Kapuzenpullover

Kapuzenpullis sind trendige und gemütliche Sweatshirts mit angenähter Kapuze

Der klassische Kapuzenpullover ist eigentlich nichts anderes als ein aus Baumwolle hergestelltes Sweatshirt, das mit einer Kapuze versehen ist, die in der Regel lediglich als modisches Accessoire dient. Besonders beliebt sind Kapuzenpullis mit Aufdruck.

Jugendlicher in Kapuzenpulli vor Graffitiwänden
Graffiti © olly - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Kapuzenpullover

Jeder kennt ihn, nahezu jeder hat schon einmal einen getragen oder besitzt ein Exemplar des Kapuzenpullovers. Er gehört zu den beliebtesten Freizeittextilien bei beiden Geschlechtern und in nahezu jeder Altersgruppe.

Geschichte

Doch woher kommt er eigentlich? Was hat es auf sich mit der Kapuze am Pullover? Die allererste Kapuze der Geschichte war wohl die an den Kutten der katholischen Mönche im Mittelalter. Hier ging es in erster Linie darum, sein Haupt in Demut zu verbergen, vielleicht auch um die Wahrung einer gewissen Anonymität. Spätestens die Mitglieder des amerikanischen Ku-Klux-Clan nutzten diese Form der Kopf- und Gesichtsverhüllung ganz bewusst.

Ihren offiziellen Triumphzug startete die Kapuze allerdings erst in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts. Die amerikanische Textilfirma "Champion" (deren Kapuzenpullis sich übrigens auch heute noch allergrößter Beliebtheit erfreuen) begann in diesen Jahren mit der Produktion von Kapuzenpullovern für die Arbeiter in den New Yorker Tiefkühllagern.

Einführung in die Freizeitmode

Schon bald wurde der legere (da über der Alltagskleidung zu tragende) Pulli auch als Freizeitartikel populär, besonders beim Sport kam er häufig zum Einsatz. Mit Aufkommen der Hip-Hop-Bewegung erlangte der Kapuzenpulli schließlich seinen festen Platz in der Jugendbekleidung.

Merkmale

Die typischen Merkmale -

  • angeschnittene Kapuze mit Kordelzug und
  • "Känguru"-Bauchtasche -

fanden sich bereits am Ur-Modell und machen bis heute die Charakteristik dieses Bekleidungsstückes aus. Sie machen auch vor dem Modell der Bundeswehr (von Angehörigen derselben der Farbe halber liebevoll "Schlumpf") genannt) nicht halt. Neben "Kapu" findet sich auch häufig die Bezeichnung "Hoodie", welche sich vom englischen "hooded" ("vermummt") ableitet.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Kapuzenpullis

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