18. Juli 2011
Von Viola Reinhardt
Saunaliebhaber erwarten die kommende Herbst- und Wintersaison voller Freude. Sich bei herrlich warmen Temperaturen entspannen, Kraft tanken, die Haut pflegen und auch so mancher Grippewelle trotzen, sind gerade von Oktober bis April die Anreize, ein bis drei Mal in der Woche in die Sauna zu gehen.

Doch die Prävention kann schon Ende August beginnen, denn besonders zum Beginn des Herbstes zeigt sich so mancher Organismus als anfällig für Erkältungen und Bronchitis. Hier hilft als Vorbeugung der regelmäßige Besuch in der Bio-Sauna, die gerade bei heißen Außentemperaturen optimale Bedingungen bereithält.
Auch der Sommer verschont einen nicht vor Erkältungen, einer Sommergrippe oder einen unruhigen nächtlichen Schlaf. Hier beweist die Sauna, wie vielfältig sie wirken kann, selbst wenn eine Hitzewelle die nächste jagt. So verhilft das gesunde Schwitzen dazu, dass die angesammelten Giftstoffe ausgeschwemmt werden, das Immunsystem gereizt und somit aktiviert wird und das Schweißdrüsensystem zu einem niedrigen Gang gebracht werden kann.
Obwohl es sich durchaus etwas paradox anhört, geschieht bei dem Saunieren bei sommerlichen Temperaturen genau das gleiche wie wenn man warmen Tee trinkt oder sich statt kalt abzuduschen lieber warmes bis heißes Wasser einsetzt. Der Organismus benötigt hierbei weitaus weniger an Energie, um die Körpertemperatur wieder ins Lot zu bringen, was in der Folge dazuführt, dass man dann eben auch weniger schwitzen muss.
Besonders klasse ist die Bio-Sauna mit ihrer durchschnittlichen Temperatur von 55 Grad, die selbst Anfängern und gesundheitlich leicht angeschlagenen Menschen oder auch Kindern und Jugendlichen ein Gesundheitsplus erlauben. Empfehlenswert sind für eine sommerliche oder herbstliche Prävention ein bis zwei Besuche pro Woche, wobei mindestens zwei bis drei Durchgänge durchgeführt werden sollten. Wie im Herbst oder Winter gilt auch in den Sommermonaten, dass man sich nach dem Saunagang zunächst möglichst kalt abduschen oder auch mit einem Schlauch abspritzen sollte. Anschließend heißt es für mindestens 20 Minuten ausruhen und nach Möglichkeit einen lauwarmen Tee ohne Zucker oder auch ein Gemisch aus stillem Wasser und Apfelsaft zu sich zunehmen.
Einmal davon abgesehen, dass man sich nach einem Besuch in der Sauna viel entspannter fühlt, kann auch die Haut wieder richtig durchatmen und den letzten Hauch der sommerlichen Sonnenstrahlen in eine aktivierte Pigmentierung für eine sanfte Bräune umwandeln. Daneben wird der Kreislauf stabilisiert, die Durchblutung angeregt und die Schweißproduktion reduziert. Beginnt dann die Zeit der Kühle und Herbstnebel mitsamt dem einen oder anderen Herbststurm, benötigt man weitaus weniger an Präparaten, die dem Immunsystem auf die Sprünge helfen sollen. Ernährt man sich zeitgleich mit den sommerlichen und frühherbstlichen Saunagängen auch noch vitaminreich, dann kann man davon ausgehen, dass einen die erste Erkältung oder Bronchitis des Jahres verschonen wird.
Infrarotkabine habe ich bei Muskelverspannungen, Verhärtungen genutzt. Der Effekt ist eher oberflächlich und nicht ganz so tiefenwärmend wie z...
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