-Cup 2013 startet.

Mit dabei beim diesjährigen Confed-Cup ist natürlich der Gastgeber der Fußball-WM 2014, Brasilien, und auch der Weltmeister von 2010, Spanien, ist am Start. Der Gewinner AFC Asien-Pokal 2011, Japan, ist dabei, wie auch Uruguay, der Sieger beim Copa América 2011.

Mexiko geht als Ozeanienmeister 2012 (OFC Nations) an den Start, und Nigeria als Afrikameister 2013. Und ebenfalls mit dabei ist Italien, die zwar nur Vizeeuropameister wurden, da Spanien jedoch als Weltmeister bereits qualifiziert ist, wird Italien als Zweiter der EM 2012 beim Confed-Cup 2013 mit dabei sein.

Gespielt wird in Rio de Janeiro und Fortaleza, Brasília und Salvador, Recife und Belo Horizonte, und es wird sich dabei zeigen müssen, ob Brasilien tatsächlich schon "WM-reif" ist und wo vielleicht noch deutlich nachgebessert werden sollte.

WM 2014: FIFA sieht keine Sicherheitsgefährdung in Brasilien

Pyrolichter bei Fußballturnier, jubelnde Fans in Menschenmenge
Soccer match between Partizan and Red Star © nemar74 - www.fotolia.de

Im Sommer 2014 findet in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Im Juni 2013 gab es beim Confed-Cup in Brasilien große Proteste der Bevölkerung. Der Auslöser waren zwar Differenzen mit der Regierung, aber unter anderem ging es auch gegen die hohen Kosten, die so eine WM-Austragung für Brasilien bedeuten.

Gestern besuchte FIFA-Geschäftsführer Jerome Valcke Rio de Janeiro und überprüfte die Lage. Bei seinem Besuch im WM-Spielort Cuiaba protestierten 50 Brasilianer gegen die FIFA. Valcke sagte, er sehe keine Sicherheitsgefährdung bei der WM. Die Brasilianer hätten das Recht zu protestieren, aber die FIFA hätte auch das Recht die WM dort auszutragen. Zu den Sozialprotesten im Juni sagte Valcke, dass die brasilianischen Behörden sehr gut mit der Sache umgegangen seien.

Warnung vor Dengue-Fieber bei Fußball-WM in Brasilien

Flagge von Brasilien
Flagge von Brasilien © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Fußballfans könnten von der Weltmeisterschaft in Brasilien ein unerwünschtes Souvenir mitbringen, denn rund um den Zuckerhut grassiert das Dengue-Fieber.

Das größte Risiko sich mit der gefährlichen Krankheit zu infizieren, besteht nach Meinung britischer Empidemiologen an den Spielstätten im Norden des Landes. Wenn in Fortaleza, Natal und Salvador die internationalen Besucher einströmen, haben die Moskitos gerade Hochsaison. Dieses Jahr hat die Mücke Stegomyia aegypti, die das Virus überträgt, bereits 500 Menschen in Brasilien den Tod gebracht. Die Forscher gehen davon aus, dass während der WM auch etliche Touristen infiziert werden.

Das Dengue-Fieber beginnt zunächst unspezifisch mit Kopf- und Gliederschmerzen. Bei einem milden Verlauf treten selten weitere Symptome hinzu, so dass viele Infizierte gar nicht erkennen, von welchem Erreger sie befallen sind. Bei wiederholten Infektionen kommt es jedoch häufiger zu schweren Verläufen mit inneren Blutungen und anschließendem Kreislaufversagen. Auch Kinder sind stärker gefährdet.

Einen zugelassenen Impfstoff gibt es bisher nicht. Tropenmediziner empfehlen deshalb, konsequent Mückenstiche zu vermeiden. Zum Schutz vor dem Dengue-Fieber sollten Fußballfans nur Hotels mit Klimaanlage buchen und speziell in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag lange Kleidung tragen. Zusätzlich helfen Insektensprays. Weitere Infos finden Interessierte in der Healthmap 2013.

Fußball-WM-Stadion in Sao Paulo erst im April fertig - Rekordprämie für neuen Weltmeister

Trotz des Einsturz des Tribünendachs in Sao Paulo soll das Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2014 im Stadion des amtierenden Klub-Weltmeister SC Corinthians am 12. Juni stattfinden. Am 14. oder 15. April soll die Arena fertiggestellt sein, teilte der Chef des Fußball-Weltverbandes FIFA, Joseph Blatter, mit. Einen Plan B gebe es jedoch nicht, erklärte der Schweizer. Man könne nur beten, dass alles fertig werde.

