Schurwolle leistet uns gute Dienste, denn sie wärmt uns in der kalten Jahreszeit. Taft und Tüll hingegen sind eher etwas für den Sommer. Beide Gewebe sind leicht und lassen jedes kühlende Lüftchen hindurch.
Schurwolle stammt direkt vom lebenden Schaf. Sie ist besonders im Winter als gestrickter Pulli und Strickjacke aber auch gewebt als Hosen und Sakkos beliebt. Schurwolle nimmt wenig Gerüche an, knittert kaum und besitzt eine natürliche Selbstreinigungsfunktion.
Muss das Kleidungsstück doch einmal gereinigt werden, sollten gewebte Stoffe wie Anzüge oder Hosen in die professionelle Reinigung, Strickware kann im Wollwaschgang bei 30°C mit Zugabe eines Wollwaschmittels in die Waschmaschine. Schurwolle sollte liegend getrocknet werden, damit sie sich nicht aushängt.
Das Gewebe Taft kann aus Seide oder einer Chemiefaser hergestellt sein. Damit Taft beim Waschen nicht knittert, sollte der Stoff kalt oder höchstens bis 30°C gewaschen und noch nass aufgehängt werden. Eine professionelle Reinigung ist ebenfalls möglich.
Tüll wird als dekorativer Stoff und Gardine sowie als Röcke und Kleider verwendet. Weißer Tüllstoff wird mit Gardinenweiß, mit optischen Aufhellern und Bleichmitteln wieder strahlend weiß.
Für farbigen Tüll nimmt man Feinwaschmittel. Die Waschmaschine ist auf höchstens 30°C einzustellen, denn höhere Hitze verträgt der empfindliche Tüllstoff nicht so gut.
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27.02.13 | |
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