Negliges

Ein Negligé ist ein beliebtes Nachtwäsche-Kleidungsstück

Das Negligé ist ein kurzes Nachthemd, welches oft mit Spitze benäht ist. Dadurch erhält es einen sehr edlen und verführerischen Look. Es gibt auch Negligés, die als Überwurf dienen und vor allem in der Sommerzeit sehr beliebt sind.

Frauenkörper in Dessous, weißer Hintergrund, Negligee, Babydoll
Dessou © Angie Lingnau - www.fotolia.de

Doris Day war bekennender Fan und trug es nicht nur in Filmen wie "Pillow talk" - die Rede ist vom Negligé. Übersetzt man die Bezeichnung aus dem Französischen, ergibt sich der Begriff "nachlässiges (Haus-)Kleid". Allgemein werden in der Modewelt besonders elegante und verführerische Damennachthemden, Bettjäckchen oder Überwürfe so betitelt.

Bereits im 17. Jahrhundert wurde das Wort "Negligé" verwendet, damals jedoch als Oberbegriff für jegliche unformelle, abseits der höfischen Welt getragenen Kleidung. Erst mit Ende des 18. Jahrhunderts manifestierte sich der sprachliche Gebrauch im heutigen Sinne.

Typische Merkmale

Das Markante an Negligées ist die kokette Transparenz der verwendeten Stoffe sowie das häufig verspielte Design.

  • Blütenspitze
  • Rüschen
  • Schleifchen
  • Bänder
  • Bordüren
  • Raffungen
  • Bindegürtel
  • flatterige Schnitte und
  • hohe Schlitze an den Seiten- und Ärmelnähten

unterstreichen die extrem weibliche Note des Kleidungsstückes.

Oftmals wird die Trägerin von schleierartigen Chiffonstoffen oder weich fallendem Tüllbahnen umweht, bei denen nicht so ohne Weiteres feststellbar ist, ob sie nun ver- oder enthüllenden Charakter haben. Es ist wohl genau diese sinnliche Ausstrahlung, seine Reize zu zeigen und dennoch bekleidet zu sein, die das Negligé bei Trägerin und Betrachter gleichermaßen beliebt macht.

Unterschiedliche Ausführungen

Die leichten Überwürfe gibt es von

  • Bolero-kurz bis knöchellang
  • ärmellos oder mit weiten Fledermausärmeln
  • in zarten Pastelltönen oder kräftigen Komplementärfarben.

Eines haben jedoch alle Modelle gemein - das Fehlen von Schnallen, Ösen, Haken, Knöpfen oder Reißverschlüssen. Diese oftmals recht gewichtigen Details würden den zarten Stil des Kleidungsstückes schlagartig ruinieren und machen den typisch feengleichen Look sofort zunichte. Zudem ist es viel reizvoller, Schleifen und Bänder zu lösen, statt mit Druckknöpfen und Klettband zu hantieren.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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