14. April 2010
Leinen ist eine der edelsten und am längsten genutzten Naturfasern. Vor allem seine kühlende Eigenschaft macht Leinen für Sommerbekleidung beliebt. Allerdings ist die Pflege dieser Faser nicht ohne. Darum haben wir für Sie in Kürze zusammengefasst wie Sie ihre Leinenhemden richtig Pflegen, damit sie länger schön bleiben.
Die Fasern der Flachspflanze lassen sich sehr gut teilen und so zu extrem feinen Fäden verspinnen. Da die Leinenfasern sehr glatt sind, schließen sie wenig Luft ein. So fusselt Leinen nicht und verschmutzt auch nicht so schnell. So können Kleidungsstücke aus Leinen öfter gelüftet werden und sind danach wie frisch gewaschen.
Aber der feine Zwirn hat noch mehr zu bieten, denn Leinen ist von Natur aus antistatisch. Das heißt, die Fasern laden sich nicht durch Reibung elektrisch auf. Dadurch werden die Träger von Leinenkleidung vor unangenehmen elektrischen Entladungen geschützt. Auch ist die Faser von Natur aus bakterizid. Das heißt, Bakterien siedeln sich nicht auf der Faser an, um sich dort zu vermehren.
Der große Nachteil der Leinenfaser ist ihre mangelnde Elastizität. Deshalb sind alle Kleidungsstücke, die aus Leinen oder Halbleinen bestehen, extrem knitteranfällig. Ein Leinenhemd ist deswegen bereits nach einer kurzen Tragdauer relativ knittrig. Möchte man es ein zweites Mal tragen, steht man vor einem Problem. Doch zeitaufwändiges und arbeitsintensives Bügeln kann man sich in diesem Fall sparen. Denn Leinenhemden lassen sich sehr gut entknittern, wenn man sie auf einem Bügel in einen Raum hängt, in welchem eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Diese nimmt das Leinen auf und die Knitterfalten verschwinden beim Trocknen. Eine andere Möglichkeit ist es das Hemd mit einer Dampfente oder einem Dampfbügeleisen abzudämpfen.
Bei der Wäsche sollte man Leinen äußerst vorsichtig behandeln. Denn Leinen ist zwar ein sehr starkes Gewebe aber unheimlich anfällig für Reibung. Denn seine Scheuerfestigkeit ist geringer las bei Geweben aus Baumwolle. Deshalb sollte man beim Waschen in der Waschmaschine die Trommel nicht zu voll machen. Zusätzlich sollte ein Schonwaschgang gewählt werden. Bei der Handwäsche sollte der Stoff nicht gerieben werden, um die Fasern nicht zu schädigen.
Gewaschen werden kann Leinen mit Waschmittel, es ist nicht nötig, ein Spezialmittel zu verwenden. Und auch hohe Temperaturen wie etwa bei einer Kochwäsche oder beim Bügeln, machen ihm nichts aus. Allerdings verträgt Leinen keine trockene Hitze, das heißt, es sollte immer mit Dampf gebügelt werden.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
25.03.12 | |
![]() | LEINENHEMDEN |
08.04.11 | |
![]() | LEINENHEMDEN |
25.01.11 | |
![]() | LEINENHEMDEN |
17.11.10 | |
![]() | LEINENHEMDEN |
10.06.10 | |
![]() | LEINENHEMDEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Leinenhemden Forum

