17. Januar 2012
Seit einigen Jahren scheint der Trend bei Sonnenbrillen "je größer, desto besser" zu lauten – abgeguckt bei den großen Hollywooddiven, die hinter möglichst viel Brille möglichst unerkannt bleiben wollen. Allerdings steht dieser Puck-die-Stubenflige-Look nicht jedem.
Einzige Ausnahme: Die ovale Gesichtsform. Wer mit dieser idealen Gesichtsform gesegnet ist, kann alle Sonnenbrillen tragen. Ausschlaggebend ist hier lediglich der eigene Stil und Geschmack.
Die am Kinn spitz zulaufende, herzförmige Gesichtsform benötigt vor allem einen optischen Ausgleich zwischen spitzem Kinn und flächiger Stirn. Auch die Wangen sind bei dem herzförmigen Gesicht eher breit. Zumeist aber besticht es durch hohe Wangenknochen, die sich mit einer sportlichen, geschwungenen Sonnenbrille noch zusätzlich betonen lassen. So werden die Blicke von Kinn und Stirn abgelenkt.
Um den Kontrast zwischen Stirn und Kinn optisch zu verringern, wirken Brillen mit kleineren Gläsern ausgleichend. Ideal ist es, wenn sie zudem oval sind.
Das runde Gesicht wirkt zwar sehr weich und weiblich, könnte aber etwas Kontur vertragen. Interessanter wird das runde Gesicht, wenn zu eckigen Sonnenbrillen gegriffen wird. Der Kontrast eckige Brille/rundes Gesicht wirkt vor allem dann super, wenn die Brille nicht quadratisch, sondern rechteckig und schmal ist. Auch der Rahmen der Sonnenbrille sollte bei der runden Gesichtsform eher schmal sein.
Wer sich dennoch trendy stylen will, greift zu einer schmalen Sonnenbrille, die breite Ohr-Bügel hat.
Das eckige Gesicht hat eine breite Stirn, einen ausgeprägten Kiefer und ist insgesamt eher flächig. Bei dieser Gesichtsform geht es vor allem darum, ihr optisch etwas von ihrer Kantigkeit zu nehmen und sie femininer wirken zu lassen. Dies wird zum Beispiel mit Sonnenbrillen erreicht, die ein möglichst dünnes Gestell haben und feminine Zartheit ins Gesicht zaubern.
Auch stromlinienförmige, sportliche Sonnenbrillen, die aus nur einem Schwung zu bestehen scheinen, können hier zaubern: Sie lassen die Wangenknochen schmal erscheinen. Apropos schmal: Dem eckigen Gesicht stehen schmale Brillen besser, da sie das Gesicht länger und feiner wirken lassen als breite.
Wer nicht auf die modischen großen Gläser verzichten möchte, sollte darauf achten, dass das Gestell randlos ist und die Gläser so hell wie möglich. Je geschwungener die Gläser, desto mehr weibliche Rundungen kommen ins eckige Gesicht.
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