Höhere Rekordprämie für neuen Weltmeister

Freuen kann sich der neue Weltmeister im nächsten Jahr über die Rekordprämie von 35 Millionen Dollar (25,77 Millionen Euro). Dies sind 5 Millionen Dollar mehr als noch 2010 in Südafrika. Der unterlegene Finalgegner bekommt 25 Millionen Dollar (18,41), selbst der Dritte erhält noch 22 Millionen (16,2). Insgesamt schüttet die FIFA Preisgelder in Höhe von 358 Millionen Dollar (263,57 Euro) aus.

Nachhaltigkeits-Fonds für WM

Auch die Vereine, die Spieler für das Turnier stellen, gehen nicht leer aus. Insgesamt 70 Millionen Dollar (51,55) reicht der Fußball-Weltverband an die Klubs weiter. Hinzu kommt erstmals bei einer WM noch ein Betrag für die Versicherung der Spieler in Höhe von 100 Millionen (73,62). In einen Nachhaltigkeits-Fonds für die Weltmeisterschaft zahlt die FIFA 20 Millionen Dollar (14,72).

Vor der Fußball WM: Sorgen um hohe Kriminalität in Rio

Flagge von Brasilien
Flagge von Brasilien © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Wenige Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft und rund zwei Jahre vor den Olympischen Sommerspielen steht Gastgeberland Brasilien unter Druck. Große Sorgen bereitet besonders die hohe Kriminalität in Rio de Janeiro. Erst am vergangenen Wochenende wurde ein 44-jähriger Polizist bei einer Kontrolle in einer Favela von bisher Unbekannten erschossen. Nachdem es längere Zeit ruhig in den Armutsvierteln der Stadt war, scheinen Drogenbanden in den Slums wieder auf dem Vormarsch zu sein.

So ist es nicht verwunderlich, dass Rios Gouverneur, Sergio Cabral, von der Zentralregierung weitere Unterstützung im Kampf gegen die Kriminalität fordert. In der Stadt am Zuckerhut leben rund 600.000 Menschen in Favelas. Im Vorfeld der sportlichen Großveranstaltungen haben die Behörden eine Befriedung dieser Elendsviertel eingeleitet, etwa 9.000 Polizisten sind in den Kriminalitätshochburgen im Dauereinsatz. Die Taktik brachte zunächst Erfolg, doch mittlerweile versuchen Kriminelle, verlorenes Terrain wieder zurück zu erobern.

Neben Sicherheitsproblemen gibt es in Brasilien auch Organisationsprobleme

Neben der Sicherheitsdebatte bestimmen organisatorische Mängel im Hinblick auf die Sportveranstaltungen weiter die Schlagzeilen. So befinden sich einige WM-Stadien immer noch im Bau. Der Weltfußballverband Fifa hat sich bereits mehrfach darüber beklagt, dass Zeitpläne nicht eingehalten wurden.

Ähnliche Probleme sieht auch das Internationale Olympische Kommitee (IOC) auf sich zukommen. So mangelt es in der Olympiastadt Rio an ausreichend Hotels für die erwarteten Besucher. Darüber hinaus kommen die Bauarbeiten an den Olympischen Stätten im Vorort Deodoro aufgrund von Finanzierungslücken nicht voran. Dort sollen die Reit- und Schießwettkämpfe sowie der Moderne Fünfkampf stattfinden.

Lateinamerikas Airlines warnen vor Flugchaos während der Fußball-WM

Fliegendes Flugzeug mit roter Turbine in der Nahaufnahme
boing © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Wenige Wochen vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien bereiten die Airlines aus Südamerika die Touristen auf weniger schöne Nachrichten vor. Da die Flughäfen nämlich schon jetzt überlastet seien, müsse man sich aufgrund des erwarteten Fan-Ansturms auf zahlreiche Verspätungen und Umwege einstellen.

Ein Sprecher der kolumbianischen Airline Avianca sagte diesbezüglich, dass schlichtweg kein Platz zum Landen der Flieger sei, sodass die Piloten vereinzelt mehrere Stunden Kreise rund um den Airport fliegen müssen. Notfalls müssen die Flugzeuge in einer anderen Stadt landen und die Fans von dort aus mit Bussen zu dem Stadion gefahren werde, sodass sie nicht rechtzeitig zu den Spielen kommen könnten.

