Deutsches Leistungsschwimmabzeichen in Bronze ("Hai"), Silber und Gold

Im Gegensatz zu einigen der vorgenannten Prüfungen, die bei jedem Bademeister eines Schwimmbetriebes abgelegt werden können, erfordert das Deutsche Leistungsschwimmabzeichen regelmäßig die Mitgliedschaft in einem Schwimmverein, der sich nach den Maßgaben des deutschen Schwimmverbandes sowie des Bundesverbandes zur Schwimmförderung bemisst. Lesen Sie alles Wissenswerte zum Deutschen Leistungsschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold.

Wissenswertes zum Deutschen Leistungsschwimmpass

Das Deutsche Leistungsschwimmabzeichen in Bronze

Den so genannten "Hai", wie das Abzeichen liebevoll bezeichnet wird, kann erhalten, wer

nachweist. Darüber hinaus wird ein Kopfsprung aus einer Höhe von drei Metern absolviert, der jedoch auch durch einen Saltosprung aus einem Meter Höhe ersetzt werden kann.

Das abschließende Wasserballdribbeln über eine Strecke von 25 Metern ist dagegen verpflichtend. Die Herausforderungen gestalten sich also bereits auf der untersten Stufe recht bedeutsam und können ohne ein vorheriges Training nicht bestritten werden. Gerade die enge zeitliche Abfolge der Prüfungen bringt den Bewerber dabei schnell an seine körperlichen Grenzen.

Das Deutsche Leistungsschwimmabzeichen in Silber

Die Anforderungen an den Kandidaten erhöhen sich:

  • 100 Meter Brustschwimmen in 1:55 Minuten
  • 100 Meter Kraulschwimmen in 1:40 Minuten
  • 100 Meter Rückenkraulschwimmen in 1:50 Minuten sowie
  • 100 Meter Lagenschwimmen ohne zeitliche Vorgabe

gehören dazu. Auch das Freistilschwimmen auf einer Distanz von 400 Metern erweist sich trotz des üppigen Limits von zehn Minuten als herausfordernd. Der Kopfsprung aus drei Metern sowie der Saltosprung aus einem Meter Höhe können dagegen nicht mehr optional bewältigt werden, sondern sind beide jeweils für sich genommen zu absolvieren. Für das Wasserballdribbeln auf einer Strecke von 25 Metern stehen darüber hinaus lediglich 25 Sekunden zur Verfügung.

Meist zeigt sich bereits bis zum Freistilschwimmen, ob der Prüfling die körperlichen Voraussetzungen für diese doch recht hohen Hürden mitbringt. Nicht selten kann bereits die Zeitgrenze von zehn Minuten bei dieser Aufgabe nicht eingehalten werden.

Schwimmer bei Kraulen im Schwimmbad mit goldener Badekappe, Gesicht im Wasser, linker Arm oben
Schwimmer bei Kraulen im Schwimmbad mit goldener Badekappe, Gesicht im Wasser, linker Arm oben

Das Deutsche Leistungsschwimmabzeichen in Gold

Allerdings gestaltet sich die höchste Kategorie des Abzeichens noch einmal deutlich schwieriger.

  • 100 Meter Brustschwimmen in 1:35 Minuten
  • 100 Meter Kraulschwimmen in 1:20 Minuten
  • 100 Meter Rückenkraulschwimmen in 1:35 Minuten, sowie
  • 50 Meter Schmetterlingsschwimmen in 40 Sekunden

sind nachzuweisen.

Das Freistilschwimmen über die Länge von 400 Metern muss nun bereits in weniger als sieben Minuten geschafft werden. Der Kopfsprung aus drei und der Saltosprung aus einem Meter Höhe sind im Vergleich zum Abzeichen in Silber unverändert geblieben.

Letztlich bleibt das Wasserballdribbeln, das nunmehr über 50 Meter in weniger als einer Minute zu absolvieren ist.

Das Schwimmabzeichen in Gold unterscheidet sich von den vorgenannten Stufen aber nicht alleine durch die gesteigerten Anforderungen. Vielmehr stehen für Männer und Frauen erstmals differenzierte Zeitlimits zur Verfügung, wobei die Schwimmerinnen im Schnitt mit fünf bis zehn Sekunden Zuschlag rechnen dürfen. Beim Freistilschwimmen erhöht sich ihre Vorgabe von sieben auf acht Minuten, erweist sich aber dennoch als relativ schwierig.

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  • Swim © Christophe Schmid - www.fotolia.de
  • sportilia 2.02 © Gordon Bussiek - www.fotolia.de

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