19. März 2010
In unserer Gesellschaft ist es ohne ersichtlichen Grund tabuisiert: die Schamlippenverkleinerung. Durch eine Geburt, Veränderungen im Hormonhaushalt oder einfach eine erbliche Veranlagung dazu kann es sein, dass die Schamlippen mancher Frauen vergrößert sind, sodass sie nicht am Körper anliegen.
Dies wird medizinisch Hypertrophie der Labien genannt und ist auf Seiten der Betroffenen oft mit viel Scham verbunden, sei es vor dem Partner, in der Sauna oder im Schwimmbad. Aber das ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann richtig unangenehm werden. Beim Sex etwa oder beim Sport, z.B. Fahrradfahren, kann das mehr als störend sein und Schmerzen und Entzündungen bewirken.
Für manche Frauen sind diese Beeinträchtigungen fast unerträglich. Deshalb bieten einige chirurgische Kliniken eine chirurgische Schamlippenverkleinerung an. Dabei wird sorgsam mit einem Elektroskalpell die überschüssige Haut entfernt. Die Operation findet unter einer Lokalbetäubung statt, sodass die Operierte meist am selben Tag wieder aktiv ist und nach wenigen Tagen keine Schmerzen mehr empfindet. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten jedoch nicht.
Würde ich es machen lassen. Warum sollen wir uns nicht mehr Freude bereiten? Autofahren ist auch nicht ganz ungefährlich.
Ich finde es gut, dass dieses Thema endlich nicht mehr Tabuthema ist. Ich hatte selbst Probleme mit zu langen inneren Schamlippen (und das war...
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