Letztendlich werden dann die Fluggesellschaften kritisiert, obwohl diese für die logistischen Probleme der Airports nichts können, da der staatliche Betreiber Infraero zahlreiche Flughäfen in Brasilien viele Jahre vernachlässigt hat.

Vier WM-Stadien sind noch nicht fertig gebaut

Fußballfan mit Hut und Vuvuzela, Tröte
Fußballfan mit Fanfare © M. Schröder - www.fotolia.de

Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt in acht Tagen, am Donnerstag nächster Woche, dem 12. Juni. Und die FIFA meldet, dass vier WM-Stadien in Brasilien noch nicht fertig gebaut sind.

Stadion Itaquerao in Sao Paulo vor dem Eröffnungsspiel noch eine Baustelle

Eigentlich ist das ein ungeheurer Skandal. Aber man war gewarnt. Viele Experten hatten schon lange damit gerechnet, dass es hier große Probleme geben würde. Nun sind diese Probleme also da. Betroffen sind die Stadien Itaquerao in Sao Paulo, die Arena das Dumas in Natal, die Arena Fonta Nova in Salvador und das Estadio Beira-Rio in Porto Allegre. In Sao Paulo soll am nächsten Donnerstag das Eröffnungsspiel stattfinden.

Das Stadion ist noch eine Baustelle. Die Zusatztribünen sind nicht überdacht. Überall stehen Container herum. Bei der Generalprobe vor zwei Tagen mussten mehrere Tribünen wegen Sicherheitsproblemen gesperrt werden. In Salvador spielen die Deutschen am nächsten Sonntag gegen Portugal.

Große Probleme mit der Infrastruktur

Außerdem gibt es in Brasilien sehr große Infrastrukturprobleme. Die Flughäfen und Verkehrsverbindungen sind eigentlich noch nicht im WM-Modus. Man kann nur hoffen, dass alles einigermaßen glatt geht.

Stimmungen & Eindrücke der WM 2014

Fussball-Nationalspieler erhalten vom DFB Prämie von 300.000 Euro für WM-Titel 2014

Ausschnitt eines Fußballplatzes
Fußballplatz © mirpic - www.fotolia.de

Sollte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 2014 in Brasilien den WM-Titel erringen, erhalten die Spieler um Kapitän Philipp Lahm 300.000 Euro. Darauf haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Spielerrat der Nationalelf geeinigt.

Bei einer Niederlage im Finale bekommen die bundesdeutschen Kicker immerhin noch 150.000 Euro. Für das Erreichen der Vorschlussrunde gibt es 100.000 Euro für jeden Spieler, für das Viertelfinale 50.000 Euro.

Leer gehen die Akteure aus, wenn die Mannschaft bereits nach der Vorrunde oder dem Achtelfinale nicht mehr im Turnier vertreten sein sollte.

Bereits für die erfolgreich überstandene WM-Qualifikation haben die Mannen von Bundestrainer Joachim Löw eine Prämie vom DFB erhalten. Acht Spieler kassierten die Höchstsumme von 200.000 Euro. Insgesamt zahlte der Verband etwa vier Millionen Euro aus.

Bei früheren Weltmeistertiteln mussten sich die Sieger mit wesentlich weniger Geld zufriedengeben. Fritz Walter, Helmut Rahn & Co. erhielten für den WM-Titel 1954 umgerechnet 1250 Euro. Dazu konnten sie sich über ein Fernsehgerät freuen. 20 Jahre später bekamen die Sieger des Finales von München 30.000 Euro plus einen Käfer Cabrio, 1990 betrug die Siegprämie 65.000 Euro.

Den DFB erwarten bei der WM 2014, abhängig vom Abschneiden der Auswahl beim Turnier, Gelder in Höhe von mehr als 20 Millionen Euro. Der Fußball-Weltverband FIFA verteilt die Einnahmen unter den teilnehmenden Verbänden.

