30. November 2009
Zur Entspannung und zur Entschlackung wird der Besuch eines Dampfbades empfohlen. Im Unterschied zur herkömmlichen Sauna sind die Temperaturen bei einem Dampfbad wesentlich verträglicher.
Im Großen und Ganzen entspricht der Ablauf in einem Dampfbad dem in einer konventionellen Sauna. Zuerst wird geduscht. Danach sucht man die Dampfkabine auf. Je nach Art des Dampfbades kann es einige Unterschiede geben. In einem Türkischen Bad, dem Hamam, ist die Dampfkabine ein offener, großer Raum in dessen Mitte sich Marmorsteine befinden, auf die man sich setzen oder legen kann. Der Bademeister kann den Besucher auch abwaschen oder mit kalten Güssen erfrischen. Sehr verbreitet ist auch das Caldarium (Heißbad), das eine römische Atmosphäre vermittelt.
In einem konventionellen Dampfbad findet man zumeist Sitzbänke vor, die kreisförmig angelegt sind. Dabei ist es üblich sich aus hygienischen Gründen auf ein Handtuch zu setzen, wenn man auf einer Bank Platz nimmt. Oftmals kommen bei einem Dampfbad auch aromatische Düfte wie Minze oder Eukalyptus zur Anwendung. In einem Dampfbad kann man bis zu 30 Minuten verweilen, ohne den Kreislauf zu beeinträchtigen. Danach sollte man sich jedoch ca. 20 – 30 Minuten lang ausruhen. Damit zu einem nachhaltigen positiven Effekt für die Entspannung und die Gesundheit kommt, wird empfohlen, zwei bis dreimal in der Woche ein Dampfbad zu besuchen.
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