Wirkung und Durchführung einer Haarlaminierung

Volles, glänzendes und geschmeidiges Haar ist das Ideal, nach dem sowohl Frauen als auch Männer immer streben. Doch durch die unterschiedlichsten Faktoren wird das Haar im Laufe seines "Lebens" oft stark strapaziert und geschädigt. Mit einer Haarlaminierung soll glanz- und lebloses Haar jedoch wieder zu neuem "Leben" verholfen werden.

Wir erklären, was eine Haarlaminierung ist und wie sie wirkt

Schönes Haar = gesundes Haar?

Von Natur aus hat jeder schönes, lebendiges Haar. Wobei der Begriff "lebendig" im Fall von Haaren an und für sich immer falsch ist. Denn bei einem Haar handelt es sich, wie bei den Finger- und Fußnägeln, um bereits abgestorbene Horn-Zellen.

Will man dennoch, dass das Haar vor lauter Gesundheit nur so glänzt, dann sollte man es stets gut pflegen. Auch mechanische Beanspruchungen wie

sollten nach Möglichkeit vermieden werden.

Da das jedoch beinahe unmöglich ist, und sich auch Faktoren wie Stress und falsche Ernährung in den Haaren wiederspiegeln, ist geschädigtes Haar eigentlich unvermeidlich.

Kosmetikprodukte für geschädigtes Haar helfen nur oberflächlich

Die Kosmetikindustrie verspricht uns jedoch für jeden haarigen Katastrophenfall Shampoos und Kuren, die sämtliche Schäden reparieren sollen. Nach der Anwendung, so die Hersteller, sollen wir wieder völlig gesundes Haar unser Eigen nennen dürfen. Dies ist natürlich in erster Linie eine gerne verwendete (Werbe-)Lüge, die den Verkauf diverser Produkte ankurbeln soll.

Erstaunlicherweise funktionieren viele der angepriesenen Produkte - oberflächlich betrachtet - dennoch. Allerdings ist das Haar nach der Verwendung solcher Produkte nicht wirklich wieder gesund. Vor allem, weil ein bereits lebloses Zellgebilde einfach nicht zum Leben erweckt werden kann.

Durch die Anwendung der Pflegeprodukte werden Schäden am Haar lediglich oberflächlich aufgefüllt, sodass zumindest optisch der Eindruck von gesundem Haar entsteht. Und genau das ist auch bei der Haarlaminierung der Fall.

Die Haarlaminierung

Versiegelung: Bei einer Haarlaminierung wird das Haar versiegelt - vor allem mechanische Einflüsse können es so nicht weiter schädigen.

Ein laminiertes Blatt Papier hat bestimmt jeder schon einmal in seinen Händen gehalten. Bei einem so präparierten Blatt sorgt eine fest verschweißte Plastikhülle dafür, dass das Papier vor

  • Verschmutzungen,
  • Nässe oder
  • Zerstörung

geschützt wird.

Bei einer Haarlaminierung wird zwar keine Plastikhülle um jedes einzelne Haar geschweißt, allerdings werden bei dieser Prozedur Mittel angewendet, die Polymere, also Kunststoffe, enthalten.

Bevor dies jedoch geschieht, werden die Haare mit verschiedenen Pflegeprodukten, die zum Beispiel Kollagen oder Keratin enthalten, behandelt. Auch diese Produkte reparieren die Haare nicht, sondern "restaurieren" das Haar nur oberflächlich. Die Haare erscheinen glatt und glänzend.

Sind die Haare nun also so präpariert, dass sie keine offensichtlichen Schäden mehr aufweisen, dann werden sie versiegelt. Die bereits erwähnten Polymere, die zum Beispiel in einem Balsam enthalten sind, legen sich schützend um die Haare und verhindern, dass vor allem mechanische Einflüsse das Haar weiter schädigen können.

Haarlamninierungen schützen das Haar drei bis vier Monate lang

Haarlaminierungen werden nicht in jedem Haarsalon angeboten, da es für diese Behandlung ganz bestimmter Produkte bedarf.

Außerdem schützt so eine Haarlaminierung das Haar nur rund drei bis vier Monate vor neuen Haarschäden. Denn die schützende Umhüllung, beziehungsweise Versiegelung der Haare, wird durch das Waschen und andere Einflüsse allmählich wieder abgebaut. Außerdem wachsen die Haare natürlich in dieser Zeit nach.

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  • lavado de cabello 1 © Diorgi - www.fotolia.de

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