26. November 2009
Vor oder nach sportlichen Aktivitäten sollte stets eine Sportmassage erfolgen. Diese basiert auf der klassischen Massage.
Durchgeführt werden Sportmassagen in der Regel von Physiotherapeuten oder Wellnessmasseuren, die über eine Zusatzausbildung verfügen. Sportmassagen können sowohl als Teilkörpermassage als auch als Ganzkörpermassage durchgeführt werden. Das bedeutet, dass man entweder nur bestimmte Teile des Körpers, wie zum Beispiel die Beine oder den ganzen Körper einer Behandlung unterzieht.
Grundlage der Sportmassage ist die klassische Massage. Daher wendet der Masseur bestimmte Handgriffe wie Streichen, Kneten, Walken, Reiben und Klopfen an. Darüber hinaus kommen aber auch zusätzliche Griffe wie zum Beispiel Drücken oder Schieben zur Anwendung, damit auch tiefer liegende Muskeln durch die Massage erreicht und aufgelockert werden können. Die Länge einer Sportmassage ist unterschiedlich und hängt davon ab, wie viele Muskelpartien des Sportlers behandelt werden müssen.
Bei einer Sportmassage unterscheidet man zwischen der Vorbereitungsmassage, der Trainingsmassage, der Zwischenmassage sowie der Regenerationsmassage. Die Vorbereitungsmassage erfolgt vor der sportlichen Aktivität und dauert nur fünf Minuten. Sie dient zum Auflockern und Aufwärmen. Dabei werden schnelle Knetungen und Dehnungen vorgenommen. Im Rahmen einer Trainingsmassage werden die einzelnen Muskelgruppen geknetet und gewalkt. In der Pause eines Trainings wird die so genannte Zwischenmassage durchgeführt, die rund 15 Minuten dauert. Sie soll die Muskelgruppen auflockern und sie regenerieren. Zudem wird die Muskulatur durch Streichungen und Knetungen auf neue Belastungen vorbereitet. Nach einem Wettkampf oder Training folgt schließlich die Regenerationsmassage, die etwa 20 – 30 Minuten in Anspruch nimmt und eine Ganzkörpermassage ist. Sie dient zum raschen Abbau von Stoffwechselschlacken, damit diese sich nicht im Muskelgewebe festsetzen. In der Regel wird vor der Massage ein heißes Bad genommen, um die Wirkung noch zu verstärken. Neben verschiedenen Knetgriffen kommen bei der Regenerationsmassage auch Schüttelungen sowie eine Lymphdrainage zur Anwendung.
Neben Sportlern können auch Menschen, die unter Rücken- oder Nackenschmerzen aufgrund von falscher Sitzhaltung, langem Autofahren, langer Arbeit am Schreibtisch bzw. Computer oder Stress leiden, von einer Sportmassage profitieren, da die Massage gezielt die dadurch entstehenden Verklebungen und Verspannungen behandelt.
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