So werden Sakko-Größen bestimmt

Wissenswertes zu den Größeneinteilungen bei Sakkos

Ein wirklich gut sitzendes Sakko zu finden kann ein langer und steiniger Weg sein. Die komplizierten Sakko-Größen machen das Ganze natürlich nicht einfacher.

Geschäftsmann mit Aktentasche unter dem Arm, im Hintergrund eine Frau

Zahlen über Zahlen

Manchmal kann der Gang in die Herrenabteilung an eine Mathematik-Stunde erinnern. Überall nichts als Zahlen, die einem so gar nichts sagen. Tatsächlich sind die meisten Verbraucher der Meinung, dass verschiedene Größeneinteilungen überaus kundenfeindlich sind.

Schließlich hat kaum jemand Lust, sich zu merken, welche Größe er bei Schuhen, Jeans, Anzügen und sonstigen Kleidungsstücken hat. Noch komplizierter wird es, wenn Größen ausländischer Hersteller ins Spiel kommen. Dann blicken meist nur noch ausgebildete Verkaufsberater durch den Zahlendschungel.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass diese unterschiedlichen Größeneinteilungen durchaus ihren Sinn haben. Besonders deutlich wird dies am Beispiel des Sakkos. Die Anzugjacke soll und muss schließlich immer perfekt sitzen, vor allem dann, wenn man selbst eine wichtige Position inne hat und mit seiner Person eine ganze Institution vertritt.

Größeneinteilung bei Sakkos

Bei Sakkos unterscheidet man zwischen normalen, schlanken und Bauchgrößen. So ist sichergestellt, dass es für jede Figur die richtige Anzugjacke gibt. Schließlich würde ein etwas beleibter Herr in einem normalen Sakko noch massiger wirken, während ein sehr dünner und kleiner Mann darin regelrecht versinken würde.

So reichen die:

  • normalen Größen von 40 bis 66
  • schlanken Größen von 84 bis 114
  • Bauchgrößen von 51 bis 65

Man kann also bereits an der Größe bestimmen, um welche Art von Sakko es sich hierbei handelt. Die normalen und die Bauchgrößen überschneiden sich zwar zahlenmäßig, doch bei näherem Hinsehen fällt auf, dass normale Größen immer gerade und Bauchgrößen stets ungerade sind.

Eine Verwechslung ist damit ausgeschlossen.

Selbst Maß anlegen

Um die eigene Größe zu bestimmen, ist es am besten, man nimmt einmal am ganzen Körper Maß. Die Ergebnisse können auch nützlich für den Kauf von Jeans oder ausländischen Importen sein. Der Aufwand lohnt sich also allemal.

Wichtige Längen sind zum Beispiel:

  • Körpergröße
  • Brustumfang
  • Taillenweite
  • Rückenbreite
  • Ärmellänge

Größentabelle

Hat man diese Daten zusammengetragen, so zieht man am besten eine Größentabelle zurate, um die eigene Sakkogröße richtig zu bestimmen. Solche Tabellen findet man im Internet oder auch beim Herrenausstatter.

Wer nicht selbst nachsehen möchte, kann die Längen auch einfach an einen Verkäufer weitergeben und sich von diesem passende Modelle vorschlagen lassen.

Grundinformationen und Tipps zu Sakkos

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  • Bildnachweis: my job! © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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