Intimbereich des Mannes: Scrotal und Transscrotal

Nahaufnahme schreiender Frauenmund mit Zungenpiercing

Verschiedene Regionen des Intimbereichs des Mannes lassen sich durch diese beiden Piercingvarianten verschönern

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  • von Paradisi-Redaktion

Sowohl das Scrotal als auch das Trasscrotal werden am Hodensack des Mannes gestochen. Beide Piercings dienen mehr der Optik als der sexuellen Luststeigerung des Mannes. Allenfalls die Partnerin könnte das Piercing beim Verkehr spüren, je nach genauer Lage.

Scrotal

Das Gewebe am Hodensack ist sehr flexibel, darum wächst das Piercing mit der Zeit nicht heraus, wie man es von anderen Oberflächenpiercings kennt. Angeblich stammt das Scrotal aus dem Nahen Osten, wo es als Ritual bei heranwachsenden Männern durchgeführt wurde.

Mehrere Hafada-Piercings werden auch Scrotal Ladder (Hafada Leiter) genannt, wenn sie in einer Reihe gestochen sind und so an die Sprossen einer Leiter erinnern. Das Hafada- oder Scrotal-Piercing wird in den Hodensack gestochen. Der Stichkanal geht dabei nicht besonders tief, es wird daher von einem Oberflächenpiercing gesprochen.

Das Stechen eines Scrotal-Piercings ist relativ unkompliziert und auch die entstandene Wunde heilt nach sechs bis acht Wochen vollständig aus. Als Schmuck für den Hodensack eignet sich ein Ball Closure Ring oder ein Barbell. Bei der Scrotal Ladder werden häufig mehrere Ringe hintereinander angebracht.

Transscrotal

Das Transscrotal-Piercing ähnelt auf dem ersten Blick einem Scrotal, ist aber sehr viel gefährlicher zu stechen. Beim Transscrotal-Piercing handelt es sich nicht um Oberflächenpiercing - im Gegenteil - denn es wird durch den Hodensack hindurch gestochen oder sogar mit einem Skalpell geschnitten und im Anschuss vernäht.

Dabei wird das Transscrotal-Piercing in die Mitte des Hodensacks in Richtung Anus gestochen oder ein Loch durch den Hodensack geschnitten, ohne dabei die Hoden zu berühren. Die Heilung ist sehr langwierig, schnell kommen Keime und Erreger in die Wunde, was das Abheilen immer wieder verzögert.

Als Erstschmuck wird gewöhnlich ein langer Titan-Barbell oder PTFE-Barbell eingesetzt, später können Ringe verwendet werden. Man kann das Transscrotal-Piercing nach dem Abheilen problemlos dehnen, um größeren Schmuck einzusetzen.

Diese Art des Piercings oder Schneidens und Vernähens ist eher selten und nicht ungefährlich.

Grundinformationen zum Piercing

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Offener Mund mit Piercing durch Zunge schreiend © unpict - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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