Fussball-WM 2014 in Brasilien - Klima wird zu großer Belastung für Spieler

Deutschlandflaggen in einer Menschenmenge
deutschlandflagge © Michael Homann - www.fotolia.de

Nicht erst die Fußball-WM 2022 in Katar wird für die Spieler aufgrund der klimatischen Bedingungen zu einer großen Herausforderung, auch das im nächsten Jahr in Brasilien stattfindende Turnier wird den Teilnehmern alles abverlangen. So herrscht in Spielorten wie Fortaleza und Manaus, die in der Nähe des Äquators liegen, ein tropisches Klima. Auch in Recife rutschen die Temperaturen selten unter die 30-Grad-Marke. Zudem ist es im Juni sehr feucht und es kann zu starken Niederschlägen kommen. Belastend wirken sich für die Spieler auch die frühen Anstoßzeiten von 13 und 16 Uhr aus.

Große Entfernungen zwischen Spielorten

Anders als bei früheren Weltmeisterschaften bekommen die gesetzten Teams in der Vorrunde keinen festen Spielort. So muss der Gastgeber in Sao Paulo, Fortaleza und der Hauptstadt Brasilia antreten. Bei der Größe des Landes kommen auf die Mannschaften ungewohnte Reisestrapazen zu. Allein zwischen Sao Paulo und Fortaleza beträgt die Entfernung fast 2500 Kilometer.

Gut betreute deutsche Nationalmannschaft

Das deutsche Team wird während der WM von bis zu drei Ärzten und vier Physiotherapeuten rund um die Uhr betreut werden. Häufige Flüssigkeitszufuhr sowie funktionelle Kleidung sollen die Hitze leichter erträglich gestalten. Sollte ein Spieler dennoch unter dem Klima leiden, so bleibt ihm immer noch der Trost, dass es dem Gegner auch nicht besser geht.

Ein Herz für Fettleibige: Brasiliens WM-Stadien bieten Sitze im XXL-Format

Zuschauer, Fußballfans im Stadion
Fußball, Fans, Zuschauer, Köln © Blacky - www.fotolia.de

Auch Fettleibige Fußballfans können es sich während der Weltmeisterschaft in Brasilien in den Stadien gemütlich machen. In den Fußballarenen sind laut der Fifa durchschnittlich 69 Spezialsitze für übergewichtige Fans installiert.

Mit der doppelten Größe von herkömmlichen Sitzen bieten diese deutlich mehr Platz. Die 80 Zentimeter breiten Spezialsitze sind Fans vorbehalten, die ihre Fettleibigkeit von einem Arzt haben bescheinigen lassen. Dafür ist ein Body-Mass-Index (BMI) von über 30 Kilogramm pro Quadratmeter nötig.

Brasilien entwickelt sich langsam zur Nation der Fettleibigen, jeder zweite Erwachsene im Land ist bereits übergewichtig. Die Stadionbetreiber in Brasilien müssen für adipöse Besucher die selben Vorschriften einhalten, wie für körperlich behinderte Personen.

Sammeln nach Panini-Formel - wie viele WM-Sticker benötigt man, um das Album zu füllen?

Weibliches Auge mit Pupille in Deutschlandfarben
german eye © Phototom - www.fotolia.de

Zur Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaften gehört für viele Fans auch das Sammeln der beliebten WM-Sticker im Panini-Stickerheft. Bis zum Eröffnungssspiel am 12. Juni dauert es nicht mehr lange und so manch einer hat sich sicher schon die Frage gestellt, wie er Zeit und Geld beim Füllen des Albums sparen könnte, denn durch die hohe Wahrscheinlichkeit doppelter und dreifacher Käufe braucht man eine Menge Geduld, um die 640 verschiedenen Motive zu finden.

Die Sammelbilderformel errechnet durchschittlich benötigte Stickeranzahl

Mithilfe der Sammelbilderformel hat man errechnet, dass man durchschnittlich 4505 Sticker kaufen müsste, um jedes Motiv zu erhalten. Diese Formel basiert auf der Annahme, dass man die Sticker einzeln nacheinander kauft und jedes der 640 Bilder in der selben Menge vorkommt.

Nun fängt man zu rechnen an: bei null Stickern benötigt man logischerweise zunächst einen, um ein Motiv zu erhalten, welches noch fehlt. Nun benötigt man noch 639 von 640 Stickern. 640 müsste man demnach kaufen, um zwei unterschiedliche Aufkleber zu bekommen (640/639). Weiter geht die Formel mit 640/638 etc., bishin zu 640/1. Für ein einfacheres Rechnen wird ausgeklammert, sodass man schließlich diese Formel erhält: 640 x (1/1 + 1/2 + 1/3 + ... + 1/638 + 1/639 + 1/640). Das Ergebnis beläuft sich auf 4505,3.

