30. November 2009
Wer sich nach der Art der römischen Legionäre entspannen will, kann eine Legionärssauna besuchen. Neben dem Schwitzbad kommt auch eine Massage zur Anwendung.
Angeboten wird eine Legionärssauna zumeist von verschiedenen Wellness-Hotels und Spas. Vom Prinzip her ähnelt die Legionärssauna der klassischen finnischen Sauna. Wie bei der klassischen Sauna wird als erstes geduscht, bevor man sich in das Schwitzbad begibt. Es gibt jedoch einige Unterschiede. So wird der Besucher der Legionärssauna von einem Saunadiener, dem so genannten Kosmeten, Willkommen geheißen. Dieser gilt auch als guter Geist der Legionärssauna. Zur Begrüßung wird dem Gast heißer Tee gereicht, um das Schwitzen noch zusätzlich in Gang zu bringen. Außerdem wedelt der Kosmet nach alter römischer Tradition dem Gast mit Birken- oder Rosmarinzweigen Luft zu. Oftmals wird auch der Rücken mit diesen Zweigen abgeklopft, um die Durchblutung anzuregen. Nach dieser Prozedur setzt oder legt sich der Saunagänger auf eine Saunabank. Dort verbleibt er etwa 15 – 20 Minuten. Danach kann man eine kalte Dusche nehmen oder aber, nach alter Tradition der römischen Legionäre, in ein Becken mit Eiswasser springen. Da die Wassertemperatur sehr niedrig ist, sollte man sich das allerdings vorher gut überlegen. Ein weiterer Unterschied zur finnischen Sauna besteht darin, dass der Gast ein oder zwei Grappa erhält und mit einer römischen Massage verwöhnt wird, bei der die Meridianbahnen des menschlichen Körpers mit sanftem Druck stimuliert werden. Nach dieser wohltuenden Behandlung kann man sich wieder mit neuen Kräften den Schlachten des Alltags stellen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
08.05.12 | |
![]() | LEGIONäRSSAUNA |
19.01.11 | |
![]() | LEGIONäRSSAUNA |
27.12.10 | |
![]() | LEGIONäRSSAUNA |
22.10.10 | |
![]() | LEGIONäRSSAUNA |
25.04.10 | |
![]() | LEGIONäRSSAUNA |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Legionärssauna Forum

