13. Februar 2012
Tennisschuhe gehören zur Ausrüstung im Tennissport. Ihr besonderes Merkmal ist die Sohle, die sich je nach Beschaffenheit für unterschiedliche Bodenbeläge eignet. Die Sohle am Tennisschuh muss griffig sein, um ein Wegrutschen zu vermeiden, aber dennoch ausreichend elastisch, damit der Fuß beweglich bleibt.
Tennis ist ein sehr anspruchsvoller Sport, der dem Tennisspieler Kraft, Reaktionsvermögen, Schnelligkeit und Präzision abverlangt. Durch die ruckartigen und kurzfristigen Wechsel im Bewegungsablauf werden die Gelenke besonders strapaziert. Dies betrifft insbesondere die Fußgelenke. Der Tennisschuh muss daher ein besonders stabiler Schuh sein, der dem Fuß ausreichenden Halt gibt und ein Umknicken im Knöchelgelenk möglichst verhindert.
Trotzdem sollte er eine gewisse Leichtigkeit und Elastizität aufweisen, damit der Spieler beweglich bleibt. Eine entsprechende Dämpfung sorgt für die Entlastung aller Gelenke. Entsprechend des jeweiligen Untergrundes benötigt die Sohle eine besondere Beschaffenheit.
Die Außensohle soll griffig sein, muss aber ein gewolltes Rutschen auf dem Untergrund zulassen. In der Tennishalle ist der Platz mit einem Velourteppich ausgelegt. Dieser ist besonders stumpf, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Tennishallenschuhe besitzen daher ein glattes Profil, das sich nicht im Teppichboden verhaken kann. Der Spieler kann in die Bewegung hineinrutschen. Gelenk- und Bänderverletzungen werden vermieden.
Die erforderliche Griffigkeit gibt das spezielle Gummimaterial. Es muss hallentauglich sein, darf also keine schwarzen Striemen hinterlassen. In der Regel ist es nicht gefärbt.
Anders sieht es auf Asche- und Sandplätzen sowie auf Granulat aus. Die Sohle muss griffig sein, darf den Sandplatz aber nicht zerstören. In einem zu groben Profil könnte Granulat hängen bleiben und zu ungewolltem Wegrutschen führen. Sohlen für Asche, Sand oder Granulat besitzen eine Fischgratsohle. Zusätzlich kann der Schuh besondere Verstärkungen für den Fußbereich aufweisen.
Wer auf dem Hartplatz oder auf Gras trainiert, benötigt Tennisschuhe mit mittelmäßig bis stark profilierten Sohlen. Sie bieten die notwendige Griffigkeit, lassen aber eine ausreichende Beweglichkeit, insbesondere bei plötzlichen Bewegungsänderungen und beim Abstoppen zu.
Das Obermaterial sollte atmungsaktiv und strapazierfähig sein. Ein gutes Innenfutter verbessert die Stabilität. Die Leisten des Tennisschuhs sind leicht gewölbt. In die Mittelsohle ist eine Stabilitätsplatte eingelassen, um dem Fußgewölbe Halt zu geben. Je nach individuellen anatomischen Gegebenheiten des Sportlers und nach Platzbeschaffenheit besitzt der Tennisschuh unterschiedlich starke Dämpfungseigenschaften.
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