18. August 2011
Eine Blase bildet sich, wenn dauerhaft Druck auf eine Hautregion ausgeübt wird. Der Körper reagiert mit einer Schutzfunktion; die Hautschichten trennen sich an der belasteten Stelle und es entsteht eine flüssigkeitsgefüllte Blase. Dies hat die Wirkung eines dämpfenden Polsters, das die Gewebeschichten darunter vor stärkeren Verletzungen schützt.
Eine Blase durchläuft in der Regel einen längeren Heilungsprozess. Sie platzt auf, die Flüssigkeit läuft aus und manchmal beginnt die Wunde zu bluten. Danach trocknet sie aus, die Wunde verschorft und wird hart. Es kann dann zu Heilungsverzögerungen kommen, wenn die Wunde immer wieder belastet wird oder aufgrund der Trockenheit aufplatzt.
Das Blasenpflaster klebt man direkt auf die Blase. Dort lindert es den Schmerz und verringert den Druck. Es entzieht der Blase die Flüssigkeit und durch enthaltene Hydrokolloide hält es die Wunde feucht, so dass sie nicht hart wird und besser abheilen kann.
Das Blasenpflaster ist so ausgestattet, dass es länger auf der Haut haften bleibt als ein normales Pflaster. In der Regel wird von den meisten Herstellern empfohlen, das Pflaster so lange auf der Blase zu lassen, bis es sich von selbst ablöst. Sollte die Wunde dann noch nicht verheilt sein, so kann man die Behandlung wiederholen bis der Heilungsprozess abgeschlossen ist.
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