13. Oktober 2008
Nachdem die so genannten "Arschgeweihe" in der Tattooszene mittlerweile aus der Mode gekommen sind, erfreut sich nun ein neuer Trend immer größerer Beliebtheit: das Augapfeltattoo. Dabei sticht der Tätowierer die Nadel bis in die Hornhaut, um die gewünschte Farbe dauerhaft und intensiv zu erhalten.
Diese Prozedur kann sehr schmerzhaft sein, da sie ohne jegliche Betäubungen durchgeführt wird. Laut dem Augenarzt Dr. Gerald Böhme kann es neben Blutungen auch dazu kommen, dass die Nadel ins Augeninnere sticht. Dies führe im schlimmsten Fall zu schweren Infektionen oder sogar zur Erblindung, so Böhme.
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