Wie man sieht, erweist sich diese Strategie ebenfalls als sehr aufwendig, sodass den Fans letztendlich das Tauschen als günstigste Strategie, alle Motive zu erhalten, empfohlen werden sollte.

Fußball-WM-Vollreportagen für sehbehinderte Menschen im Stadion und im Fernsehen

Blick hinter die Kameras eines Fernsehstudios während einer Live-Sendung
recording show in TV studio © IvicaNS - www.fotolia.de

Damit auch Blinde und Sehbehinderte in den Genuss der Spiele bei der Fußball-WM in Brasilien kommen, bietet der Weltverband FIFA erstmals einen Audiodeskriptionsdienst an. Dieser Kommentar leistet mehr als eine gewöhnliche Rundfunkreportage. Das Erlebnis im Stadion steht dabei im Vordergrund. Der speziell geschulte Kommentator liefert zusätzlich eine Beschreibung aller wichtigen visuellen Informationen, wie Körpersprache, Gesichtsausdrücke, Umfeld, Trikots und Farben. Das Erscheinungsbild und die Atmosphäre im Stadion sollen eindrücklich vermittelt werden.

Audiotranskriptionsdienst bei ARD und ZDF

Sehbehinderten und blinden Fernsehzuschauern in Deutschland bieten ARD und ZDF bei der Fußball-WM auf einer zweiten Tonspur Hörfunk-Vollreportagen an. Die bisher bestehende technische Verzögerung zwischen Fernseh- und Hörfunksignal existiert dabei nicht.

Bislang gab es immer das Problem, dass das TV-Bild gegenüber dem Radiosignal um bis zu zehn Sekunden zurückblieb. Das Angebot gilt bei der WM für alle Begegnungen der deutschen Nationalmannschaft sowie die Partien in der Vorschlussrunde und im Finale.

Verbraucherschutzbehörde kontrolliert Unterkünfte der WM-Teilnehmer: Strafe für Luxus-Herberge

Schwerer Koffer auf einem Bett im Hotelzimmer
hotel room with suitcase © robert paul van beets - www.fotolia.de

Die Luxus-Herberge Portobello liegt in Mangaratiba, rund 85 Kilometer entfernt von Rio de Janeiro und ist das WM-Hotel für die italienischen Spieler der Squadra Azzurra.

Mängel in den Hotels der WM-Teams

Als die Verbraucherschutzbehörde Procon die Unterkunft genauer unter die Lupe nahm, fand sie dort rund 15 Kilogramm an Spaghetti, Ravioli und andere Teigwaren, deren Verfallsdatum längst überschritten war. Zusätzlich gab es sogar Waren ohne Verfallsdatum. Das Hotel hat nun mit einer Geldbuße zu rechnen.

Auch andere Hotels sind bereits kontrolliert worden, so wie das Hotel Royal Rulip, das im Stadtteil São Conrado in Rio liegt und die Engländer beherbergen wird. Dort gab es zu wenig Kondome, weshalb auch dieses Hotel Strafe zahlen muss. Nur die Unterkunft für die Niederländer, das Hotel Caesar Park konnte bisher vor den Augen der Kritiker bestehen.

Hotels in Brasilien ziehen die Preise deutlich an

Hotelzimmerschlüssel mit Plakette mit Nummer auf Holzwürfel, vor weißem Hintergrund
Hotel room key © design56 - www.fotolia.de

Die bevorstehende Fußball-WM hinterlässt nun auch in Brasilien immer deutlichere Spuren. Kurz vor dem Start des großen Sportereignisses ziehen auch die Hotels ihre Preise deutlich an. Bis zu 500% Aufschlag sind nun während der WM-Tage möglich.

In vielen Ballungsgebieten wie Sao Paulo kann man bei den stark ansteigenden Preisen von Wucher und Abzocke sprechen. Besonders traurig ist, nicht nur die Hotelpreise in Brasilien ziehen deutlich an, auch die Flugpreise nach Brasilien haben sich deutlich erhöht. So kann ein einfaches Flugticket schnell einmal 1.300 Euro kosten. Denn auch Lufthansa und Co wissen, dass mehr als 58.000 Eintrittskarten nach Deutschland verkauft wurden und die Besucher nur per Flugzeug anreisen können.

