25. Juli 2009
Von Judith Heede
Es ist Hochsommer – doch leider halten sich die Temperaturen in Deutschland nicht immer daran und die Sonne ist kein täglicher Gast. Doch Dank Solarium und Selbstbräunern müssen wir nicht auf einen gebräunten Teint verzichten. Bleibt nur noch die Frage: Was ist mir am liebsten?
Sonnenbänke gibt es mittlerweile in jeder deutschen Stadt wie Eisdielen in italienischen. Die meisten sind mittlerweile mit modernen Röhren ausgestattet und sorgen dafür, dass die gefährlichen UVB-Strahlen abgefangen werden und die Gefahr eines Sonnenbrandes und des gefährlichen Hautkrebs minimiert wird. In guten Sonnenstudios sollte immer eine professionelle Hautberatung am Beginn stattfinden, damit Sie wissen wie lange Sie sonnen können, ohne Ihrer Haut zu sehr zu schaden. Oftmals werden verschiedene Cremes und Lotions zum Verkauf angeboten, die die Haut schützen und eine intensive Bräune ermöglichen.
Wenn Ihnen der Gang zum öffentlichen Solarium unangenehm oder zu mühsam ist und Sie sich den möglichen Hautschäden nicht aussetzen wollen, sollten Sie es einmal mit der Bräune aus der Tube versuchen. Drogeriemärkte bieten von Selbstbräunungscremes, Sprühdosen bis hin zu Bräunungstüchern fast alles an. Die Preise variieren von ein paar Euros bis hin zu sündhaft teuren Luxusprodukten in den Kosmetikinstituten und Nobelparfümerien.
Eine Creme kann vorteilhaft sein, sofern diese meistens noch eine zusätzliche Feuchtigkeitslotion enthalten und Sie somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Viele Cremes enthalten ebenso straffende Wirkstoffe, die Cellulite mindernd wirken und bei häufiger Anwendung das Erscheinungsbild der Haut verbessern. Der Nachteil von selbstbräunenden Lotions ist allerdings die Gefahr der Streifenbildung an Beinen oder Armen. Daher bieten sich bereits getönte Cremes an, die schon während des Auftragens einen leicht brauchen Schimmer zeigen. So wird es leichter zu erkennen, welche Stellen zu viel bzw. zu wenig abbekommen haben.
Für Selbstbräuner-Anfänger eigen sich am Besten Sprühdosen. Bei einer Entfernung von etwa zehn Zentimetern verteilen sich die Partikel sehr gleichmäßig auf dem Körper und ein Verreiben ist unnötig. Außerdem ist es damit kein Problem mehr an Stellen wie Rücken und Nacken zu kommen, die durchs Cremen schwer zu erreichen sind.
Der Nachteil von Selbstbräunern ist allerdings, dass das Ergebnis meist erst am nächsten Tag zu sehen ist und auch nur drei bis vier Tage anhält. Wer viel Sport macht und schwitzt, sollte sich eher für das Solarium entscheiden, denn durch das vermehrte Schwitzen löst sich die oberste Hautschicht schneller ab und der Selbstbräuner wird fleckig.
Und falls die Sonne dann doch mal durch die graue Wolkendecke schauen sollte, dann nehmen Sie sich doch einfach die halbe Stunde Zeit und recken Ihr Gesicht ins Licht. Denn trotz der fortschrittlichen Kunstsonne und den vorbildlichen Kosmetika – die Sonne auf der Haut zu spüren macht glücklich. Und bekanntermaßen ist ein glücklicher Mensch am schönsten.
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