30. November 2009
Um eine tiefgehende Entspannung zu erzielen, kann Watsu zur Anwendung kommen. Dabei werden Massagegriffe des japanischen Shiatsu mit der Wirkung von warmem Wasser kombiniert.
Angeboten wird Watsu zumeist in Wellness-Hotels, Spas und Thermalbädern. Die Durchführung erfolgt in einem Schwimmbecken mit Wasser, das auf eine Temperatur von 35 Grad Celsius erwärmt wird. Das Wasser reicht der zu behandelnden Person dabei bis an die Brust. Der Klient bleibt während der ganzen Behandlung passiv und überlässt alles weitere dem Masseur. Dieser nimmt verschiedene Massagegriffe vor, um Druck auf bestimmte Stellen des Körpers auszuüben, wobei der Widerstand des Wassers ausgenutzt wird. So kann zum Beispiel die Wirbelsäule im Wasser wesentlich besser bewegt werden als außerhalb des Wassers. Auf diese Weise sollen die Energiebahnen des Körpers, die so genannten Meridiane und die Organe stimuliert werden. Zudem sollen sich mögliche Blockaden auflösen. Fachgerecht angewandt kann Watsu zu tiefer Entspannung und zum Abbau von Stress führen.
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