Körperrumpf: Handweb und Hüftpiercing

Nahaufnahme schreiender Frauenmund mit Zungenpiercing

Verschiedene Regionen des Körperrumpfs lassen sich durch diese zwei Piercingvarianten verschönern

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Handweb und Hüftpiercings werden als sogenannte Oberflächenpiercings bezeichnet, die an jeder Oberfläche des menschlichen Körpers platziert werden können. Der Heilungsprozess wird als sehr langwierig bezeichnet, wobei der Körper den Fremdkörper häufig abstößt und das Piercing herauswächst.

Handweb

Die Hand ist immer in Bewegung und überall wo man hingreift, lauern Keime und Bakterien, die sich in die Wunde setzen können. Ständiges Desinfizieren ist bei diesem Piercing Pflicht.

Ein sogenanntes Handweb ist ein Piercing, das zwischen zwei Fingern gestochen wird, sozusagen in die "Schwimmhäute". Zwischen Daumen und Zeigefinger ist dieses Piercing am häufigsten zu sehen.

Wie man sich vorstellen kann, empfinden viele das Piercing in der Hand schon nach kurzer Zeit als störend und entfernen es wieder. Häufig bleibt man an den Schmuckstücken hängen und auch das Abheilen eines frisch gestochenen Handweb-Piercings zeigt sich häufig als äußert langwierig und kompliziert.

Trotz bester Pflege wächst ein Handweb häufig schnell heraus, darum sollte es nicht zu sehr auf die Kante gesetzt werden. Hat der Körper das Handweb angenommen, kann es wiederum zu Verhornungen der Einstichstelle kommen, was auch nicht so toll aussieht. Ein Handweb Piercing ist also alles in allem sehr schwierig und sollte reiflich überlegt werden.

Als Schmuck eignen sich gerade Stecker am besten, die später durch Ringe ersetzt werden können.

Hüftpiercing

Piercings sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet, ein Hüftpiercing hingegen hat nicht jeder. Als Hüftpiercing werden zwei Oberflächenpiercings bezeichnet, die leicht schräg über den beiden Hüftknochen gestochen werden. An beiden Seiten symmetrisch angebracht (Venom-Piercing), sehen Hüftpiercings am besten aus.

An dieser Stelle gestochene Piercings müssen einige Belastungen aushalten, wie das Scheuern der Kleidung, wenn man dabei nur an den Rock- oder Hosenbund denkt und die ständige Bewegung dieser Körperregion. Das Abheilen der Wunden kann sich dadurch sehr lange hinziehen.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass Oberflächenpiercings, wozu auch die Hüftpiercings gehören, nicht für immer in der Haut bleiben. Sehr häufig werden sie vom Körper abgestoßen und wachsen nach und nach wieder heraus, zurück bleibt eine vernarbte Körperstelle.

Mit einer präzisen Platzierung und entsprechendem Schmuck kann das Risiko des Herauswachsens minimiert aber nicht ausgeschlossen werden.

Als Oberflächenpiercings werden alle Piercings bezeichnet, die durch Körperregionen gehen, die weder konkav noch konvex geformt sind. Die richtige Tiefe des Stichkanals ist bei einem Oberflächenpiercing das Wichtigste überhaupt, hierfür muss der Piercer ein Gespür entwickeln. Nicht tief genug eingesetzte Piercings wachsen schnell heraus und der Schmuck sitzt zu locker. Bei zu tiefe gesetzten Stichkanal wirken die Endungen des Piercings (Kugeln) als störend.

Als idealer Schmuck für alle Oberflächenpiercings gilt der speziell entwickelte Surface-Bar. Die Endungen besitzen eine 90-Grad-Biegung in selber Richtung, sie verringern die Spannung des Hüftpiercings.

Grundinformationen zum Piercing

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Offener Mund mit Piercing durch Zunge schreiend © unpict - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema