7. Dezember 2009
Wer sich nach der Art der alten Römer entspannen und Stress abbauen möchte, sollte ein Tecaldarium aufsuchen. Dabei können auch andere Klimaformen gewählt werden.
Im Unterschied zur klassischen Sauna, wird das Tecaldarium leicht bekleidet, also in Badesachen, betreten. Sowohl der Boden als auch die Wände und die Sitzflächen aus Keramik oder Naturstein sind beheizt, wobei die Temperaturen durchschnittlich angenehme 39 Grad Celsius erreichen. Aufgrund dieser milden Temperaturen, kann man sich zwischen 40 und 60 Minuten im Tecaldarium aufhalten. Oftmals findet man im Tecaldarium auch kleine Wasserbrunnen, dezente Hintergrundmusik oder Lichtspiele, die das erholsame Ambiente betonen und zudem eine positive Wirkung auf die Psyche haben.
In einem Tecaldarium können auch verschiedene Klimaformen gewählt werden. Wählt man die heilsame Wirkung des Tepidariums, steigen die Temperaturen auf 40 – 50 Grad Celsius an. Entscheidet man sich hingegen für die Anwendung eines Caldariums, kann die Raumtemperatur auf bis zu 60 Grad Celsius steigen.
Damit die Wirkung des Tecaldariums nachhaltig ausfällt, sollte man sich mehrmals in den Wärmeraum begeben, sich aber zwischendurch gut ausruhen. Nach Beendigung der Wärmesitzung folgt eine kalte Dusche. Um eine länger anhaltende Wirkung zu erzielen, ist es ratsam, das Tecaldarium zwei- bis dreimal in der Woche zu nutzen.
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