Intimbereich der Frau: Christina, Fourchette und Isabella

Nahaufnahme schreiender Frauenmund mit Zungenpiercing

Verschiedene Regionen des Intimbereichs der Frau lassen sich durch diese drei Piercingvarianten verschönern

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  • von Paradisi-Redaktion

Das Christina-Piercing hat einen rein optischen Reiz und ist ein sogenanntes Oberflächenpiercing. Als Intimpiercing für die Frau kennt man zudem das Fourchette-Piercing am hinteren Ende der kleinen Schamlippen. Besonders selten ist das Tragen eines Isabella-Piercings an der Klitoris.

Christina

Ein Christina-Piercing dient nur der Optik und Verschönerung des eigenen Körpers. Gestochen wir das weibliche Intimpiercing vertikal in die Hautfalte (Commisura labiorum anterior) der oben zusammenlaufenden großen Schamlippen. Am Venushügel tritt das Piercing wieder aus. Das Christina-Piercing kann aus anatomischen Gründen nicht bei jeder Frau gestochen werden.

Als bevorzugter Schmuck eignet sich ein Surface Bar aus Titan oder als Erstschmuck auch flexible Materialien wie PTFE. Die Materialstärke solle 1,6 Millimeter nicht unterschreiten. Häufig wird auch ein gerader Barbell eingesetzt, bei ihm besteht allerdings die Gefahr des schnellen Herauswachsens des Piercings.

Besonders in der ersten Zeit können enge Kleidungsstücke unangenehm zu tragen sein, wenn sie auf das Christina-Piercing drücken. Nach drei bis vier Monaten sollte der relativ lange Stichkanal vollständig abgeheilt sein. Während dieser Zeit darf das Oberflächenpiercing auch nicht zur Intimrasur entfernt werden.

Fourchette

Ein Fourchette-Piercing soll stimulierend wirken und beim Verkehr zu stärkeren vaginalen Orgasmen führen. Das weibliche Intimpiercing wird vertikal an der Gabelung zwischen Perineum und Vagina angebracht. Also an der unteren Stelle, wo die kleinen Schamlippen zusammentreffen. Nicht jede Frau kann ein Fourchette tragen, manchen Frauen fehlt diese Hautfalte am hinteren Ende des Scheidenvorhofs.

Auch die Lage ist entscheidend, wobei es manchmal zu starken mechanischen Belastungen während des Verkehrs kommen kann. Einige Frauen empfinden das Fourchette-Piercing als unbequem, bedingt durch den kurzen Stichkanal, zudem ist er anfällig für das gefürchtete Herauswachsen.

  • Bedingt durch den sehr kurzen Stichkanal heilt ein Fourchette-Piercing innerhalb von vier bis sechs Wochen ab.
  • Aufgrund der Nähe zum Anus muss auf ein hohes Maß an Hygiene geachtet werden.
  • Als Schmuck wird ein Ball Closure Ring oder Curved Ball getragen.

Isabella

Als eine Mischung aus einem vertikalen Klitorisvorhaut-Piercing und einem Triangle-Piercing entstand das Isabella-Piercing. Gestochen wird es unterhalb der Klitoris, wo sich die inneren Schamlippen mit der Klitoris vereinen. Der Austritt des Isabella-Piercings ist an der Klitorisvorhaut kurz vor dem Venushügel.

Das Isabella-Piercing durchsticht den Klitorisschaft, wodurch Nerven geschädigt werden können und daher von einigen Piercern nicht gestochen werden. Die Zeit des Abheilens beträgt ein bis zwei Monate, als Schmuck wird meistens ein Barbell getragen.

Grundinformationen zum Piercing

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Offener Mund mit Piercing durch Zunge schreiend © unpict - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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