30. November 2009
Wer ein Dampfbad auf antike und zudem kreislaufschonende Art erleben möchte, sollte ein Laconium aufsuchen. Der Ablauf ist wie in einer herkömmlichen Sauna, jedoch schonender für den Kreislauf.
Im Großen und Ganzen ist der Ablauf in einem Laconium genauso wie in einer konventionellen Sauna. Bevor man das Schwitzbad betritt, duscht man zunächst. Der größte Unterschied zur finnischen Sauna besteht darin, dass die Temperatur nur langsam steigt und nicht mehr als 60 Grad Celsius erreicht. Durch das langsame Steigen der Raumtemperatur wird ein intensiveres Schwitzen ermöglicht. Darüber hinaus kann man bis zu 60 Minuten im Laconium verbleiben, wenn man ein erfahrener Saunagänger ist. Anfänger sollten sich zunächst mit 15 Minuten Aufenthaltsdauer begnügen. Im Innern des Schwitzbades sind in der Regel mehrere Sitz- und Liegestufen vorhanden. Je höher die Stufe liegt, desto intensiver ist die Hitze. Nach dem Verlassen des Laconiums nimmt man ein kaltes Bad oder spritzt sich mit einem Schlauch kalt ab. Danach wird eine Ruhepause von rund 20 Minuten empfohlen, um den Organismus zu beruhigen. Insgesamt kann man dreimal den Gang ins Laconium antreten. Darüber hinaus kann man das antike Schwitzbad auch dreimal wöchentlich nutzen. Um die wohltuenden Effekte des Laconiums noch zu unterstützen, ist es empfehlenswert anschließend eine Massage vornehmen zu lassen.
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