7. Februar 2012
Die Taucherbrille ist einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände beim Tauchen. Sie ermöglicht dem Taucher insbesondere unter Wasser eine gute Sicht. Brillenträger allerdings benötigen Gläser in ihrer Sehstärke, ein normales Sichtfenster reicht ihnen nicht.
Natürlich kann auch ein Brillenträger jede beliebige Taucherbrille verwenden. Voraussetzung dafür ist, dass er Kontaktlinsen trägt. Allerdings vertragen nicht alle Menschen diese und auch das gewisse Fremdkörpergefühl ist nicht jedem Taucher angenehm. Deshalb muss er nach Alternativen suchen, damit er sich auf den wichtigsten seiner Sinne unter Wasser verlassen kann.
Viele Modelle von Taucherbrillen lassen sich auf die individuelle Sehstärke des Tauchers anpassen. Wichtig ist natürlich, dass er diese kennt. Ein Besuch beim Optiker ist ratsam, unbedingt kaufen muss man die Brille dort aber nicht. Wer weiß, welche Dioptrienzahl seine Taucherbrille benötigt und wie groß der Augenabstand ist, kann vor dem Kauf einen Preisvergleich vornehmen. Die Preisunterschiede sind insbesondere im Internethandel beachtlich groß.
Allerdings soll nicht verschwiegen werden, dass es sich bei besonders billigen Angeboten auch um minderwertige Qualität handeln kann. Zerkratzte und zerbrochene Gläser sowie unsaubere Schliffe sind bei Billigmodellen keine Seltenheit. Wer direkt in die Angebote von Herstellern schaut, kann unter Umständen deutlich sparen, da die Händlermarge entfällt.
Grundsätzlich ist eine Taucherbrille mit individueller Sehstärke sehr empfehlenswert, zumal einige Modelle die Möglichkeit bieten, dass die Gläser auswechselbar sind. Verändert sich die Sehstärke, kann die Taucherbrille relativ preiswert umgerüstet werden. In andere Modelle können entsprechende Linsen eingeklebt werden, die es in unterschiedlichen Dioptrienzahlen zu kaufen gibt. Die Abstände der jeweiligen Dioptrienzahlen betragen jeweils 0,5. Selbst für stark Weit- und Kurzsichtige stehen sie zur Verfügung.
Will der Taucher sich solche Art Linsen zulegen, sollte er beachten, dass die sogenannte Brechzahl, an die das menschliche Auge angepasst ist, unter Wasser stärker ist als in der Luft. Dadurch sieht der Taucher ohne Taucherbrille verschwommener. Mit Maske wird eine Veränderung der eigentlichen Brechzahl erreicht. Im Umkehrschluss sieht der Taucher über Wasser mit der Taucherbrille verschwommener als unter Wasser.
Zusätzlich erscheinen unter Wasser auch Größen und Entfernungen anders, als sie in Wirklichkeit sind. Für den Brillenträger bedeutet dies auch eine Veränderung seiner eigentlichen Glasstärke zwischen 0,25 und 0,5 Dioptrien.
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