17. November 2011
Gewichthebergürtel haben die Aufgabe, die Druckverteilung auf dem Körper des Kraftsportlers zu optimieren und den Taillenbereich zu stabilisieren. Sie gehören zur Standardausrüstung im Krafttraining und werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Ob der Kraftsportler sich für Nylon, Neopren oder Leder entscheidet, hängt von seinen individuellen Vorlieben ab.
Die wichtigste Aufgabe des Gewichthebergürtels ist es, den Rücken zu stützen. Daher sind die meisten Modelle im Rückenbereich breiter gearbeitet oder weisen zusätzliche Verstärkungen auf. In der Breite des Gewichthebergürtels bestehen große Unterschiede. Die Länge variiert nach dem Taillenumfang des Sportlers. Sie wird in Zentimetern beziehungsweise in den Größenbezeichnungen S, M, L, XL und XXL angegeben. Als Materialien kommen Nylon, Neopren oder Leder zum Einsatz.
Nylon- und Neoprengürtel zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus. Zudem sind sie pflegeleicht. Meist besitzen sie einen Klettverschluss, wodurch das An- und Ablegen zeitsparend ist. Einige Modelle verfügen über einen sogenannten Patentverschluss, der einer Gürtelschnalle ähnelt. Beide Materialien liegen bequem am Körper an, ohne ihn einzuengen. Solange der Kraftsportler nicht zu stark schwitzt, sorgen Nylon- und Neopren für ein gutes Körpergefühl. Sofern sich im Rückenbereich zusätzliche Gummi-Block-Stützen befinden, ist für einen guten Halt gesorgt, obwohl das Außenmaterial selbst sich dehnen kann. In Sachen Verschlusssicherheit und Atmungsaktivität punktet allerdings ein anderes Modell.
Leder ist ein Naturmaterial und aufgrund seiner Poren atmungsaktiv. Auch bei starkem Schwitzen ist für einen optimalen Feuchtigkeitstransport von der Haut gesorgt. Die Qualität des Leders bestimmt darüber, wie hautsympathisch sich der Gewichthebergürtel trägt. Obwohl Leder ohnehin ein stabiles Material ist, sind lederne Gewichthebergürtel aus Gründen der Sicherheit mehrfach genäht und genietet. Die Verschlüsse, welche in Form von Gürtelschnallen gehalten sind, verhindern ein plötzliches Aufspringen des Gürtels. Allerdings passt sich der Ledergürtel während der Übungen dem Körper nicht so gut an wie ein Nylon- oder ein Neoprengürtel. Einmal eingestellt, behält der Ledergürtel seine Weite, wenn man davon absieht, dass Leder sich unter Feuchtigkeitszufuhr leicht dehnt. Außerdem sind Verschmutzungen und Schweißränder vom Leder nur schwer wieder zu entfernen.
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