Verschiedene Berufe der Modebranche und wie ein Berufseinstieg gelingt

Gesichtsportrait einer jungen blonden Frau, sie lächelt an Kamera vorbei

Tipps für die Berufswahl und wie man in der Modebranche erfolgreich Fuß fasst

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  • von Paradisi-Redaktion

In den Biografien berühmter Designer und Designerinnen liest man immer wieder, dass einige davon anfangs ganz unten waren, einfache Berufe in der Modebranche verrichtet haben und sich erst langsam hochgearbeitet und einen Namen gemacht haben. Niemand wird als Designer geboren. Erst muss man sehr viel lernen, kreativ und ehrgeizig sein und sich mit "kleinen Arbeiten" zufrieden geben.

Verschiedene Berufe im Modebereich

Jeder und jede von uns kennt einige berühmte Modedesigner. Namen wie Coco Chanel, Yves Saint Laurent oder Christian Dior sind aus dem Modealltag nicht mehr wegzudenken. Doch in der Modebranche gibt es auch andere Berufe.

Textildesigner

Modedesigner sind für den Entwurf von verschiedensten Kleidungsstücken zuständig. Dabei brauchen sie Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Entwürfe. So gibt es neben Schneidern beispielsweise Textildesigner, die verschiedene Stoffe entwerfen. Je nachdem was gerade gefragt ist, werden neue Stoffe produziert.

Hin und wieder gelingt es einem Textildesigner auch, einen völlig neuen Stoff zu entwerfen, der diverse Vorzüge gegenüber anderen Materialien bietet.

Grafikdesigner

Auch Grafikdesigner haben im Modebereich viel zu tun. So entwerfen sie zum Beispiel

  • trendige Stickereien,
  • modische Labels und
  • individuelle Drucke.

Ein Label muss heutzutage einzigartig und unverkennbar sei. Es sollte den Kunden und Kundinnen in Erinnerung bleiben und sofort ins Auge stechen.

Besonders in der letzten Zeit sind Drucke und Stickereien auf Shirts, Jeans und anderen Kleidungsstücken wieder sehr beliebt geworden.

Schnittmacher

Für die Designer ist es natürlich besonders wichtig, dass ihre Entwürfe so gut wie möglich umgesetzt werden. Dafür sind unter anderem so genannte Schnittmacher verantwortlich. Zuerst werden Schnitte für diverse Entwürfe erstellt und danach die benötigten Materialien zugeschnitten. Dabei wird auch darauf geachtet, nicht zu viel Stoffreste zu produzieren. Natürlich werden ausschließlich hochwertige Materialien verwendet, die vor der Verwendung stets einigen Qualitätskontrollen unterzogen werden. Neben

  • Näherinnen,
  • Strickerinnen und
  • Leuten, die für die Abwicklung von Importen, Exporten und anderen geschäftlichen Dingen zuständig sind,

gibt es noch viele andere Berufe in der Modebranche. Sie sehen also, dass die Modebranche auch beruflich gesehen sehr vielfältig und aufregend ist und viele interessante Jobs zu bieten hat. Neben Designern gibt es viele Menschen, die eher im Hintergrund zu tun haben, jedoch ebenso für das gute Aussehen aktueller Mode verantwortlich sind.

Wie man in der Modebranche Fuß fasst

In den Biografien berühmter Designer und Designerinnen liest man immer wieder, dass einige davon anfangs ganz unten waren, einfache Berufe in der Modebranche verrichtet haben und sich erst langsam hochgearbeitet und einen Namen gemacht haben. Niemand wird als Designer geboren. Erst muss man sehr viel lernen, kreativ und ehrgeizig sein und sich mit "kleinen Arbeiten" zufrieden geben.

Auf Kreativität und Glück vertrauen oder Abschluss an Modeschule machen?

Leider gibt es kein allgemeingültiges Rezept, um in der Modebranche erfolgreich zu sein. Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder man ist außergewöhnlich kreativ und ehrgeizig und weiß, wie man sich den Weg nach oben bahnt,
  2. oder man schließt eine Modeschule ab und versucht sein Glück anschließend im Modebereich.

Dabei muss man sich natürlich bewusst sein, dass man nicht sofort an die tollen Jobs herankommt, sondern erst einmal klein anfangen muss. Immer wieder hört man von diesem "Vom Tellerwäscher zum Millionär"-Prinzip.

Vorbereitungszeit einplanen und Konkurrenzdruck standhalten

Wenn Sie also in der Modebranche Fuß fassen möchten, sollten Sie einige Jahre der Vorbereitungszeit einplanen. Die Modebranche boomt derzeit, dies bedeutet auch, dass momentan sehr viele Designer, Näherinnen, Schnittmacher und viele andere Mitarbeiter in unterschiedlichsten Berufszweigen benötigt werden.

Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass sich immer mehr Menschen für die Modebranche interessieren und es immer schwerer wird, in diesem Bereich erfolgreich zu werden. Hilfreich für einen schnellen Aufstieg im Wunschberuf ist es auf jeden Fall, sich

  • wissbegierig,
  • fleißig,
  • lernwillig und
  • interessiert

zu zeigen. Wer vor unangenehmen Arbeiten zurückschreckt, oder nichts lernen will, wird in der Modebranche kein Glück haben. Doch wenn Sie Talent, Kreativität und eisernen Willen besitzen, werden es vielleicht auch Sie schaffen, in der Modebranche Fuß zu fassen. Sie dürfen nur nicht sofort aufgeben, wenn es nicht gleich klappt. Nur so ist man heutzutage erfolgreich - und dies betrifft nicht nur die Modebranche.

Grundinformationen zu Modedesignern

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Close-up portrait of a fashion model © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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