11. Juni 2007
(sra) Hausarbeit sollte dank moderner Technik für den Rücken kein Problem darstellen. Doch weit gefehlt. Nicht alle Putzgeräte entsprechen rückenfreundlichen Anforderungen. Verbraucher sollten immer auf vielseitige, individuelle Einstellmöglichkeiten achten, rät das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK) in Marburg.
"Auch der stärkste Rücken wird irgendwann krumm und schmerzt, wenn er sich dauernd verbiegen muss", stellt Dr. Dietmar Krause, Ergonomieexperte beim DGK, fest. Besonders belastende Tätigkeiten im Haushalt sind Fensterputzen, Staubsaugen oder Wischen. Mit dem richtigen Arbeitsgerät ließen sich manche Belastungen vermeiden. "Wichtig ist vor allem, dass sich die Gerätschaften an den Nutzer anpassen und nicht umgekehrt", rät Krause. Deshalb sollte bei einem Wischgerät zum Beispiel der Stiel verlängert werden können. Denn kein Mensch gleicht dem anderen. Haushaltsgeräte wie ein Staubsauger stellen schon deutlich komplexere Anforderungen an die Rückenfreundlichkeit. Hier einige Tipps:
"Das Ganze bringt natürlich nur etwas, wenn der Nutzer das Gerät auch richtig einstellt und beim Putzen auf eine gute Haltung achtet", so Krause. Deshalb sind Grundkenntnisse über die richtige Arbeitshaltung notwendig. Rückenschulen vermitteln hierzu die nötigen Kenntnisse.
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