1. Februar 2012
Hochwertige Skijacken zeichnen sich durch eine optimale Atmungsaktivität und einen guten Feuchtigkeitstransport aus. Häufig sind diese Eigenschaften durch Gore-Tex- oder Sympatex-Ausstattungen gegeben. Damit diese Effekte während des Wintersports tatsächlich gegeben sind, benötigen auch die Kleidungsstücke, die unter der Skijacke getragen werden, entsprechende Eigenschaften.
Frühere Skijacken waren dick wattiert und besaßen eine wasserabweisende Außenschicht. Diese machte die Jacke wind- und feuchtigkeitsabweisend, ließ jedoch keinen Schweiß entweichen. Erst der spätere Einsatz sogenannter intelligenter Stoffe sorgte dafür, dass die Skijacke sportlicher wirkte, an Gewicht verlor und einen höheren Tragekomfort bieten konnte.
Zum Tragekomfort einer Skijacke zählen unter anderem ihre Atmungsaktivität und ein guter Feuchtigkeitstransport, durch den der Schweiß des Wintersportlers an die Umgebung abgeleitet wird. Möglich macht dies eine spezielle Membran. Je mehr Wärme und Feuchtigkeit auf ihrer Innenseite entstehen, desto durchlässiger wird sie. Ein übermäßiges Schwitzen des Sportlers wird also vermieden.
Damit das Gewebe Feuchtigkeit abgeben kann, muss diese aber erst einmal bis an die Membran gelangen. Trägt der Wintersportler unter der Skijacke Textilien, die keine Atmungsaktivität besitzen, bildet sich auf seiner Haut ein unangenehmer Schweißfilm. Dieser kühlt den Körper trotz wärmender Oberbekleidung aus und macht ihn anfällig für Erkältungskrankheiten.
Unter der Skijacke getragene Kleidungsstücke sollten also gleichfalls aus atmungsaktiven Geweben bestehen, die in der Regel synthetisch sind. Baumwollbeimischungen eignen sich nur bedingt.
Im besten Fall handelt es sich um Funktionstextilien, deren Fasern sich ebenfalls auf die jeweiligen Gegebenheiten einstellen. Bei hohen Temperaturen wirken sie kühlend, bei niedrigen Temperaturen wärmen sie. Zudem leiten sie Feuchtigkeit perfekt weiter, so dass sie sich stets trocken anfühlen.
Zusätzliche Ausstattungen sorgen für weiteren Tragekomfort. Beispielsweise kommt es durch die Einarbeitung von Silberionen in das Gewebe zu einer relativen Keimabtötung, wodurch unter anderem Schweißgeruch verhindert wird.
Unter der Skijacke getragene Kleidungsstücke sollten ebenso wie die Jacke selbst eine gute Passform besitzen. Diese sorgt nicht nur für einen ausreichenden Schutz des Körpers, sondern auch für eine optimale Bewegungsfreiheit. Shirts und Pullover sollten elastisch und formbeständig sein. Möglich machen dies Elasthanbeimischungen, die allerdings nur in geringem Anteil vorhanden sein sollten, damit die Atmungsaktivität nicht verloren geht.
Alle unter der Skijacke getragenen Kleidungsstücke sind nach Möglichkeit maschinenwaschbar und trocknen schnell.
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