Doch wer genug Geld hat und seine Reise nach Brasilien genießen kann, der wird auch viel erleben. Denn neben Fußball wartet einer der schönsten Strände der Welt, herrliches Wetter und das besondere Lebensgefühl, welches den Brasilianern nachgesagt wird.

Gelähmter führt ersten Anstoß bei der Fußball-WM in Brasilien aus

Ausschnitt eines Fußballplatzes
Fußballplatz © mirpic - www.fotolia.de

Bei der diesjährigen Fußball-WM in Brasilien führt ein von der Hüfte abwärts Gelähmter den ersten Anstoß aus. Speziell für diese Aktion während der Eröffnungsfeier in São Paulo am Donnerstag erhält er ein hochmodernes Exoskelett, das sich mit den Gehirnströmen des Trägers steuern lässt. Aktuell üben neun Menschen im Alter von 20 bis 40 mit dem Anzug. Einer von ihnen wird letztlich auserwählt, bei der Zeremonie aufzutreten.

Das Walk Again Project

Entwickelt hat das Ganzkörper-Korsett im Rahmen des Walk Again Projects ein internationales Forscherteam. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Nonprofit-Organisation, an der rund 200 Wissenschaftler von sechs internationalen Instituten beteiligt sind.

Das Exoskelett unterstützt die gelähmten unteren Körperpartien. Für die Steuerbewegungen erhält der Träger einen Helm mit kabellosen Elektroden. Diese messen die elektrischen Aktivitäten des Gehirns an der Kopfoberfläche. So lässt sich genau bestimmen, in welchem Teil des Gehirns sich die Impulse für Bewegung bilden. Die Elektroden schicken diese Impulse an einen Computer im Exoskelett. Auf diese Weise befiehlt das Gehirn dem Apparat, sich zu bewegen. Der Benutzer kann seine Bewegungen dank des haptischen Feedbacks fühlen.

Die Fifa wird mit der WM in Brasilien 1,6 Milliarden Euro Gewinn machen

Fußball im Netz des Fußballtors unter blauem Himmel
Fußball Treffer, mit sonnigem Himmel © Smileus - www.fotolia.de

Heute beginnt in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft. Ausgetragen wird sie vom Weltfußballverband Fifa. Die Fifa tagt seit zwei Tagen in Brasilien. Gestern stellte Finanzdirektor Markus Kattner die Geschäftszahlen vor. Demnach wird die Fifa durch diese WM 2014 1,62 Milliarden Euro Gewinn machen.

Aufteilung der Einnahmen

Insgesamt rechnet man mit Einnahmen von 3,3 Milliarden Euro. Allerdings gehen da die Kosten und die Steuern weg. Allein für WM-Prämien zahlt die Fifa 425 Millionen Euro. Die Reserven der Fifa belaufen sich laut Kattner derzeit auf etwas über eine Milliarde Euro.

Tropische Hitze bei der Fußball-WM in Brasilien - Langsamer Laufen, genauer Passen

Beine von Fußballern in gelben Trikots mit Fußball
fussball © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

In Salvador, Fortaleza und Recife finden die Vorrundenspiele der deutschen Fußballnationalelf bei der Fußball-WM in Brasilien statt. Neben Portugal, den USA und Ghana zählen auch Hitze und extreme Luftfeuchtigkeit zu den Gegnern der Deutschen. Alle Partien werden unter tropischen Bedingungen im Nordosten des Landes ausgetragen. 90 Minuten Vollgasfußball, das hat der Confed-Cup 2013 gezeigt, sind unter diesen klimatischen Voraussetzungen unmöglich.

Auswirkungen auf die Laufleistung und Passgenauigkeit

Studien zeigen, dass Fußballer bei hohen Temperaturen gerade in der letzten Viertelstunde nicht nur weniger laufen, sondern auch weniger Sprints anziehen. Die Laufleistung in einem Spiel liegt bei Hitze um rund zehn Prozent unter der bei frühlingshaften Bedingungen. Allerdings, dies zeigen die Untersuchungen, erhöht sich die Passgenauigkeit um genau denselben Prozentsatz.

Tipps zum Kühlen des Körpers

Die deutsche Mannschaft trainiert nun in der Mittagszeit. Dann muss sie auch gegen Portugal und Ghana antreten. Bundestrainer Joachim Löw plant daher eine kompakte Defensive mit schnellem Konterfußball. Damit dies funktioniert, müssen die Profis während einer Partie viel trinken. Halbgefrorene Getränke erzielen den größten Effekt, weil sie den Körper am schnellsten kühlen.

Experten empfehlen Kühlwesten, die vor einem Spiel getragen werden. Diese reduzieren die Körperkerntemperatur und verlängern die Zeit, bis die Leistung während einer Partie nachlässt.

Fußball-WM - Wissenswertes und Kurioses rund um die Nationalhymnen

Deutschlandflaggen in einer Menschenmenge
deutschlandflagge © Michael Homann - www.fotolia.de

Zur Fußball-Weltmeisterschaft gehören die Hymnen der beteiligten Nationen einfach dazu. Sechs Dinge, die Sie interessieren könnten.

Die älteste und kürzeste Hymne

Japan verschwendet mit seiner Nationalhymne keine Zeit. Mit nur vier Zeilen ist sie eine der kürzesten Hymnen weltweit. Der Text stammt aus dem 9. Jahrhundert.

Die längste Hymne

Die längste Nationalhymne leistet sich Griechenland. Wenn die Fußballspieler alle 158 Strophen singen würden, bräuchten sie rund 90 Minuten. Zum Einsatz kommen deshalb nur zwei Strophen.

Die Hymne aus dem Knast

Der Text für die algerische Nationalhymne stammt aus dem Gefängnis. Als Mufti Zakariah wegen politischen Widerstands gegen die Kolonialmacht Frankreich verhaftet wurde, dichtete er 1956 ein Lied für die Freiheit.

Die textlose Hymne

Sie haben sich schon gewundert, warum die spanischen Fußballer ihre Hymne nicht mitsingen? Kein Wunder, die "Marcha Real" hat keinen Text.

Die Hymne mit zwei Texten

Kamerun hat dagegen zwei Texte für seine Nationalhymne: die französische Version besingt den Stolz auf die Fahne, in englisch geht es deutlich konkreter und patriotischer zu.

WM ohne Hymne

Bei der WM 2014 mussten Frankreich und Honduras ihr Länderspiel ohne Hymne starten. Eine Tonpanne war schuld. 1966 fand die ganze WM ohne Nationalhymnen statt. Hintergrund waren diplomatische Verwicklungen mit Nord-Korea. Nur das Eröffnungsspiel und das legendäre Finale zwischen Deutschland und England wurden hymnisch eingeleitet.

Bahncard, Playstation und hohe Zinsen - Kunden profitieren vom WM-Titel der DFB-Auswahl

Flagge von Deutschland
Deutsche Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Ganz Fußball-Deutschland jubelt über den Gewinn der Weltmeisterschaft in Brasilien. Doch 135.000 Besitzer der "Sieger Bahncard 25" freuen sich noch ein wenig mehr. Sie dürfen am 15. Juli bundesweit kostenlos ICEs, IC- und EC-Züge nutzen. Bei der Kontrolle müssen sie lediglich ihre BahnCard vorzeigen. Wer vor dem Turnier auf die DFB-Auswahl als Sieger gesetzt hat, erhält jetzt für die nächsten zwölf Monate eine kostenlose Bahncard 25.

Kunden des "Media-Marktes", die vor der WM auf ein deutsch-argentinisches Endspiel gesetzt haben, bekommen für den Wert ihres damaligen Einkaufes einen Gutschein. Käufer, die zwischen Freitag und Sonntag eine Playstation 4 erstanden haben, können sich 50 Euro abholen. Damit reduziert sich der Preis für die Spielkonsole auf günstige 350 Euro. Bis zu 50 Euro bekommen auch diejenigen zurück, die beim Erotikhändler Beate Uhse bestellt haben.

Auch Banken zeigen sich angesichts des Titelgewinns der DFB-Auswahl spendabel. Kunden der Raiffeisenbank Aurich können sich zwei Jahre lang über 2,5 Prozent Zinsen freuen, über 2,8 Prozent sogar Anleger bei der Volksbank Strohgäu - jedoch nur dann, wenn sie vor der WM auch auf Deutschland als Finalteilnehmer getippt haben.

Wissenswertes zur Fussball-Weltmeisterschaft

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  • Bildnachweis: football © karaboux - www.fotolia.de

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